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Vornamen mit dem gewissen Etwas

von Newsredaktion

Vornamen

Der richtige Vorname für das Kind ist eine schwierige Entscheidung. Modeerscheinungen und Familientradition, viele Dinge spielen eine Rolle. Der Name soll auffallen, aber das Kind nicht Hohn und Spott aussetzen. Der aktuelle Trend bei Vornamen für Kinder: traditionelle, bekannte Namen mit einem kleinen Buchstabentausch.

Veränderungen der Schreibweise

Ungewöhnliche Vornamen sind im Trend. Namen wie Jan oder Julia sind ein alter Hut. Hippe Eltern ändern jetzt einfach die Schreibweise: So wird aus Julia Yulia oder aus Karl Carl. Namensforscher beschäftigen sich derzeit mit diesen kleinen Veränderungen der Schreibweise von Vornamen. Durch diese scheinbar unauffällige und kleine Veränderung wird der Name jedoch gleich viel exotischer und hebt sich von der bekannten Schreibweise ab. Dabei ist es wichtig, dass sich Klang und Bedeutung nicht verändern.

Gefragt ist Individualität

Experten vermuten, dass die Eltern individuelle Namen suchen, dennoch sollten sie alltagstauglich sein und für das Umfeld bekannt. Carl wirkt demnach schick und urban, edler. Dieser schnelllebige Trend kommt derzeit bei immer mehr Eltern gut an, damit besteht die Gefahr, dass sich die Namen auch wieder abnutzen.

Jungennamen immer weiblicher

Bei Jungennamen legen Eltern derzeit Wert darauf, dass er nicht zu hart und brachial klingt, z. B. Karl-Heinz. Der Klang soll weicher werden, Namen sollen niedlich und gefälliger klingen. Dazu gehören Luca, Noah, Mika. Die Ähnlichkeit zu weiblichen Vornamen ist nicht zufällig. Bei den Vornamen entwickeln sich über die Jahre immer neue Varianten und Schreibweisen, die sich fest etablieren und in Namensbüchern und Hitlisten zu finden sind. Demnach sterbe bestimmte Vornamen nicht aus, sondern bleiben für eine gewissen Zeitspanne einfach seltener.

Kurze Namen aktuell

Aktuell beliebt sind auch sehr kurze Namen wie Kai, Kay, Kim, Mia oder ähnliches. Wichtig ist aber, dass das Geschlecht klar zuzuordnen ist. Meist müssen in diesen Fällen eindeutig männlich oder eindeutig weibliche zweite Vornamen ausgewählt werden. Probleme kann sonst beim Standesamt geben, was bis vor Gerichte gehen kann. In den USA sind geschlechtsneutrale Vornamen der Trend. Vermutlich kommt dieser Trend auch bald bei uns an, denn einige Beispiele wie Kim oder Kai gibt es hierfür schon.

 

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