Borderline, Geschlechtsidentität und Eltern, die Schuld sind

  • Also beginn ich mal mit meinem Herzdrücken und hoffe, dass allein das von der Seele schreiben, einiges etwas besser macht.
    Zur Vorgeschichte: Ich bin Mutter eines mittlerweile 21 Jährigen Sohnes und einer 17 jährigen Tochter. Mein großer Sohn hat ADHS und autistische Züge. Er wohnt seit seinem 19. Lebensjahr in einem eigenen Haushalt, weil das Zusammenleben mit beiden Kids einfach nicht funktionierte. Zwischenzeitlich hat er einen gerichtlichen Betreuer, das Verhältnis zu uns ist aber relativ gut. Ich gebe zu, dass bei der Erziehung nicht immer alles perfekt lief - insbesondere bis zum Schulbeginn. Danach hab ich alles getan, um ihn zu dem Kind zu erziehen, dass die Lehrer, Erzieher und der Rest der Umwelt erwarteten. Die Autismus Vermutung kam erst mit 16.
    Als er drei war, kam unsere Tochter zur Welt. Wir wollten alles besser machen, haben sie gefördert, ihr versucht jeden Weg zu öffnen, jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Meine Mutter stellte daraufhin fest, dass wir den Sohn vernachlässigen und tat alles dafür, ihm regelmäßig mitzuteilen, dass seine Schwester bevorzugt wird. Wie dem auch sei - das ist ein extra Kapitel....
    Nach altersgemäßer Entwicklung und einer unauffälligen "Mädchenkindheit", teilte uns unsere Tochter vor nunmehr zwei Jahren mit, dass sie sich in ihrem Körper nicht wohl fühle und psychologische Betreuung wünscht. Es gab regelmäßige Gespräche mit der Psychologin. Marie sorgte dafür, dass sie in der Schule nur noch als Leo angesprochen wurde, ab Dezember 2019 kamen auch wir diesem Wunsch nach. Immer wieder fiel sie mit Selbstverletzungen / Ritzen auf. Im Januar letzten Jahres wurde sie wegen akuter Suizidgefahr in die Klinik eingewiesen. Es wurden Depressionen und eine Diskrepanz der Geschlechtsidentität festgestellt. Gemeinsam mit der Klinik teilte er mit, dass eine Zukunft nur in Berlin möglich und zu Hause keine Option ist. Bei Gesprächen mit der Klinikpsychologin wurde uns mitgeteilt, dass wir für die schlechte Kindheit von Leo verantwortlich sind. Wir haben ihn genötigt, sich als Mädchen zu geben (dabei hat das niemand von ihm verlangt. Er selbst hat seine Kleidung ausgewählt). Er fühlte sich schlecht, weil er dachte, wir würden ihm die Verantwortung für Probleme in unserer Ehe geben. Wir hörten erstmals von Mobbing in der Schule und offensichtlichem Desinteresse....
    Sorry, meine Wahrnehmung ist da eine andere. Egal. Wie er es gefordert hat, befindet er sich seit 1.8.2020 im betreuten Wohnen in Berlin. Dafür zahlen wir monatlich 1.200 Euro, um ihm seinen Wunsch zu erfüllen. Zunächst hat er eine Ausbildung beim Friseur - sein Traumberuf - begonnen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten, unterstützen wir alle medizinisch notwendigen Behandlungen. Nach einem Monat erhielten wir plötzlich einen Anruf der Betreuer, dass Leo in die Notaufnahme eingewiesen wurde, weil er sich selbst verletzt hatte. Also fix 160 km nach Berlin, weil nur die Eltern ihn dort abholen dürften. Abends zurück, nächsten Morgen wieder nach Berlin, um beim Psychologentermin zu begleiten. Erstmalig kam dort die Diagnose Borderline (die mir schon länger im Kopf schwirrte) ins Gespräch. In diesem Zusammenhang teilte uns Leo mit, dass er die Ausbildung nicht weiter machen könne. Acht Stunden Arbeit sind einfach zu lang und wir hätten keine Vorstellung davon, wie anstrengend das sei. (Sorry, bei allem