Präventionsgesetz: Junge Familien bleiben außen vor
von News
Diese These vertreten Hurrelmann Klaus; Theodor Klotz, Jochen Haisch im Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung, Bern, 2014. Anlässlich der ersten Lesung des Präventionsgesetzes im Deutschen Bundestag am 20. März 2015 fordert Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie daher, dieses Potential auch über das Präventionsgesetz zu nutzen und die Lebensphase von der Schwangerschaft bis zum Kleinkindalter als Lebenswelt vordringlich zu berücksichtigen.
Gesundheitsförderung während Schwangerschaft wird ignoriert
Wenn man bedenkt, dass 20 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter zwischen 20 und 39 Jahren übergewichtig und weitere etwa neun bis vierzehn Prozent sogar stark übergewichtig (adipös) sind, kaum eine Schwangere die Minimal-Bewegungsempfehlungen von 150 Min. moderater körperlicher Aktivität pro Woche erreicht, 20 Prozent der Schwangeren weiter rauchen, 10.000 Neugeborene pro Jahr durch mütterlichen Alkoholkonsum dauerhaft geschädigt werden und ein Drittel der Neugeborenen allergiegefährdet sind, ist gesundheits-ökonomisch nicht vertretbar, das Potenzial dieser frühen Lebensphase zu ignorieren.
Schwangerschaft und erstes Lebensjahr wirken nachhaltig auf Gesundheit
Auch der Bundesrat sieht mit Sorge (Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention vom 6. Februar 2015), dass das Gesundheitsförderungspotenzial insbesondere während des Zeitraums vor und nach einer Geburt im Gesetz zu wenig berücksichtigt wurde. Denn in keiner anderen Lebensphase wirken das Lebensumfeld und der Lebensstil so nachhaltig auf die spätere Gesundheit von Kind, Mutter und Familie wie in der Schwangerschaft und dem ersten Lebensjahr des Kindes, so der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Entwurf des Präventionsgesetzes.
Netzwerk „Gesund ins Leben“ greift Problematik auf
Diese These vertreten Hurrelmann Klaus; Theodor Klotz, Jochen Haisch im Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung, Bern, 2014. Anlässlich der ersten Lesung des Präventionsgesetzes im Deutschen Bundestag am 20. März 2015 fordert Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie daher, dieses Potential auch über das Präventionsgesetz zu nutzen und die Lebensphase von der Schwangerschaft bis zum Kleinkindalter als Lebenswelt vordringlich zu berücksichtigen.
Gesundheitsförderung während Schwangerschaft wird ignoriert
Wenn man bedenkt, dass 20 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter zwischen 20 und 39 Jahren übergewichtig und weitere etwa neun bis vierzehn Prozent sogar stark übergewichtig (adipös) sind, kaum eine Schwangere die Minimal-Bewegungsempfehlungen von 150 Min. moderater körperlicher Aktivität pro Woche erreicht, 20 Prozent der Schwangeren weiter rauchen, 10.000 Neugeborene pro Jahr durch mütterlichen Alkoholkonsum dauerhaft geschädigt werden und ein Drittel der Neugeborenen allergiegefährdet sind, ist gesundheits-ökonomisch nicht vertretbar, das Potenzial dieser frühen Lebensphase zu ignorieren.
Schwangerschaft und erstes Lebensjahr wirken nachhaltig auf Gesundheit
Auch der Bundesrat sieht mit Sorge (Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention vom 6. Februar 2015), dass das Gesundheitsförderungspotenzial insbesondere während des Zeitraums vor und nach einer Geburt im Gesetz zu wenig berücksichtigt wurde. Denn in keiner anderen Lebensphase wirken das Lebensumfeld und der Lebensstil so nachhaltig auf die spätere Gesundheit von Kind, Mutter und Familie wie in der Schwangerschaft und dem ersten Lebensjahr des Kindes, so der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Entwurf des Präventionsgesetzes.
Netzwerk „Gesund ins Leben“ greift Problematik auf
Durch das IN FORM-Projekt Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie wurde seit 2009 eine weltweit einzigartige Struktur geschaffen, die viele Ansätze für flächendeckende Zugänge und sozial gerechte lebensweltbezogene und kassenübergreifende Präventionsmaßnahmen bietet. In diesem Netzwerk haben sich alle Akteure, die Familien zu Ernährung, Bewegung und Allergieprävention rund um die Geburt unterstützen, auf einheitliche Empfehlungen und Maßnahmen verständigt. Gemeinsam mit seinen über 400 Netzwerk-Partnern erreicht das Netzwerk jährlich rund 1,2 Millionen Eltern allein mit Beratungsmaterialien.
Durch das IN FORM-Projekt Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie wurde seit 2009 eine weltweit einzigartige Struktur geschaffen, die viele Ansätze für flächendeckende Zugänge und sozial gerechte lebensweltbezogene und kassenübergreifende Präventionsmaßnahmen bietet. In diesem Netzwerk haben sich alle Akteure, die Familien zu Ernährung, Bewegung und Allergieprävention rund um die Geburt unterstützen, auf einheitliche Empfehlungen und Maßnahmen verständigt. Gemeinsam mit seinen über 400 Netzwerk-Partnern erreicht das Netzwerk jährlich rund 1,2 Millionen Eltern allein mit Beratungsmaterialien.
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