Erziehungsmaßnahme:
Lob und Belohnung

Lob und Belohnung wird von dem Erzieher als Konsequenz auf ein Verhalten eingesetzt. Damit soll erreicht werden, dass zu diesem Verhalten eine angenehme Wirkung hervorgerufen wird, die das gewünschte Verhalten bei dem Kind hervorruft und damit erlernt wird.

 

Dabei kann man in zwei Arten unterscheiden:

  1. Dass das Verhalten eine angenehme Konsequenz nach sich zieht, zum Beispiel eine Belohnung in Form von Süßigkeiten.
  2. Dass das Verhalten keine unangenehme Konsequenzen nach sich zieht, die ansonsten eingetreten wären, zum Beispiel wenn dem Kind eine unangenehme Arbeit erspart wird

 

Positive Auswirkungen:

Mögliche Probleme:

 

Wer auf den gesundheitlichen Aspekt achten möchte und Süßigkeiten zur Belohnung sparsam einsetzen möchte, kann aber auch selbst kreativ werden. Erlebnisgeschenke können für das Kind viel spannender sein und zudem den Familienzusammenhalt stärken. Ausflüge werden von Kindern als Belohnung meist gern angenommen. Es muss schließlich nicht immer eine materielle Belohnung sein. Ein Besuch im Schwimmbad, in einem Erlebnis-Zoo oder in der Eisdiele sollte dabei trotzdem immer noch etwas Besonderes bleiben, damit sie vom Kind stets als Belohnung und nicht als Gewohnheit angesehen werden.

 

Dem Kind unangenehme Situationen ersparen - damit können Arbeiten im Haushalt gemeint sein, wie zum Beispiel das Ausräumen der Spülmaschine oder ähnliche Küchenarbeiten. Aber auch der, für das Kind, langweilige Einkaufsbummel, kann in diesen Bereich fallen. Beispiele hierfür, sind der alltägliche Einkauf sowie besondere Anlässe, wie einen Kinderwagen kaufen für kleinere Geschwister. Es gibt zahlreiche Situationen oder Arbeiten, die von Kindern als lästig empfunden werden. Daher eignet sich durchaus die Vermeidung dieser, als sinnvolle Belohnung.

 

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