Keine E-Zigaretten in Anwesenheit von Kindern

von Newsredaktion

E-Zigaretten

Die E-Zigaretten sind schon längere Zeit umstritten, zum Teil auch bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Einige Schulen haben ein Verbot von E-Zigaretten auf ihrem Gelände ausgesprochen. Auch Kinder- und Jugendärzte schätzen den Dampf als nicht ungefährlich ein. Daher raten sie aufgrund der zum Teil gesundheitlichen Inhaltsstoffe dazu, dass Erwachsene und vor allem Eltern nicht in Anwesenheit der Kinder E-Zigaretten rauchen sollten.

Gesundheitsgefährdende Stoffe

Tatsächlich werden Kinder und Jugendliche nicht nur im engsten Umkreis in der Familie, sondern auch von anderen Erwachsenen dem Dampf der E-Zigaretten ausgesetzt. Daher sollten E-Zigaretten nicht geraucht werden, wenn Kinder im Raum sind oder z.B. mit im Auto fahren. Auch E-Zigaretten können Nikotin und andere Schadstoffe enthalten, die die Gesundheit beeinträchtigen können oder sich auch auf Oberflächen ablagern. Einige der Stoffe können z.B. krebsauslösend sein, andere etwa die Atemwege beeinträchtigen. In einigen Produkten ist zudem nicht bekannt, welche Inhaltsstoffe tatsächlich genau enthalten sind. In vielen E-Zigaretten befinden sich z.B. Stoffe wie Acetaldehyd oder Acrolein. Beide Substanzen können etwa den Atemwegen schaden oder Haut und Schleimhäute reizen. Sie gelten auch als krebserregend. Bei einigen Produkten wurden im Dampf zudem hohe Werte an Chrom und Nickel gemessen, die ebenfalls gesundheitsschädlich sind und zum Teil höher lagen als im Tabakrauch.

Fundierte Studien

Die Fluids in den E-Zigaretten setzen sich auch extrem feinen Flüssigkeitspartikeln zusammen. Daher gelangen die Schadstoffe besonders tief in die Atemwege und lagern sich dort ab. Bis dato können die Mediziner jedoch noch nicht abschätzen, in wie weit sich dies langfristig auf die Gesundheit auswirkt. Dazu fehlen bisher noch fundierte Erkenntnisse aus Studien. Dennoch warnen sie vor den möglichen Risiken. Auch in den USA sind sich viele Erwachsene den möglichen Risiken für die Gesundheit durch den Dampf der E-Zigaretten nicht bewusst, wie eine aktuelle Studie zeigt. Nur etwa 20 bis 25 Prozent sind sich der möglichen Gefahren bewusst.

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