Verständnis für psychische Erkrankungen und Einschränkungen, aber ich bin manchmal 12 h im Dienst, mein Mann regelmäßig - allein, um die Unterbringung im betreuten Wohnen zu ermöglichen). Aber wie Leo wohl richtig festgestellt hat, das hätte man sich überlegen sollen, bevor man (selbst psychisch vorbelastet) ein Kind mit Depressionen in die Welt setzt. Jedenfalls hat er die Ausbildung geschmissen und gemeinsam mit den Betreuern wurde festgelegt, dass er sich zukünftig meldet, wenn er Druck hat (entweder bei uns, bei den Betreuern oder der Notfallsprechstunde des Vivantes), sich selbst zu verletzen. Es sollte eine Beschäftigung gesucht werden, die seinen Fähigkeiten entspricht und Rücksicht auf die Psyche des Kindes nimmt. Dann folgte ein Auf- und ab.... mal ging es besser, mal schlechter - Infos erhielt man erst, wenn man mehrfach nachfragte.
    Zu Weihnachten kam Leo nach Hause und es war harmonisch. Ursprünglich von ihm gewünschte Informationen zu unserer Kindheit, um eventuell verstehen zu können, waren plötzlich nicht mehr notwendig. Alles schien zu laufen. Im Januar begleitete ich ihn zur Transsprechstunde der Charité. Ich hatte das Gefühl, das gab wieder etwas Auftrieb. Vor einer Woche - auf Nachfrage - die Info, es gehe ihm grad nicht so gut.
    Montag der Anruf der Betreuerin, dass sie mit Leo in die Klinik fährt, weil dieser sich selbst verletzt hat. Dort blieb er über nacht. Er hatte seit einer Woche seine Medis nicht genommen. Erst auf mehrfache Nachfrage der Betreuerin, sprach er übers ritzen.
    Gestern Abend erinnerte ich an unsere Abmachung, sich VOR erneuter Selbstverletzung zu melden... er hat schließlich Hilfe gesucht. Er kann nun mal nicht mit uns reden, weil er uns mit so vielen schlechten Erinnerungen verknüpft und die wenigen guten Erinnerung nicht reichen, um dies wieder weg zu machen. Ich sagte ihm, dass ich das gern nachvollziehen möchte, weil keine derartigen Erinnerungen habe. Darauf hin teilte er mit, dass dies ja normal sei. Wir sollen keinen Blödsinn erzählen, nur weil wir die Wahrheit nicht sehen wollen...
    Heute dann folgende Nachricht: "Man muss sein Kind nicht täglich verprügeln um es zu traumatisieren, seinem Kind mit solchen Worten beizubringen an sich selbst und seinen Erinnerungen zweifeln reicht schon aus."
    Er schrieb davon, dass wir ihm immer die Schuld für Streitereien untereinander gaben. Ich solle realisieren, dass ich narzisstisch bin. Und jetzt bloss nicht wieder mit dem Satz kommen - toll jetzt bin ich wieder die schlechte Mutter.
    Ich kann leider nicht den Rest der Nachricht wiedergeben, weil ich mich da grad wieder reinsteigere und an mir zweifle.
    Nie würde ich behaupten, dass ich eine perfekte Mutter war, aber die Vorwürfe, die Leo da macht, sind so nicht zutreffend. Aber er tut mir trotzdem weh. Ich verstehe es nicht! Ich habe bei Streits mit meinem Mann ausnahmslos immer danach mit den Kindern einzeln darüber gesprochen, habe ihnen versichert, dass sie dafür nicht verantwortlich sind. Habe jeden Weg geebnet, den sie einschlagen wollten und jetzt das....
    Ich selbst bin in psychotherapeutischer Behandlung, weil ich eben ständig das Gefühl habe, nicht gut genug zu sein oder es anderen nicht recht genug zu machen. Ein großer Punkt ist auch meine Verlustangst, die mir oftmals im Weg steht. Natürlich wäre der einfachste Weg, das aktuelle Problem mit der Therapeutin zu besprechen, jedoch wurde ich positiv getestet und befinde mich in Quarantäne.


