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Probleme und Chancen für Alleinerziehende

von Newsredaktion

Alleinerziehende

Alleinerziehende haben zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Neben der Kindererziehung bzw. Betreuung müssen sie den Lebensunterhalt verdienen und sich um den Haushalt kümmern, meist allein. Dabei kann es viele Konflikte oder Schwierigkeiten geben, für Alleinerziehende eröffnen sich aber auch einige Chancen.

Ende einer Partnerschaft – Neue Probleme

Für die Beteiligten ist es schwierig, wenn eine langjährige Beziehung zerbricht, umso mehr, wenn Kinder betroffen sind. Dann scheinen die Alleinerziehenden mit allen Herausforderungen allein zu sein. Laut aktuellen Zahlen vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter gibt es in Deutschland derzeit 1,6 Millionen Elternteile, die ihre Kinder allein erziehen. Das macht einen Anteil von etwa 20 Prozent aus. Zu den typischen Problemen der Alleinerziehenden gehören Konflikte mit dem Ex-Partner um Erziehung, Sorgerecht und Unterhalt. Dazu kommen finanzielle Probleme oder Engpässe bei der Kinderbetreuung, sodass wenig Spielraum oder Freizeit bleibt.

Druck von außen und von innen

Zum Druck von außen durch Job, Familie oder Ex-Partner kommen dann noch das Gefühl der Überforderung oder Depressionen. Wenn das Gefühl über Hand nimmt, nicht gut genug als Mutter oder Vater zu sein, kann das die Betroffenen stark beeinträchtigen. Dennoch sollten Alleinerziehende auch das Positive und die Chancen sehen. Wichtig ist, dass sich Alleinerziehende auch bewusst Zeit für sich selbst nehmen und auch mal was stehen und liegen lassen. So tut es Mutter bzw. Vater und Kind gut, wenn sie gemeinsam Schwimmen oder auf den Spielplatz gehen.  Gleichzeitig müssen die Betroffenen auch realistisch sein und bei Bedarf Hilfe annehmen.

Neue Menschen und neue Perspektiven

Ein Vorteil des Alleinerziehens ist, dass man selbst gestalten kann und dass sich in der Regel eine enge Eltern-Kind-Beziehung entwickelt. Das Alleinerziehen sollte daher nicht idealisiert, aber auch nicht verteufelt werden. So besteht die Chance, sich neuen Menschen, Verwandten, Freunden und Bekannten zu öffnen, für gemeinsame Unternehmungen, gemeinsame Feiertage und gegenseitige Unterstützung zum Wohl des Kindes. Gerade wenn es um organisatorische Dinge geht, um Erziehungsfragen oder um Fragen im Job, ist es wichtig, Freunde, Kollegen und Angehörige mit ins Boot zu nehmen, damit man nicht allein dasteht und nicht überfordert ist.

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