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Stillen ist wichtig und gesund

von Newsredaktion

Stillen

In einer neuen Veröffentlichung hat die Nationale Stillkommission des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unter anderem auf die Bedeutung des Stillens hingewiesen und Thesen formuliert, damit das öffentliche Stillen mehr Akzeptanz erfährt.

Stillverhalten in der Öffentlichkeit

Die aktuelle Studie belegt, dass lediglich sechs Prozent der Befragten das öffentliche Stillen vollständig ablehnen. Gut 25 Prozent sind beim öffentlichen Stillen skeptisch oder zwiespältig eingestellt. So gibt es einen großen Graben zwischen Stillverhalten der Mütter in Restaurants und Cafés und der allgemeinen Akzeptanz des Stillen in diesen Räumlichkeiten. Um die Akzeptanz zu verbessern, hat die Nationale Stillkommission Botschaften veröffentlicht. Diese sollen die stillenden Frauen bestärken und die Öffentlichkeit darauf hinweisen, wie wichtig und gesund Stillen ist, auch in der Öffentlichkeit.

Wissen und Akzeptanz

Wie die Erhebung nämlich zeigt, beeinflusst das Wissen um die positiven Effekte des Stillens die Akzeptanz deutlich. Daher ist Aufklärungsarbeit in diesem Bereich von großer Bedeutung. Daher unterstützt auch das Bundesernährungsministerium die Aktion, die im Wesentlichen auf die Kernbotschaften „Stillen ist gesund“, „Stillen wird überall akzeptiert“ und „Stillen kann nicht warten“ basiert.  Weitere Maßnahmen und Aktionen sollen ebenfalls die Akzeptanz der Öffentlichkeit erhöhen. Dabei soll es auch eine Kooperation verschiedener Verbände und Institutionen geben.

Vorteile des Stillens

Das Stillen ist ein natürlicher Vorgang. Die Muttermilch ist die wertvollste Nahrung für Neugeborene und Säuglinge. Sie hat genau die richtige Temperatur, ist leicht bekömmlich du gut verdaulich, hygienisch und die beste Grundlage für die gesundheitliche Entwicklung. Dennoch stillen viele Frauen nicht oder nur für eine kurze Zeit. Bei einigen Frauen klappt das Stillen auch nicht reibungslos. Für viele Frauen, die die Kinder abgestillt haben, war auch die fehlende öffentliche Akzeptanz einer der Gründe.

Einige gute Ideen

Einige Frauen haben kein Problem damit, in der Öffentlichkeit das Kind zu stillen, andere wiederum suchen einen ruhigen Rückzugsort, unabhängig von der öffentlichen Akzeptanz. Viele Frauen könnten zum öffentlichen Stillen ermutigt werden, wenn es z.B. mehr Stillräume in öffentlichen Gebäuden etc. gäbe, die auch noch gut zu finden sind. Hier ist die Schweiz ein gutes Vorbild. Mit einer innovativen App können die stillenden Mütter öffentliche Stillräume in der Nähe finden. In Ländern wie Großbritannien, Irland oder Australien machen einige Café-Inhaber oder Friseurgeschäfte ihren Laden mit Aufklebern als stillfreundlich kenntlich. 

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