    Also sitz ich hier eingesperrt zu Hause - und schreibe Euch in der Hoffnung, dass jetzt keiner sagt, siehst Du, geht schon wieder um Dich....


    Ach so...
    Meinen kleinen Sohn habe ich bei Whats app gerade blockiert - die Betreuerin ist darüber informiert, sie kennt auch seine komplette Nachricht. Eine Stunde vor der Nachricht hatte ich ihr im Telefonat erzählt, wie doof das für mich ist, nicht zu wissen, wie es dem Kind geht, aufgrund der Entfernung auch nicht sofort handeln zu können und die Verantwortung auf andere abschieben zu müssen. Das klingt dann doch sehr nach Rabenmutti.

  • Hallo und herzlich willkommen (trotz allem)! :)


    Danke für deinen Bericht. Er berührt mich stark, weil man merkt, dass du deinem Kind die Flügeln geben magst, die es braucht (und dabei auch vieles akzeptierst und respektierst), dabei aber sehr unsicher bist und dich schuldig fühlst... Du bist keine Rabenmutter und auch nicht "Schuld" (die Frage würde ich mir gar nicht stellen, sie ist eigentlich momentan auch nicht zu klären, denn vielmehr steht die Identitätsfindung deines Sohnes im Zentrum, weniger die Frage nach Schuld). Aber da ist viel Dynamik, die es zunächst einmal auszuhalten gilt. Denn momentan kannst du nur - da sein... Aber du kannst nichts ändern/besser machen, denn da ist dein Sohn (SEHR LÖBLICH!) selbst dran...


    Ihr alle gemeinsam habt die Hilfe geholt, die dein Sohn zur Identitätsfindung braucht: Betreutes Wohnen, Therapie und - ich nehme an? - psychiatrische Versorgung? Es gibt eine räumliche Trennung, das finde ich nicht schlecht. Es ist zur Reflexion für beide Seiten wichtig. Gut auch in diesem Zusammenhang, dass du therapeutische Hilfe hast. Das mit dem positiven Test ist natürlich blöd, aber gäbe es vielleicht die Möglichkeit eines Telefonats/Videokonferenz?


    Bzgl. Kindheit/Fehler: Sichtweisen sind nun einmal individuell. Du hast deine Sicht der Dinge, dein Sohn eine andere. Solche Dinge klärt man manchmal im Laufe der Jahre, manchmal auch nicht. Manchmal verjähren sie, manchmal bleiben sie und man lernt damit zu leben. In seltenen Fällen verliert sich der Kontakt zwischen Eltern und Kind(ern), wenn sich Wogen nicht glätten lassen. Letzteres kommt selten vor. Auseinandersetzung, Reflexion, Verzeihen und "Neubegegnung" sind wahrscheinlicher und brauchen oftmals Zeit. Mit seinem Alter (und natürlich auch der Findung der Geschlechtsidentität und Auseinandersetzung mit Diagnose Borderline) ist er da gerade am Anfang... Es braucht Zeit und Geduld. Das kannst du ihm momentan geben. :)


    Ich persönlich würde dir raten, die Dinge für dich zu verarbeiten/klären. Die Therapie, die du machst, ist ein wichtiger Schritt. Auch eine Selbsthilfegruppe für Eltern mit "Transkindern" (Ich weiß nicht, ist das der aktuell wertfreie und gebräuchliche Begriff? Ich glaube schon...) würde ich als sinnvoll erachten.


    Manchmal steht man als Elternteil an dem Punkt, wo man selbst nicht mehr "helfend agieren" kann, sondern das Kind das selbst muss. Dein Jüngerer scheint da aber gut dabei zu sein. An diesem Punkt würde ich als Mama einfach signalisieren, dass ich da bin - nicht mehr und nicht weniger. Gespräche können aber natürlich nur wertschätzend stattfinden, nicht "beleidigend" oder mit Vorwürfen um sich schlagend... Dann besser gar nicht.


    Blockieren in irgendwelchen Kontaktkanälen würde ich persönlich nicht. Das signalisiert nur "Ich möchte von dir nicht kontaktiert werden" und hilft ja auch nicht wirklich weiter...



    Alles Liebe, viel Durchhaltevermögen und starke Nerven. Es klingt danach, als wäre dein Sohn recht taff. In dem Alter so vieles für sich durchsetzen (Name/Geschlecht; betreutes Wohnen; Berlin;...) zeugt von einem Kind, das weiß, wo es hin möchte...

  • Vielen Dank für die verständnisvollen Worte. Natürlich ist Leo auch psychotherapeutisch angebunden. Der Schritt des Blockierens, ist grad mein Selbstschutz und bedeutet insofern genau das. Ich brauch da grad ne Grenze und ein deutliches Zeichen nach außen. Er hat weiterhin die Möglichkeit anzurufen oder über meinen Mann zu agieren. Wenn ich das etwas verdaut habe, werde ich den Block aufheben.
    Zur Transselbsthilfegruppe habe ich bereits Kontakt aufgenommen, habe da im Moment aber nicht viel Hoffnung auf Fragenbeantwortung. Das erste Telefonat hat mir da nicht so viel Zuversicht gegeben. Gleichwohl werde ich mit fortschreitender Verwirklichung auf das dortige Angebot zurückkommen. Mit der Idee des anderen Geschlechts an sich, habe ich mich arrangiert, das ist ok. Das Koppel ich von den derzeitigen Konflikten ab. Es werden aber sicher anlassbezogene Fragen auftreten, die in der Gruppe gut aufgehoben sind. Die Geschichte mit der Schuld, verdanke ich meiner Mutter. Ein wichtiges Thema in der Therapie und meinem Sohn bekannt. Das macht die Verletzung so einfach.
    und tatsächlich ist er sehr raff. Leider erwartet er von seiner Umwelt, dass ihm alle hinsichtlich seiner psychischen Erkrankung, insbesondere der Depressionen, mit Rücksicht begegnen und diese gleichermaßen als Freischein für jegliche Unzulänglichkeiten gelten. Er ist leider noch nicht bereit, die Anstrengung zu unternehmen, für sein Leben (soziale Teilnahme) zu kämpfen. Schließlich ist es nicht seine Schuld. Und da ist wieder das große Thema.

