Tipps: Erziehung

Wir erwarten unser erstes Baby. Was müssen wir beim Wickeln beachten?

Welche Windel die richtige für Ihr Baby ist, müssen Sie zunächst selbst herausfinden. Nicht immer sind Markenwindeln besser als No-Name-Produkte. Jedes Baby hat eine andere Figur, einen anderen Hauttyp und auch Urin und Kot unterscheiden sich in Menge und Konsistenz. Unter Umständen müssen Sie die Marke irgendwann wechseln, wenn Ihr Kind wächst und Sie feststellen, dass das bisher zuverlässige Produkt nicht mehr so gut funktioniert.

Für Neugeborene reichen in der Regel einige Wochen lang Windeln der Größe 1 (2 bis 5 Kg). Ist Ihr Baby sehr groß, benötigen Sie unter Umständen sofort Windeln in Größe 2 (3 bis 6 Kg).

Wichtig ist, dass dieWi der richtig sitzt, damit nichts ausläuft. Das Bündchen darf weder an den Beinen noch am Bauch einschneiden und Ihre Finger sollten noch zwischen Bauch und Windel passen, wenn das Kind flach liegt. Achten Sie darauf, dass das vordere Bündchen unterhalb des Bauchnabels anliegt, solange der Nabel noch nicht verheilt ist. Später darf der Bund kurz über dem Bauchnabel enden.

Neugeborene brauchen bis zu acht Windeln pro Tag, später sind es vier bis sechs.

Beim Wickeln sollten Sie darauf achten, dass Sie immer von vorne nach hinten wischen, damit bei Mädchen keine Darmbakterien in die Scheide gelangen (Gefahr einer Harnwegsinfektion!)

Cremes müssen nur dann zum Einsatz kommen, wenn Ihr Baby wirklich wund ist. Ansonsten reicht es, den Windelbereich nach dem Reinigen trocken zu tupfen. Zum Säubern reicht in der Regel warmes Wasser, unterwegs sind Feuchttücher praktisch. Die gibt es auch ohne Zusatz- und Parfümstoffe, falls Ihr Baby zu allergischen Reaktionen neigt.

Verzichten Sie auf den Einsatz von Puder – dieser setzt sich in den Hautfalten fest und es kann zu Entzündungen kommen.

Tipp: Falls Sie Stoffwindeln nutzen möchten, können Sie diese auch von speziellen Firmen abholen, waschen und wieder nach Hause liefern lassen.

Zuletzt aktualisiert am 21.06.2016 von Redaktion.

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