Beiträge von Brunhildegard


    Bei Katzenallergie aber leider keine Option :(

    Als ich deinen Eingangspost gelesen habe, musste ich an den Vater meiner Tochter denken. Sie war auch ein Wunschkind, wir haben lange drauf gewartet. Er hat mich dann aber genauso hängen lassen, saß nur vor dem PC und ich musste bitte-bitte sagen, wenn ich mal duschen wollte, damit er sich auch um sie kümmert und nicht weiter am PC spielt und sie rumkrabbeln ließ.


    Ich musste mich um alles alleine kümmern, er hat sich kaum mit eingebracht - nur wenn es ihm passte. Ich fühlte mich wie eine Alleinerziehende und als er dann nach seinen Bowlingabenden (früher waren wir zusammen bowlen, ich konnte ja nun nicht mehr, er schon) dann immer länger weg blieb und ich mit Sorgen zu Hause saß und von ihm angeschnauzt wurde, als ich dann wissen wollte, warum er nicht erreichbar war und so lange weg - da habe ich dann kurzen Prozess gemacht und die "Beziehung" (nach div. ruhigen Gesprächen, die nichts brachten) beendet. Sie war da 1,5 Jahre alt.


    Wir trennten uns, zogen in andere Wohnungen und einige Monate hörte ich gar nichts mehr von ihm. Dann ließ er sich erst auf Verabredungen mit seiner Tochter ein, erschien aber nicht und unsere Tochter weinte bitterlich.


    Irgendwann als sie dann ca. 4 war und ich die ganze Zeit nervte und hinterher war klappte es dann langsam mit regelmässigen Treffen und er unternahm auch alleine etwas mit ihr. Dann hatte er auch eine neue Beziehung und mittlerweile eine zweite Tochter.


    Im Nachhinein habe ich schon oft überlegt, ob ich eine Möglichkeit gehabt hätte, die Beziehung zu retten - aber er war nicht einsichtig und nicht bereit etwas dafür zu tun. Ich würde es auf jeden Fall noch mit Gesprächen versuchen, aber am besten begrenzt und für dein eigenes Wohl und das der Kinder dann früh genug einen Schlußstrich ziehen.


    Ich bin froh, dass ich ihn immer genervt habe, sich um sie zu kümmern und sich zu treffen.


    Zuletzt in Berlin hatte sie regelmässig 1 x monatlich Wochenendübernachtungen bei ihm (er wohnt etwas außerhalb von Berlin, daher war nur ein Tagesausflug immer die weniger gute Option). Mit unserem Umzug nach Niedersachsen verändern sich die Treffen jetzt auf wochenweise Ferientreffen, aber dafür ist er auch offen.

    Nun ja, einen Hund kann man auch beibringen, wie weit er gehen darf und das er den Garten nicht verlassen soll. Unser macht das auch nicht!

    Kommt ja immer auf den Hund an, aber darauf verlassen möchte ich mich nicht, wenn ich nicht zu hause bin. Sonst tobt der Hund hier durch die Felder oder "besucht" die Nachbarn oder kommt noch bei Großbauer Lumpi untern Trecker. Nee, lass mal.

    Ich hatte schon früher mal Wellensittiche und als meine Tochter so ca. 5 Jahre war, kamen wieder welche ins Haus. Zwei Stück in einer großen Voliere im Wohnzimmer.


    Ich finde Haustiere für Kinder toll, wir hatten früher einen Hund und einen Wellensittich. Hund finde ich aber in einer Wohnung nicht gut, besonders nicht, wenn man tagsüber wenig da ist wegen Arbeit/Schule.
    Da ich eine Katzenallergie habe, konnte es nie eine Katze sein.


    In der Grundschule gab es Kaninchen und Kaninchenpflegeverträge. Meine Tochter hatte ein Pflegekaninchen und konnte das auch mal in den Ferien mitnehmen.