  • Ich finde es richtig, einen gewissen Abstand zu Leo zu haben und dazu gehört auch das blockieren von WhatsApp, wenn er zuweit geht, denn auch wenn er derzeit diese ganzen Probleme hat, heißt es nicht das er einen Freifahrtschein hat.


    Es tut mir nicht leid so zu denken, da ich das mit meinem behinderten Sohn schon 11 Jahre mitmache und ich kann ihn nur Unterstützung geben mit einem gesunden Abstand zu ihm da es sonst nur in Streit enden würde.


    Ich muss nochmals Fragen, wie alt ist Leo jetzt?


    Leo muss lernen das nicht alles stimmt was " Oma " ihm erzählt hat. Es gibt doch bestimmt Kinderfotos von Urlauben, Unternehmungen, Kindergeburtstage und so weiter. Lege sie Leo vor und dann soll er dir sagen was er sich da nicht ausgesucht hat, wozu ihr ihn gezwungen habt und so weiter.


    Zudem hilft dir vielleicht ein Tagebuch. Schreibe alles darein, was Leo dir vor wirft, wie er dich behandelt, wie es dir damit/ dabei geht und natürlich auch wie es richtig war ( Beispiel : diese Kleidchen wolltest du unbedingt haben, hast es dir dort ausgesucht und bekommen )


    Auch ich habe Tagebuch geschrieben schon vor vielen Jahren über meinen Sohn und was er mir angetan hat. Irgendwann kam die Zeit wo ich es ihm zum lesen gab. Glaube mir, das hat ihn sehr mitgenommen, er hat viel geweint deswegen und es hat ihm zum Nachdenken angeregt.


    Auch Leo wird irgendwann soweit sein das du es ihm vorlegen kannst, es wird einige Zeit/ Jahre dauern, aber es wird kommen und dir wird das Schreiben helfen.

  • Leo ist 17. Oma hat ihr Herz ihrem Bruder Moritz geschenkt und Leo eher ignoriert, weil der aus ihrer Sicht ja ohnehin bevorzugt wurde.
    Wir haben mit ihm schon Kindervideos und Fotos angeschaut. Er war überrascht, weil er sich daran nicht erinnern konnte. Aber letztlich sind seine Negativerinnerungen stärker, auch wenn er teilweise Sachen schildert, die so nicht passiert sind oder verallgemeinert Einzelerlebnisse als Dauerzustand.

  • Ja, Reflexion braucht Alter, der Meinung bin ich auch. Weil es einfach zeitlichen Abstand benötigt! :)


    (Erinnerungen sind oft verzerrt, verschwommen, subjektiv und dadurch manchmal etwas "unrichtig". Habe dazu einmal einen ganz interessanten Artikel in der Psychologie heute gelesen!)

  • Das wird noch kommen, er ist noch zu jung. Um das alles gut reflektieren zu können muss er deutlich älter sein. Mein Sohn ist jetzt 27 und kann es jetzt erst alles reflektieren.

    Meine (mittlere) Tochter ist 31 und reflektiert nichts! Also das Alter ist es vermutlich nicht (immer) ?!

    Sie hat ausschließlich Negativerinnerungen, ich war ihrer Meinung nach eine extrem schlechte Mutter. Sie hat vor 3 Jahren den Kontakt komplett abgebrochen.

