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Sicher mit Kindern Grillen in der Grillsaison

von Newsredaktion

Grill

Der Sommer naht mit großen Schritten und in vielen Familien wird der Grill bereits eingeweiht. Doch jedes Jahr ereignen sich immer wieder Grillunfälle, auch mit Kindern. Ursache sind Brandbeschleuniger wie Spiritus. Die Initiative Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. macht auf die Gefahren beim Grillen aufmerksam.

Schmerzhafte, schwere Verbrennungen

Experten von der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin warnen zu Beginn der diesjährigen Grillsaison vor allem Familien mit Kindern vor dem Einsatz von Brandbeschleunigern wie Benzin, Terpentin oder Spiritus. Jedes Jahr gibt es zahllose Unfälle mit zum Teil schwersten Verletzungen und Verbrennungen. Neben den schmerzhaften Verbrennungen sind auch die traumatischen Folgen für die Psyche nicht zu unterschätzen. Oft vergessen die Kinder so ein Erlebnis lange nicht, die Narben bleiben unter Umständen ein Leben lang. Vor allem Kinder sind in diesem Fall gefährdet, da sie sehr unerfahren, neugierig und klein sind. Daher kommt es häufig zu schwersten Verletzungen mit 50% Prozent verbrannter Körperoberfläche und mehr.

Sicherheitsabstand und sicherer Umgang

Um diese vermeidbaren Unfälle zu verhindern, weist die Initiative auf wichtige Tipps beim Grillen hin. So sollte der Grill stabil und sicher aufgestellt werden. Flüssige Brandbeschleuniger sollten nicht genutzt werden. Sichere, geprüfte Grillanzünder sind die bessere Wahl. Wenn Kinder dabei sind, sollte der Grill ständig unter erwachsener Aufsicht sein. Die Kinder sollten zudem einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei bis drei Metern einhalten. Die Kinder sollten sich auch nicht am Grill zu schaffen machen. Zum Löschen sollten Sand, Löschdecken oder Feuerlöscher bereitstehen. Brennendes Fett sollte durch Abdecken gelöscht werden. Die heiße Glut sollte richtig abkühlen und anschließend fachgerecht und kindersicher entsorgt werden.

Die Initiative ruft derzeit außerdem dazu auf, die Warnhinweise im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis weiter zu geben und zu verbreiten. Viele Grillunfälle sind allein durch Aufklärungsarbeit und Information zu vermeiden. Ein sicherer, erfahrener Umgang mit dem Grill durch die Erwachsenen schützt auch die Kinder.

 

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