Einschlaf / Durchschlafprobleme

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    • Einschlaf / Durchschlafprobleme

      Hallo,

      unser Kind ist 2,5 Jahre alt, und wir haben im Moment ein Problem mit dem einschlafen/durchschlafen.
      Bisher hat das Einschlafen immer gut funktioniert, wir haben ein Ritual, lesen ihm zuerst vor,
      kuscheln dann ein bisschen mit ihm, und sagen ihm dann dass wir später wieder rein schauen, was wir dann auch machen ( meistens schläft er dann schon).
      In der Nacht wächt er meistens auf, und kommt dann zu uns ins Bett schlafen.
      In letzter Zeit akzeptiert er es nicht mehr, dass wir aufstehen, und wieder raus aus seinem Zimmer gehen.
      Er meint dann immer "nein, ich will noch kuscheln", auch wenn er schon hundemüde ist
      ( ist letztens nach 3 Stunden schlaf wieder aufgewacht, und wollte dann immer weiter kuscheln, und nicht alleine im Zimmer sein).
      Wir haben ihm dann auch alternativen angeboten, dass wir später reinschauen, dass wir gleich im Zimmer nebenan sind, und jetzt einfach etwas Zeit für uns brauchen, dass er in unserem Bett schlafen kann bis wir schlafen gehen, wenn wir fragen ob das in Ordnung ist, sagt er auch ja,
      aber sobald wir das Zimmer verlassen, fängt er an zu weinen, und geht sofort wieder aus seinem Zimmer, und braucht wieder einige Zeit um wieder beruhigt zu werden.
      Das Spiel hat sich bis zu 4 Stunden schon gezogen, und wir bräuchten Tipps was wir noch machen können, damit unser Kind wieder die Sicherheit hat, alleine im Bett zu liegen.

      lg Roman
    • Hallo, Roman! :)

      Mit Schlafproblemen kenne ich mich aus. Kann zwei Kinder anbieten, die gefühlt nie geschlafen haben (von alleine Einschlafen in dem Alter ganz zu schweigen). ;)

      Grundsätzlich denke ich, dass es sich bei euch wirklich um eine Umbruchphase handelt, nachdem es bisher gut geklappt hat. Dass Kleinstkinder alleine in ihrem Bett einschlafen (wie das bei euch der Fall war), kenne ich persönlich eher als Ausnahme denn als Regel.

      Ihr macht ja schon allerhand, um ihm Sicherheit zu geben. Was mir noch einfällt, das ihr vielleicht probieren könnt:

      - Die Türe offen lassen
      - Schlaflicht an
      - Als Alternative zu "Mama/Papa" ein Hörspiel anbieten (einfache Geschichten, Schlaflieder)
      - in eurem Bett einschlafen lassen und später in seines bringen

      Außerdem (das war bei uns Hauptgrund für das "Nicht-schlafen-wollen" am Abend): Tagesschlaf genauer in den Blick nehmen. (Schläft er vielleicht zu viel und ist nicht recht müde abends?)

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      Alternativ wäre es natürlich möglich, es für die nächste Zeit zu akzeptieren, dass er jemanden zum Einschlafen neben sich braucht und ihm diese Zuwendung zu schenken. Eventuell kann man ja nach und nach wieder schrittweise zu dem "alleine Einschlafen" wechseln. Ich weiß auch eigener (leidvoller) Erfahrung, dass es für mich persönlich (seelisch) besser war, mich diesen Grundbedürfnissen der Kinder zu fügen, anstatt dagegen zu arbeiten. Ersteres war dann meistens recht rasch erledigt, zweiteres hat für Schreikonzerte und Nervenzusammenbrüche gesorgt - und das über Stunden. Da war dann eben auch nichts mit "freier Abend". Also haben wie meist zähneknirschend bis zu einer Stunde mit im Bett gelegen, bis das Kind eingeschlafen war. War im Endeffekt für alle Beteiligten entspannter.

      (Das wirkliche "Alleine-schlafen-können" hat bei uns aber auch erst später geklappt. So mit vier/fünf Jahren - dann dafür langfristig bis heute. ;))


      Alles Liebe,

      Dani