  • Hallo, ich weiß, dein Artikel ist schon zwei Jahre her...wie geht es dir jetzt? Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation. Mein Sohn Liam ist jetzt 15 und war bis vor 3Jahren meine große Tochter. Meine zweite Tochter ist jetzt 10. Liam hat eine Diagnose für eine mittelschwere Depression, Störung der Geschlechtsidentität und eine Essstörung. Er hat kein gutes Verhältnis zu seiner Therapeutin und wartet auf einen Platz für eine stationäre Therapie, was schwierig ist,wegen der Unterbringung, weil er trans ist. Er droht regelmäßig mit Selbstmord, ritzt sich, kifft seit neuestem. Ich vermute er hat Borderline und habe mich eben über die Ursachen etc. im Internet informiert. Nach seiner Geburt hatte ich wahrscheinlich eine postnatale Depression, das hat sich negativ auf unsere Ehe ausgewirkt. Mein Mann war Soldat mit PtBS und in Liams Kindheit mehrmals wochenlang in Therapie. Meine Schwiegermutter ist bipolar und hat Liam schon immer auf einen Sockel gestellt und ihm jeden Wunsch von den Augen abgelesen, mich vor ihm subtil schlecht gemacht. Ihm eingeredet dass wir seine Schwester bevorzugen. Es ist so einiges schief gelaufen, aber meinen Kindern hat es an nichts gefehlt, wir sind immer emotional zugewandt gewesen und haben unsere Bedürfnisse hinter ihre gestellt. Wir haben unsere Ehe Probleme gelöst, mein Mann hat seine Therapie abgeschlossen und nach außen hin geht es uns so gut wie noch nie, auch die Probleme mit den Schwiegereltern sind gelöst. Meine kleine Tochter kommt gerade in die Pubertät, aber auf eine "normale " Art und Weise. Wir alle nehmen Liam so an wie er ist und sind stolz auf ihn. Er ist extrem intelligent, kreativ und kommunikativ. Auf der anderen Seite impulsiv und aggressiv. Seit ein paar Wochen nimmt er ein leichtes Antidepressivum, außerdem ist er jetzt in der Behandlung mit Testosteron Gel. Ich mache mir Sorgen weil er mir Dinge anvertraut die selbstzerstörend sind und die ich alarmierend finde, aber ich kann mich niemanden anvertrauen. Ich bin verunsichert ob meine Wahrnehmung seiner Kindheit falsch ist, ich habe Angst eine schlechte Mutter zu sein. Und es ist schwer auszuhalten dass ich ihm einfach nicht helfen kann. Ich weiß nicht warum ich dir schreibe...wahrscheinlich nur weil ich so viele parallelen in unseren Geschichten sehe. Ich habe Angst davor den Kontakt zu meinem Kind zu verlieren, vor den Vorwürfen, vor dem was noch kommt.

  • Hallo! :)


    Herzlich willkommen und danke für deine offenen Worte. Liam hat doch wirklich großes Glück so eine zugewandte und handelnde Familie zu haben, die ihn unterstützt, Unterstützung zukommen lässt und für ihn da ist. Das ist sehr schön zu lesen! :)


    Du schreibst, du kannst dich niemanden anvertrauen... Dein Mann und dein Sohn waren/sind therapeutisch gut eingebunden. Was ist mit dir? Hast du dahingehend einmal über Unterstützung *nur* für dich nachgedacht? Eventuell kannst du dich auch informieren, ob es eine Selbsthilfegruppe für Eltern, bei deren Kindern eine Störung der Geschlechtsidentität vorliegt, bei dir in der Nähe gibt? Oder ob online Kontakte geknüpft werden können? Manchmal hilft es schon, sich nicht so alleine zu fühlen...


    Ich wünsche dir, Liam und deiner ganzen Familie alles Gute! :)

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Heiße Themen

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Unser Sohn beklaut uns. 3

      • Beerserker
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      528
      3
    3. Dani

    1. Pfingsten 2

      • Gilfy
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      141
      2
    3. Dani

    1. Zähne putzen 6-Jähriger - Drama 3

      • Fronreute
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      308
      3
    3. Dani

    1. Studentisches Forschungsprojekt zur Elternzeit

      • Forschung Elternzeit
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      156
    1. Findet ihr das auch peinlich 4

      • Nils
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      576
      4
    3. Nils

    1. Elternbefragung für Uni Abschlussarbeit

      • TanjaLeuphana
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      429
    1. Corona... 330

      • Gilfy
    2. Antworten
      330
      Zugriffe
      210k
      330
    3. Drachenherz

    1. Probleme mit dem Kindergarten 3

      • Chrstine
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      585
      3
    3. Dani

    1. Suche nach studieninteressierten Eltern zum Thema Temperament Ihres Kindes

      • AntoniaN
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      218
    1. Gesundheit... 3

      • Gilfy
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      1k
      3
    3. Gilfy

    1. Probleme mit dem Enkel 12

      • Gilfy
    2. Antworten
      12
      Zugriffe
      1,1k
      12
    3. Gilfy

    1. Alleinerziehend mit 3 Kindern - was an Werktagen und WE unternehmen 2

      • Tischkante
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      400
      2
    3. Gilfy

    1. Schwierige frühpubertierende Tochter 8

      • Lauren24
    2. Antworten
      8
      Zugriffe
      1,2k
      8
    3. Lauren24

