Tipps: Erziehung

Mein Kind will sein Zimmer nicht aufräumen. Was kann ich tun?

Das Aufräumen steht bei keinem Kind im Kindergartenalter hoch im Kurs. Trotzdem ist es wichtig, dass Kinder lernen Ordnung zu halten und sich für ihre Spielsachen verantwortlich zu fühlen. In einem Raum, in dem das Chaos herrscht und alle Sachen wahllos auf dem Boden herum liegen finden Kinder auch nicht mehr ins Spiel.

Wenn Kinder sich weigern aufzuräumen, so kann das verschiedene Gründe haben. Vielleicht überfordert sie die Menge an Spielzeug über die sie frei verfügen dürfen. Daher kann es oft schon helfen, Spielsachen, mit denen das Kind gerade nicht mehr so gerne spielt, auszusortieren. Gleiches gilt für beschädigte Sachen oder solche, für die das Kind bereits zu alt ist. Damit Kleinteile wie Bausteine nicht überall im Zimmer herumliegen, sollte man sie in großen Kisten verstauen. Praktisch sind Behälter aus Plastik – so erkennt Ihr Kind immer, was hinein gehört. Alternativ helfen Fotos auf den Kisten dabei, dass Kinder besser selbstständig Ordnung halten können. Ansonsten ist es sinnvoll, gerade kleinteilige Spielzeuge auf Decken oder Teppichen auszubreiten. Mit deren Hilfe lassen sich Bausteine und Co. später mit wenigen Handgriffen zurück in die Kiste befördern.

Tipp: Experten glauben, dass Kinder erst mit etwa fünf Jahren wirklich in der Lage sind wirklich selbstständig ihr Zimmer aufzuräumen - vorher brauchen sie Unterstützung von Erwachsenen. Trotzdem oder gerade deshalb ist es wichtig, bereits Kleinkinder in den Aufräumprozess miteinzubeziehen und ihnen vorzumachen, wie es geht. Räumen Sie das Spielzeug Ihre Kindes also nicht einfach alleine auf, wenn es gerade schläft, sondern tun Sie es gemeinsam mit ihm. So lernen Kinder von Anfang an Verantwortung für das zu übernehmen, was ihnen gehört und was ihnen wichtig ist.  

Zuletzt aktualisiert am 28.01.2016 von Redaktion.

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