    Als wir von Berlin nach Friesland in ein Haus mit Garten umgezogen sind und ich ja wußte, dass sie mit Kaninchen gut umgehen kann, haben wir ihr zwei Kaninchen mit Außenstall geschenkt. Die liebt sie über alles.


    Ein Hund geht trotz Haus immer noch nicht, da wir keinen eingezäunten Garten haben und der dann auch den ganzen Tag im Haus sein müsste - alleine :(

    Echt, da pfuscht die Politik mit? Das muss ja nun wirklich nicht sein. :|

    In der DDR war das politischer angehaucht, weil die Kirche ja an sich verpönt war und die Politik viel alltäglicher als im Westen. ("In der DDR wurde die Jugendweihe von 1955 bis 1989 als Mittel der staatsbürgerlichen Erziehung genutzt." siehe http://www.jugendweihe-nds.de/jugendw-infos - Nach der Wende wurde die Jugendweihe dann in Jugendfeier umbenannt, um sich von der politisch angehauchten DDR-Version abzusetzen.


    Heutzutage geht es bei der Jugendweihe/-feier vorrangig um die Vermittlung humanistischer Werte wie Toleranz, Selbstbestimmung und Verantwortung. Dafür gibt es davor einige Jugendstunden zur Vorbereitung.

    Grundschule mit angeschlossener Reitschule??? Wie geil ist das denn?!
    Eure Kinder machen ja wirklich eine ganze Menge. Aber ich finde auch, solange es ihnen Spaß macht und die Motivation von ihnen selbst kommt, ist doch alles in Ordnung.
    Aber ich verstehe die Frage schon. Hat man keine Mutter oder Freundin o.ä., die reitet, kommt man als Kind vielleicht auch gar nicht auf die Idee, sowas ausprobieren zu wollen. Genauso wie Fußball. Nochmer bei Ukulele und noch exotischeren Sachen, die man selten irgendwo sieht oder hört.
    Bei uns in der Nähe ist eine Musikschule, die bietet Schnupperprojekte an, wo sich alle Kinder Instrumente anschauen und ausprobieren können. Sowas finde ich toll. Größere Sportvereine oder -verbände bieten oft einmal jährlich einen Tag der offenen Tür oder ein Sommerfest an, an dem verschiedene Sportarten vorgestellt werden. Ich denke, das kann man mit Kindern gut mal mitmachen. Kann doch sein, dass an so einem Tag das Interesse für etwas entfacht wird.
    Andererseits... freies Spiel ist auch toll und wichtig.

    Die Schule ist echt toll, hier die HP https://www.sams.gs/schulleben/reitverein/


    Ich bin keine Reiterin, habe sogar eine Pferdeallergie. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, woher sie die Liebe zu den Pferden hat. Aber sie fing irgendwann damit an, dann fand ich diese Schule bei uns in der Nähe und sie wollte unbedingt darauf, wegen der Pony AG. Seitdem ist diese Liebe immer mehr gewachsen (zur Zeit ist sie in Reiterferien ;) )


    Die Ukulele hatte plötzlich die Kantorin im Kinderchor rausgeholt und die Kinder konnten darauf üben. Kurz danach kam dann die Musiklehrerin in der Schule auf die gleiche Idee und dort wurde auch damit geübt.


    Fußball und Handball sind mein Steckenpferd, das hat sie nie interessiert :D

    Guten Abend alle,


    da haben ja einige ganz schön volles Programm, wie oft und lange sind sie denn in der Woche zum Üben/TrainIng?

    Zuletzt hatte sie einen Stundenplan bis max 13.15 Uhr täglich, sodass sie nachmittags Zeit hatte für Hobbies. Sie geht Montags zum Reiterhof (ca. 1,5 h), ging Mittwochs zum Jazz-Dance (45 min) und Donnerstags hat sie leider den Chor aufgegeben für die Jugendgruppe der niederdeutschen Bühne (2 h).