    1. Mein mann und ich wissen nicht was wir tun sollen? 138

      • Mama123
    2. Antworten
      138
      Zugriffe
      144k
      138
    3. Mama123

    1. 18jährige Tochter mag uns nicht 4

      • Sara
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      751
      4
    3. Dani

    1. Achtung lange... 12 jähriges PuberTier 5

      • Grimmi
    2. Antworten
      5
      Zugriffe
      845
      5
    3. Kim

    1. Wie damit umgehen??? 150

      • Gilfy
    2. Antworten
      150
      Zugriffe
      127k
      150
    3. Dani

    1. Mein Sohn engagiert sich für eine gute Sache und wird dann festgenommen, kann ich dann trotzdem stolz sein ? 11

      • KlausSelber
    2. Antworten
      11
      Zugriffe
      1,3k
      11
    3. KlausSelber

    1. Bad-Feelings! :( 153

      • Dani
    2. Antworten
      153
      Zugriffe
      26k
      153
    3. Gilfy

    1. ständige Beschwerden aus der Schule 68

      • Single Parent
    2. Antworten
      68
      Zugriffe
      118k
      68
    3. Jule1979

    1. Good Feelings :) 150

      • Dani
    2. Antworten
      150
      Zugriffe
      25k
      150
    3. Gilfy

    1. Wie viel Medienkonsum ist gesund? 5

      • Willi
    2. Antworten
      5
      Zugriffe
      1,2k
      5
    3. col1223

    1. News auf Kindererziehung.com 131

      • Drachenherz
    2. Antworten
      131
      Zugriffe
      100k
      131
    3. Drachenherz

    1. Internet-Bekanntschaft; Flüchtlin mit Duldungs-Status , Ziel:Ehe zwecks Bleiberecht? 4

      • mutterhelga
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      937
      4
    3. mutterhelga

    1. Schulbücher und Arbeitshefte 9

      • pusteblume
    2. Antworten
      9
      Zugriffe
      895
      9
    3. AtV12

    1. Muss ich schlechtes Gewissen haben wenn meine Anzeige gegen meinen Sohn dazuführt dass er verhaftet wird ? 6

      • AnnikaSeil
    2. Antworten
      6
      Zugriffe
      2k
      6
    3. Dani

    1. Sorgenkind 16+ 129

      • Miau
    2. Antworten
      129
      Zugriffe
      116k
      129
    3. Klara

    1. Internetfreundin 4

      • Hali
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      739
      4
    3. Gilfy

    1. Sohn rutscht immer mehr ab 32

      • Ines
    2. Antworten
      32
      Zugriffe
      46k
      32
    3. Theresa

    1. Bin gefangen zwischen den Stühlen 2

      • nordischewildnis
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      406
      2
    3. Dani

    1. Unverschämt teuer 33

      • Gilfy
    2. Antworten
      33
      Zugriffe
      17k
      33
    3. Nordsee

    1. Schulter... 9

      • Gilfy
    2. Antworten
      9
      Zugriffe
      872
      9
    3. Gilfy

    1. Hallöchen 2

      • Grimmi
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      349
      2
    3. Gilfy

    1. Magensäure im Stuhlgang? 2

      • MRaselowski
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      339
      2
    3. Dani

    1. 1. Klasse wiederholen 7

      • Carla_bett
    2. Antworten
      7
      Zugriffe
      1,3k
      7
    3. Gilfy

    1. Mein Sohn 14 macht was er will 34

      • RedMarry
    2. Antworten
      34
      Zugriffe
      25k
      34
    3. Reisender

    1. 12 jährige, Pubertät, Lügen, Verheimlichen, 5

      • Yasemin_Blume
    2. Antworten
      5
      Zugriffe
      1,9k
      5
    3. Marmor

    1. Ständig zum Lehrergespräch 32

      • julchen
    2. Antworten
      32
      Zugriffe
      8,6k
      32
    3. Gilfy

    1. Braue dringend einen Rat....bin absolut hilflos.... 41

      • Reisender
    2. Antworten
      41
      Zugriffe
      48k
      41
    3. Fuchsmama

    1. Freizeitaktivtäten im Grundschulalter- Studie

      • Ackermann.2024
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      387
    1. Umfrage zum Thema Erziehung

      • lilligruen
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      271
    1. Nach euch erkundigen 6

      • Gilfy
    2. Antworten
      6
      Zugriffe
      623
      6
    3. robertvincent

    1. Am Rande der Verzweiflung 8

      • SanniSu
    2. Antworten
      8
      Zugriffe
      1,4k
      8
    3. Gilfy

