Angst druck usw

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    • Angst druck usw

      hallo ich habe so meine sorgen mein sohn 8jahre geht 3.vs.....die ersten 2 kl. War er sehr gut....und nun startet er mit einer voll verhauten ansage ich verstehe es nicht da ich weiss das ers kann. ...habe nun angst das er in der 3. Nachlässt......ich bin sehr unter druck erwarte auch einiges von ihm da ich weiss das ers kann.....er ist auch eigentlich ehrgeizig......aber bei der ansage habe ich heut echt enttäuschung bei mir verspürt klingt hart aber ich weiss auch nicht .....vl hat jemand einen tipp ?(
    • Hallo Vreni
      Es hilft nicht,wenn du dich so unter Druck setzt, das überträgt sich nur auf dein Kind und hilft keinem von euch.
      Nur weil die ersten zwei Schuljahre gut liefen, heißt es nicht, das dein Sohn nun im dritten Jahr keine Probleme haben kann und ebenfalls alles kann, ist dir vielleicht schon mal der Gedanke gekommen, das er eventuell hier oder da doch Probleme haben könnte? Die müssen nicht unbedingt mit dem Lernstoff zu tun haben!!!
      MfG Gilfy :saint:
    • Das geht nur langsam und schrittweise. Fang an die Dinge gelassener zu sehen,sage dir das es ein Kind ist und er es lernen wird. Sehe das Gute, das Posetive und achte nicht auf das was dich stört. Wenn er mal nicht üben möchte,dann lass ihn ruhig, lobe ihn für alles was er dir zeigt und behalte Anmerkungen die dich stören an dem wie er was gemacht hat für dich. Aber das aller wichtigste ist, das du deinem Kind vertrauen schenken solltest!

      Meine Erfahrung, das möchte ich dir erzählen, vielleicht fällt es dir dann etwas leichter!

      Mein Sohn ist 10 Jahre alt und auch er hat vor allem in der 4 Klasse heftig nachgelassen, aber nicht weil er nicht konnte, sondern weil er nicht wollte. Er sagte mir, das es ihm keinen Spaß mehr mache und er da keinen Sinn drin sah.
      Das er so dachte, lag aber zum großen Teil mit an der Klassenlehrerin.
      Ich habe ihm darauf hin erklärt, das er doch nicht auf eine Oberschule möchte, sondern auf eine höhere. Darauf sagte er zu mir wörtlich: ,, ich schaff das schon Mama, mach dir keine Sorgen, lass mich einfach machen "!

      Es war für mich sehr schwer ihn einfach machen zu lassen, aber ich habe ihn machen lassen. Allerdings habe ich ihm gesagt, das ich jederzeit für ihn da bin wenn er mich braucht.

      Er hat es geschafft, ganz alleine, es kamen keine Klagen von der Schule und er hat ein gutes Zeugnis bekommen.

      Nun geht er seit Anfang August auf eine IGS mit Gymnasialanschluß, er kann also dort auch sein Abbi machen wenn er will.

      Es werden in der neuen Schule jede Woche Arbeiten und Teste geschrieben und egal in welchen Fächern, er hat bis jetzt alle mit 1 bis 3 Fehlern geschrieben und einen mit 5 Fehler. Diese Arbeiten sind in Deutsch, Mathe, Englisch, Vokabelteste , Gesellschaftslehre und Natur-Wissenschaften.
      Wir sind sehr zufrieden und ich lasse ihn immer noch selbst machen.

      Das hat eine unheimliche Schärfe und Spannung hier raus genommen, es ist viel entspannter und schöner.

      Versuche es einfach mal!
      MfG Gilfy :saint:
    • ja ich werde es versuchen super sei stolz auf ihn........ich weiss ja das ers kann und er will auch....er übt freiwillig also er ist selbst ehrgeizig....mal sehn et schafft das schon......morgen is di nächste ansage undund di läuft bestimmt gutwieder ich hoffe es, und versuch positiv zu sein.....di schule hat ja ersta wieder angefangen das war bestimmt. Nur ein ausrutscher zudem war er ja krankdann di tage davor......ich vertraue auf ihn der macht das bestimmt..........Für mich wird es einnit länger weg entspannter zu werden aber ich lerne ja auch dazu.....
    • Naja, ein Diktat geschieht in der Regel unter Zeitdruck. Da können solche Fehler nunmal passieren. Sind eher Flüchtigkeitsfehler als Schlampigkeit. Gelassener werden wäre auch mein Rat. Solange er alles versteht und mit dem Stoff mitkommt, ist doch alles in Butter. Jungs brauchen auch mal solche Hänger. Und vergessen darf man auch nicht, dass Schule auch Spaß machen darf. Schließlich müssen unsere Kinder da ziemlich lange hin. Das ist ja schon kein Spaß. Da müssen wir Eltern schauen, dass wir nicht alles noch schlimmer machen. Es heißt doch "Mit der Schule fängt der Ernst des Lebens an". Und der hört nicht mehr auf, weil sich das Berufsleben direkt anschließt. Ich finde diesen Gedanken so traurig. Es ist als wenn man die Kinder mit dem Einschulen die Kindheit ein Stück weit beendet. Deswegen sehe ich es in der Schule auch weniger eng. Solange alles verstanden wird und das Kind nicht hinterher hängt.
    • Hallo Vreni,

      ich finde auch, dass die Leistungen beim Diktat nicht der Richtwert dafür sein dürfen, wie ein Kind in der Schule mitkommt. Bekommen wir Sätze diktiert, geschieht das a) unter Zeitdruck und das bedeutet Stress, b) kommt es darauf an, wie deutlich der Diktierende vorliest bzw. die Wörter ausspricht und auch die Satzzeichen durch seine Betonung verdeutlicht und c) an wem sich der Lehrer, der diktiert, bezüglich seines Tempos orientiert.

      Dazu kommt, dass nicht jeder gleich gut mit Diktaten zurecht kommt und mal ehrlich: Wann brauchen wir später im Leben diese Fähigkeit, Diktate fehlerfrei schreiben zu können?! Das erinnert mich so an die Zeiten, als die Chefs ihren Sekretärinnen Briefe diktiert und diese sie in Steno (Kurzschrift) mitgeschrieben haben. Heute haben wir Sprachsoftware und brauchen die Steno-Kurzschrift schon kange nicht mehr.
      Ich bezweifle persönlich stark, dass Diktate noch zeitgemäß sind. Deshalb würde ich die Noten im Diktat, wenn diese Ihrem Sohn schwer fallen, in der Tat schlicht nicht so ernst nehmen. Wenn er sonst gut mitkommt und ihm sonst die Schule Spaß macht... warum dann den Fokus so stark auf diese Diktate lenken?!

      Klara