    Nach den Ferien geht sie nicht mehr tanzen, dafür in den Schulchor. Sie ist 13 und 3 x die Woche Freizeittermine, die sie selber möchte, finde ich ok. So kommt sie nicht auf dumme Gedanken ;)

    In Berlin gibt es ja im Halbjahr der 6. Klasse der Grundschule die Förderprognose, darin empfiehlt die Grundschule den Besuch einer Integrierten Sekundarschule oder eines Gymnasiums. Grundlage dieser Empfehlung sind das Leistungsvermögen, die Lernkompetenzen, die Neigungen der Schülerin oder des Schülers sowie die dazu passenden Angebote der jeweiligen Schulart.


    Man meldet dann das Kind an der Schule der eigenen Wahl an, egal welcher Wohnbezirk oder welche Schulart. Man sollte sich allerdings schon etwas an der Förderprognose orientieren, schon um das Kind nicht zu über- oder unterfordern.


    Meine Tochter hatte eine Gym-Empfehlung, leider sind die Gyms in Berlin fast alle keine Ganztagsschulen bzw. ohne Betreuung und Verpflegung. Außerdem ist an den Gyms G8 Standard.
    Dann gibt es Sekundarschulen und Sekundarschulen mit GymOS. Diese haben beide Verpflegung und Ganztagsbetreuung oder sogar Ganztagsunterricht. Die GymOS ist G9-Standard.


    Also sind die Sek. mit GymOS sehr beliebt und dementsprechend nehmen viele dieser Schulen am liebsten Schüler mit Gym-Empfehlung. Die Schulen können zu 60 % selbst auswählen, wen sie nehmen. 10 % sind Härtefälle und 30 % werden gelost.


    Meine Tochter musste an unserer Wahlschule noch eine Extra-Prüfung machen, weil sie in die Musical-Klasse wollte. Sie wäre auch angenommen worden - allerdings sind wir vor den Sommerferien nach Niedersachsen umgezogen und nun geht sie auf unser Kleinstadt-Gymnasium mit G9.

    Meine 13jährige kann Ukulele spielen, haben sie in der Grundschule im Musikunterricht und auch im Kirchenchor gelernt. Außerdem kann sie Cajon spielen - das gabs auch im Kirchenchor dazu :)


    Sie ist zwar grundsätzlich - in der Schule - nicht die sportlichste, liebt aber das Reiten. Sie war in Berlin in einer Grundschule mit angeschlossenem Reitstall und konnte somit seit der 1. Klasse wöchentlich reiten. Jetzt hier in Niedersachsen gibt es auch viele Möglichkeiten zum reiten - zur Zeit suchen wir nach einer Reitbeteiligung für Sie.

    Herzlich willkommen!
    Ist das nicht ein kleiner Kulturschock, von Berlin in eine Kleinstadt zu ziehen? ;)


    Nein, ganz im Gegenteil. Es ist herrlich entspannend und beruhigend. Ich bin in West-Berlin geboren und aufgewachsen, aber die Hektik und den Stress habe ich gerne hinter mir gelassen.

    die Jugendweihe oder Jugendfeier ist sicherlich nicht Gang und Gebe. Das kommt ganz darauf an, in welchem Umfeld man sich befindet, also v.a. auch, wo man lebt und wie die Traditionen dort sind.


    Ich lebe in Baden-Württemberg und hier ist es Gang und Gebe, dass Jugendliche entweder zur Konfirmation gehen (evang.) oder aber zur Erstkommunion und später zur Firmung (kath.).


    Was würde dagegen sprechen, dass man die Tochter von Helena (Wer ist das eigentlich? Eine Freundin Ihrer Tochter?) einfach fragt, was sie will? Ich würde niemanden zwingen, an einer Jugendweihe oder Firmung oder Konfirmation teilnehmen zu müssen. Auch das gehört schließlich zum Erwachsenwerden dazu: Einen eigenen Standpunkt zu entwickeln, diesen zu vertreten und Verantwortung zu übernehmen, indem man sich entscheidet, was man will.