    1. Frohes Fest und schöne Feiertage :) 7

      • Dani
    2. Antworten
      7
      Zugriffe
      989
      7
    3. Gilfy

    1. Hilfe, mein Sohn,17 macht was er will 2

      • bia73
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      3,2k
      2
    3. Dani

    1. Mutter-Tochter-Beziehung, soziale Abgrenzung, Ablehnung 9

      • Mika
    2. Antworten
      9
      Zugriffe
      1,3k
      9
    3. Marmor

    1. Sozialpsychologische Forschung zu Persönlichkeit und Einstellungen

      • Sozialpsy Studie
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      367
    1. Respektlos, klauen und Lügen 34

      • Tamara
    2. Antworten
      34
      Zugriffe
      16k
      34
    3. Schoki

    1. Kinder tragen immer länger Windeln 28

      • Dreifachmama123
    2. Antworten
      28
      Zugriffe
      31k
      28
    3. kira

    1. Unterschiedliche Nachnamen 7

      • Gilfy
    2. Antworten
      7
      Zugriffe
      1k
      7
    3. Gilfy

    1. Suche nach studieninteressierten Eltern zum Thema Temperament Ihres Kindes

      • AntoniaN
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      463
    1. Sohn 12 Jahre mit Schnuller erwischt 19

      • Maria1988
    2. Antworten
      19
      Zugriffe
      7,6k
      19
    3. Dani

    1. Wie handhabt ihr das ständige rauswachsen aus der Kleidung? 2

      • tim141
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      540
      2
    3. Gilfy

    1. Junge Erwachsene Tochter, komme nicht an sie ran, suche dringend Rat 16

      • Zahnfee71
    2. Antworten
      16
      Zugriffe
      23k
      16
    3. Lulu 2015

    1. 20€ , ist das Gerecht? 10

      • Gilfy
    2. Antworten
      10
      Zugriffe
      1,7k
      10
    3. Gilfy

    1. Was soll nur werden? 14

      • Peti
    2. Antworten
      14
      Zugriffe
      34k
      14
    3. Dani

    1. Vorpubertät - Situation eskaliert am Morgen 38

      • MutterVonElias
    2. Antworten
      38
      Zugriffe
      15k
      38
    3. Dani

    1. Kann er nicht oder will er nicht? 31

      • Evelyn
    2. Antworten
      31
      Zugriffe
      75k
      31
    3. Klara

    1. mein Sohn wünscht sich einen sehr kurzen Haarschnitt 22

      • Dalou
    2. Antworten
      22
      Zugriffe
      9,5k
      22
    3. Dalou

    1. Vergiftung durch Laugenbrezel? 26

      • Ali
    2. Antworten
      26
      Zugriffe
      74k
      26
    3. Klara

    1. Alleinerziehend möglich??? 43

      • MOMA16
    2. Antworten
      43
      Zugriffe
      81k
      43
    3. Klara

    1. Sohn 14 verlässt das Zimmer kaum 9

      • angi
    2. Antworten
      9
      Zugriffe
      2,5k
      9
    3. Dani

    1. Ich bin Erzieherin und meine Welt bricht gerade zusammen 54

      • Kitty
    2. Antworten
      54
      Zugriffe
      69k
      54
    3. Kitty

    1. Schuhe alleine anziehen mit 2 Jahren in KiTa 6

      • Sashimi
    2. Antworten
      6
      Zugriffe
      1,2k
      6
    3. Dani

    1. 16-Jähriger ist immer Montags krank 3

      • Rober4711
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      887
      3
    3. Dani

    1. 1 klasse wiederholen? 3

      • Andreas.Harald
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      10k
      3
    3. Dani

    1. 7 Jährige hochbegabt bringt mich zur weißglut 22

      • Dino86
    2. Antworten
      22
      Zugriffe
      43k
      22
    3. Ghui

    1. 12jähriger zeigt Verhaltensstörung wegen fehlender Mutterliebe 22

      • ElisaC
    2. Antworten
      22
      Zugriffe
      6,1k
      22
    3. Gilfy

    1. Lehrer beklagen sich über Eltern 28

      • Klara
    2. Antworten
      28
      Zugriffe
      49k
      28
    3. Klara

    1. Wie ließt man den Test? 41

      • Gilfy
    2. Antworten
      41
      Zugriffe
      81k
      41
    3. Gilfy

    1. Teuer, wie macht ihr das... 30

      • Gilfy
    2. Antworten
      30
      Zugriffe
      8,1k
      30
    3. Gilfy

