Verschiedene Motivationstypen bei Schülern

von Newsredaktion

Motivation

Jeder Schüler ist anders, das versteht sich von selbst. Lehrer möchten mit ihrem Unterricht möglichst viele Schüler erreichen. Und doch können sie die Schüler auf sehr unterschiedliche Art und Weise, mehr oder weniger erfolgreich motivieren. Erziehungswissenschaftler haben herausgefunden, dass es verschiedene Kinder und Jugendlichen mit vier verschiedenen Motivationstypen gibt.

Zusammenhang von Emotionen und Motivation

So können Lehrkräfte das Belohnungssystem der Schüler aktivieren. Abhängig davon, wie die Kinder ausgerichtet sind, funktioniert das gut oder weniger gut. Emotionen spielen beim Lehr- und Lernprozess in der Schule eine wichtige Rolle. Dabei steht die Emotion im engen Zusammenhang mit der Motivation, beides aktiviert Menschen zum Handeln. Die Motivation lenkt und steuert unser Handeln, die Emotionen verstärken die Motivation. Die Emotionen in der Beziehung zwischen Lehrern und Schülern trägt zur Motivation bei und beeinflusst den Erfolg der Schüler. Dazu gehören Emotionen wie Angst, Sympathie oder Abneigung.

Verschiedene Motivationstypen

Wissenschaftler konnten durch Befragungen von Schülern vier Motivationstypen herausfiltern. Dazu gehört der Lehrer abhängige Motivationstyp, der Peer abhängige Motivationstyp, der Lehrer und Peer abhängige Motivationstyp und der Lehrer und Peer unabhängige Motivationstyp. Die ersten drei Typen benötigen Mitschüler oder Lehrer als Motivationsquelle. Für den unabhängigen Typ sind Mitschüler und Lehrer für die Motivation nicht von Belang. Das erfordert auch eine gewisse Flexibilität und Einfühlungsvermögen, da diese Typen dynamisch veränderbar sind.

Positive und negative Assoziationen

Gedächtnisforscher und Neurobiologen haben festgestellt, dass wir besser lernen, wenn wir eine Situation positiv wahrnehmen. Schüler, die unter Stress, Angst und Leistungsdruck leiden, wirkt sich das auch auf das Lernen aus. Daher sollten von Anfang an negative Assoziationen mit dem Lernen vermieden werden. Wenn Schüler die Erzieher und Lehrkräfte positiv wahrnehmen, trägt das auch zum erfolgreichen Lernen in der Schule bei. Wenn Lehrer den Schülern Aufmerksamkeit, Anerkennung und persönliche Wertschätzung entgegenbringen, verbindet der Schüler etwas Positives mit Schule und Lernen.

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