    Hallo Klara,


    Gang und Gäbe war vielleicht für alle Bundesländer übertrieben, aber angeboten wird die Jugendweihe/Jugendfeier vom Humanistischen Verband in div. Bundesländern und auch in BaWü. Siehe hier: http://www.humanismus.de/jugen…humanistische-jugendweihe
    In den nördlichen Bundesländern ist es evtl. mehr verbreitet, aber machbar überall - wenn man nicht religiös ist.


    Helena ist die Userin, die hier diese Frage zuerst gestellt hat und ich wollte ihr den Tipp zur Jugendweihe geben, da ihre Tochter ja eine Feier haben möchte, aber die Religiösität nicht vorliegt.



    @Brunhildegard Was ist denn eine Konfafahrt? Ich dachte immer, so heißen die Ferienfreizeiten mit der Konfermandengruppe, mit der man auch den Unterricht hat. Oder ist das was anderes?
    Jugendweihe kenne ich gar nicht. Aber wenn das Kind großes Interesse an Gott, der Relgion und dem kirchlichen Miteinander hat, kann man doch auch gut konfirmieren.


    Hallo Ali,
    genau das meinte ich mit "Konfafahrt". Am Ende dieser Fahrt wurden alle Konfirmanden, die noch nicht getauft waren und es nun wollten, im See getauft.


    Jugendweihe ist eben eine Feier für Jugendliche, die nicht religiös sind, aber trotzdem die Stufe zum Erwachsenwerden feiern möchten.


    Zitat von der o. g. Homepage (http://www.humanismus.de/jugen…humanistische-jugendweihe) : "In Verbindung mit einer halbjährigen Vorbereitungszeit ist die JugendFEIER aber mehr als ein bloßes Fest – sie steht auch für die Vermittlung humanistischer Werte wie Toleranz, Selbstbestimmung, Verantwortung und Solidarität."

    Huhu, ich bin Jeanny, 47 Jahre alt und wohne mit meiner 13jährigen Tochter und meinem Lebensgefährten seit 1 Jahr in Friesland. Wir sind letztes Jahr aus Berlin hier in die Kleinstadt gezogen und genießen jeden Tag, den wir nicht mehr im Stress und der Hektik der Großstadt erleben müssen.


    Der Umzug passte genau in den Schulwechsel meiner Tochter - in Berlin geht die Grundschule bis zur 6. Klasse und sie hätte letztes Jahr in den Oberschule (genauer gesagt Sekundarschule mit GymOS) wechseln müssen. Dadurch das wir aber in Friesland mit der Jobsuche erfolgreich waren, wurde sie nach den leider nur sehr kurz ausgefallenen Sommerferien von 2 Wochen hier in das Gymnasium in die 6. Klasse umgeschult. So konnte sie sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen, hat nicht irgendwo hinterherhinken müssen und konnte sich auf die neuen Klassenkameraden besser einstellen. Der hauptsächliche Grund war aber, dass hier im Gym die 2. Fremdsprache in der 6. Klasse beginnt und sie dann, wenn sie einfach in die 7. eingeschult worden wäre, ein Jahr hinterher gewesen wäre. So hat sie da auch nichts nachholen müssen und mit Französisch haben wir eine gute Entscheidung getroffen.


    So ich hoffe, das war nicht zu viel für den Anfang und ich freue mich auf den Austausch mit anderen Pubertier-Eltern über den lustig-chaotischen Alltag.


    LG
    Jeanny

    Huhu, ich bin neu hier und hab dies Thema gerade gefunden. Meine Tochter wurde letzten Freitag am ende der Konfa-Fahrt getauft und geht ab September zum Konfirmanden-Unterricht. Sie liebt aber schon immer alles was mit der Bibel zu tun hat, obwohl ich zwar ev. erzogen wurde, aber vor Ihrer Geburt bereits aus der Kirche ausgetreten war.


    Aber wäre die Jugendweihe nicht etwas für die Tochter von Helena? Das ist doch Gang und Gäbe für Jugendliche, um den Eintritt ins Erwachsenenalter zu feiern ohne kirchlichen Hintergrund: https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendweihe