Aufbewahrung von "Kunstwerken"

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    • Aufbewahrung von "Kunstwerken"

      Täglich wächst unsere Sammlung von Bildern und Gebasteltem. Einiges hänge ich auf (allerdings nur mit Klebestreifen), anderes kommt in eine Kiste.
      Ich habe schon längst den Überblick verloren, obwohl ich zwischendurch auch Sachen wegschmeiße.

      Was macht ihr denn mit den vielen Kunstwerken eurer Kinder? Sammelt ihr sie? Wie sammelt ihr sie bzw. wie bewahrt ihr sie auf?
      Herzliche Grüße
      Manuela :)
    • Hallo Manuela,

      es ist sicherlich grundsätzlich ein schöner Gedanke, diese "Kunstwerke" aufbewahren zu wollen. Nur, Sie merken es ja selbst, kann da so einiges zusammenkommen.

      Bilder bewahren Sie am besten in einer Kunstsammelmappe auf, wenn sie nicht (mehr) an den Wänden hängen sollen. Bastelarbeiten sind in einer Vitrine oder auf einem Regal gut aufgehoben. Wenn Bastelarbeiten archiviert werden sollen, eignen sich leere Weinkisten und eine Polsterung aus Luftpolsterfolie oder Zeitungspapier.

      Meine Eltern haben von mir Bilder aufgehoben, die besonders oder besonders schön waren. Alles andere verschwand nach einer gewissen Zeit. Bastelarbeiten eignen sich meiner Erfahrung nach eine Zeit lang als Dekoration, aber irgendwann möchte man diese auch wechseln. Und hier kommt es ganz auf das verwendete Material an, was sich lohnt, aufbewahrt zu werden. Auch hier würde ich nach dem Ästhetik-Prinzip gehen und das aufheben, was anspricht und was sich auch gut aufbewahren lässt. Viele Basteleien verblassen mit der Zeit, vergilben oder verlieren die Form.
      Gegenstände aus Ton oder Modelliermasse sind da besser geeignet und passen vielleicht tatsächlich auch in eine Vitrine, wo man sie gut sehen kann?!

      Was bewahre ich auch und was nicht - das ist zudem auch für Kinder ein spannendes Lernfeld. Denn es kann sehr befreiend und heilsam sein, sich auch von Gegenständen zu trennen, zu entrümpeln, um Raum zu schaffen für Neues.

      Herzliche Grüße
      Klara
    • Hallo, ich habe vor 10 Jahren bei meinem Auszug daheim auch "meine Kunstwerke" mitbekommen und vor 2 Jahren noch einen Stapel, als bei meinen Großeltern ausgemistet wurde. An vieles könnte ich mich gar nicht mehr erinnern, hätte man auch entsorgen können.

      Ich finde es eine gute Idee, mit dem Kind gemeinsam die Sachen anzusehen und es entscheiden zu lassen, wovon man sich trennt, kann man ja 1x im Jahr machen, unsere Kleine schaut immer regelm. ganz begeistert ihr Sprachlerntagebuch und unsere Fotoalben durch, warum nicht auch die eigene Kunstmappe :)
    • Hallo Pfiffi_k,

      ja genau, warum eigentlich nicht auch die Kunstmappe gemeinsam "entrümpeln"?!
      Zum Einen finde ich es wichtig und ein Zeichen von Wertschätzung, das Kind mitentscheiden zu lassen, welche Sachen bleiben und welche gehen sollen. Und dann ist es eben auch die Möglichkeit, zu lernen, sich zu entscheiden und zu erleben, wie schwer es manchmal ist und wie gut es manchmal auch tut, sich von Dingen zu lösen.

      Klara
    • Hallo zusammen,

      nach diesem Dialog hier, hatten wir in unserem neuen Heim noch einen Wandlampenauslass frei und ich fand die Idee mit der Ausstellung toll. Wir haben jetzt eine Bilderleuchte und einen großen leeren Bilderrahmen gekauft und haben so zu sagen eine ständig wechselnde Ausstellung zuhause :) Der Kleinen gefällts, ganz stolz präsentiert sie nun immer ihre aktuellen Kunstwerke :) Neulich gab es auch Kunst zum Aufhängen - also Rahmen einfach ab und an den Nagel unter die Lampe gehängt. Es sieht auch ganz toll aus, schon durch die Beleuchtung und der ständige Wechsel sorgt für schöne Abwechslung im Wohnzimmer :)

      Danke für den Tipp! VG