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So verlängert die Familie das Leben

von Newsredaktion

Familie

Vor allem die eigenen Familienmitglieder können einen Menschen in Rage bringen und auf die Nerven gehen. Ist es deshalb klüger, sich von der Familie, der zickigen Schwester oder dem geizigen Onkel fernzuhalten und stattdessen liebe Freunde vorzuziehen? Nein, sagt jetzt eine Studie aus Kanada.

Drücken vor der Familienfeier

Wer kennt das nicht. Ein Familienfest steht ins Haus und damit auch die immer gleichen und wiederkehrenden Streitereien und spitze Bemerkungen. Nicht selten erkranken viele Menschen deshalb genau pünktlich zur Familienfeier an der Grippe oder an Magen-Darm. Sie suchen sich lieber einen liebevollen und verständnisvollen Partner, gute Freunde und gehen der Familie aus dem Weg. Das soll langfristig Gesundheit und Nerven schonen. Allerdings hilft das nur bedingt. Wissenschaftler stellten nun fest, dass es vielmehr gesünder ist, sich der Familienbande zu stellen und den Kontakt zu suchen und zu pflegen.

Höhere Lebenserwartung durch familiäre Kontakte

Dazu untersuchten kanadische Forscher landesweit den Zusammenhang zwischen einem engen Familienzusammenhalt und der Lebenserwartung. Dabei kam heraus, dass die Menschen zwischen 57 und 85 Jahren ein geringeres Sterberisiko aufwiesen, wenn eine enge Beziehung zu Kindern und Eltern sowie anderen Verwandten pflegen bzw. pflegten. Weiter überraschte die Wissenschaftler in Vancouver das Ergebnis, dass dies auch der Fall war, wenn es um den engen Kontakt zur Familie des Partners bzw. der Partnerin ging. Die Wissenschaftler haben bisher angenommen, dass enge soziale Kontakte das Leben grundsätzlich verlängern, wenn man die Kontakte pflegt, egal ob nun familiär oder mit Freunden. Auch Verheiratete wiesen eine höhere Lebenserwartung auf, unabhängig davon, ob die Befragten die Ehe als glücklich empfanden oder nicht.

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