Welche Versicherungen brauchen Kinder?
von Redaktionsassistenz
Genauso wie Erwachsene einige Versicherungen benötigen um sich finanziell abzusichern, so gibt es auch die eine oder andere Versicherung die Kinder benötigen.
Während Eltern anzuraten ist, bei Nachwuchs eine Risiko-Lebensversicherung sowie auch eine Private Haftpflichtversicherung abzuschließen, so gibt es auch für Kinder wichtige Versicherungen die nicht in Vergessenheit geraten sollten.
1. Unfallversicherung
Eine solche Versicherung sollte auf jeden Fall abgeschlossen werden. Vor allem deshalb, weil Kinder vom Gesetzgeber her nur eingeschränkt diesbezüglich abgesichert sind.
In der Regel sind Kinder nur auf dem Schulweg, in der Schule und bei Ausübung eines Ferienjobs gesetzlich gegen Unfall versichert.
Bleiben bei solch einem Ereignis zum Beispiel bleibende Schäden zurück dann sieht es finanziell nicht allzu rosig aus. Bei Kindern macht eine Private Unfallversicherung auf alle Fälle Sinn.
2. Ansparversicherung
Wer seinen Kindern den Start ins Leben erleichtern möchte, der zieht den Abschluss einer Anspar-Versicherung in Betracht. Hier wird regelmäßig ein gewisser Betrag in die Versicherung einbezahlt und gewinnbringend angelegt.
Die Auszahlung solch einer Versicherung erfolgt dann oft bei Volljährigkeit um dem Kind den Schritt in die Abhängigkeit zu erleichtern. Viele verwenden diese Summe um damit den Führerschein zu machen oder für die Anzahlung einer Immobilie.
Alternativ kann auch ein Bausparvertrag abgeschlossen werden.
3. Private Berufsunfähigkeitsversicherung
Ein finanzielles Risiko besteht für die Kinder vor allem dann, wenn der Hauptverdiener einer riskanten Arbeit nachgeht. Kann der Hauptverdiener, bzw. die Eltern nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten, dann fehlen meistens auch die finanziellen Mittel um den gewohnten Lebensstandard beizubehalten.
Sich hierbei auf die Gesetzliche Absicherung zu verlassen ist nicht ratsam. Eine durchschnittliche Erwerbsunfähigkeitsrente liegt zwischen 700 und 800 Euro, viel zu wenig um ein normales Leben zu führen.
Dasselbe kann auch das Kind treffen, wenn es ins Berufsleben eintritt. Wenn hier Vorsorge getroffen wird, dann ist wenigstens das Kind, bzw. sind die Kinder versorgt.
Der große Vorteil hierbei, in jungen Jahren sind die Beiträge einer Berufsunfähigkeitsversicherung äußerst günstig.
4. Krankenzusatz-Versicherung
Diese Versicherung zahlt sich tatsächlich aus, denn sie zahlt Leistungen die die Gesetzliche Krankenversicherung nicht übernimmt.
Erkrankt zum Beispiel ein Kind im Ausland während des Urlaubs ernst und ist ein Rücktransport in die Heimat nötig, dann wird dies von der Zusatz-Versicherung bezahlt.
Darüber hinaus können Leistungen vertraglich abgeschlossen werden, wie Unterbringung in einem Einzelzimmer, Chefarzt-Behandlung usw.
Auch Medikamente die von der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden, übernimmt diese Art Versicherung in den meisten Fällen.
5. Invaliditätsversicherung
Falls noch Geld im Budget vorhanden ist, könnte auch eine Kinderinvaliditätsversicherung bei Basler in Betracht gezogen werden.
Diese Zusatzversicherung zahlt ein Leben lang eine monatliche Rente bei schweren krankheitsbedingten Schäden, z.B. durch Krankheiten wie Diabetes, Asthma oder durch einen Unfall herbeigeführte Invalidität.
Der Staat zahlt leider nur bei Unfällen, die im Kindergarten oder Schule sowie auf den direkten Wegen dorthin passiert sind. In der Freizeit besteht jedoch kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz.
Fazit: Es macht durchaus Sinn auch für Kinder die eine oder andere Versicherung abzuschließen. Diese Versicherungen bieten Schutz vor bösen finanziellen Überraschungen, jedoch sollte man nicht zu ängstlich herangehen und sich überversichern.
Auch im Forum wird über das Thema Versicherungen diskutiert.