    1. Pubertät mit 18 ? 16

      • Aka
    2. Antworten
      16
      Zugriffe
      3,4k
      16
    3. Dani

    1. Ich bin eine schlechte Mutter 28

      • Finchen
    2. Antworten
      28
      Zugriffe
      13k
      28
    3. Gilfy

    1. Wie bekomme ich mein Speck runter in kurzer Zeit? 11

      • Lumaraa84
    2. Antworten
      11
      Zugriffe
      29k
      11
    3. Johanna2

    1. 12jähriger zeigt Verhaltensstörung wegen fehlender Mutterliebe 10

      • ElisaC
    2. Antworten
      10
      Zugriffe
      4,3k
      10
    3. ElisaC

    1. Tochter ( bald 14 J. ) sitzt nur im Zimmer 9

      • Sszett
    2. Antworten
      9
      Zugriffe
      8,9k
      9
    3. Dani

    1. Augenfarbe Baby 2

      • Girlsmommy
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      526
      2
    3. Gilfy

    1. Frau droht Kinder mit der Polizei abzuholen 17

      • Benluca1006
    2. Antworten
      17
      Zugriffe
      37k
      17
    3. Dani

    1. Motivation gesucht 21

      • Dani
    2. Antworten
      21
      Zugriffe
      28k
      21
    3. Dani

    1. Unterhaltsvorschuss ab 12? 2

      • Mali
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      435
      2
    3. Dani

    1. Tochter 14 verschlossen, einziger FREUND ist ihr Handy 8

      • Susu
    2. Antworten
      8
      Zugriffe
      7,3k
      8
    3. Doris

    1. Tochter hat narzisstischsten Freund 4

      • Lucia
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      1,4k
      4
    3. Lucia

    1. Hilfe, mein Kind schmiert mit Kot :( 14

      • vajudomi
    2. Antworten
      14
      Zugriffe
      87k
      14
    3. Dani

    1. strampelt/ treten beim wickeln 25

      • Anna92
    2. Antworten
      25
      Zugriffe
      6,2k
      25
    3. Drachenherz

    1. Tochter (14) haut immer wieder nachts ab 12

      • morfus
    2. Antworten
      12
      Zugriffe
      11k
      12
    3. Wachsamer

    1. Bei Freunden übernachten 5

      • Meibeere7
    2. Antworten
      5
      Zugriffe
      3,1k
      5
    3. Meibeere7

    1. Schwägerin grenzt mich aus 16

      • Annike
    2. Antworten
      16
      Zugriffe
      58k
      16
    3. jungemama95

    1. Mein Sohn is 8 Jahre und Aggressiv 24

      • Shaky26
    2. Antworten
      24
      Zugriffe
      106k
      24
    3. Isi

    1. Meine 10 jährige Tochter findet keine Freunde 14

      • Mopiro
    2. Antworten
      14
      Zugriffe
      46k
      14
    3. Funckelkatze

    1. Massive Probleme mit 16-Jährigem wegen mangelnder Körperpflege 14

      • Mia25
    2. Antworten
      14
      Zugriffe
      19k
      14
    3. Dani

    1. Wie gefährlich ist es Kochsalzlösung zu inhalieren? 13

      • Mauli
    2. Antworten
      13
      Zugriffe
      60k
      13
    3. Jassi

    1. Täglicher Streit zwischen meinen Jungs 7

      • janni-hh
    2. Antworten
      7
      Zugriffe
      30k
      7
    3. Dani

    1. AOS (Sonderpädagogischer Förderbedarf) in Brandenburg 2

      • Papabear
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      516
      2
    3. Gilfy

    1. Kind (5) verweigert immer mehr Lebensmittel 8

      • janni-hh
    2. Antworten
      8
      Zugriffe
      32k
      8
    3. hannimami

    1. Kleine Auszeit :) 38

      • Dani
    2. Antworten
      38
      Zugriffe
      7,3k
      38
    3. Dani

    1. Was haltet ihr von der Schulfrei-Bewegung? 35

      • Manuela
    2. Antworten
      35
      Zugriffe
      51k
      35
    3. Johanna2

    1. Windelwechsel bei meiner 6 Jährigen Blinden Tochter 2

      • Sabrina44
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      970
      2
    3. Dani

    1. Kann man Autismus heilen? 4

      • Mutti1980
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      37k
      4
    3. Johanna2

    1. Windelfrei 14

      • Anna92
    2. Antworten
      14
      Zugriffe
      2,5k
      14
    3. Anna92

    1. Tochter hat eine Internetbekanntschaft 5

      • CaroR.
    2. Antworten
      5
      Zugriffe
      1,8k
      5
    3. Gilfy