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Netzwerk für überforderte Eltern

von Newsredaktion

Unterstützung

In den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales gibt es zahlreiche Angebote, die Eltern mit Schwierigkeiten helfen sollen. Viele Familien leiden unter Stress und sind überfordert. Das wirkt sich auf die Kinder aus. So wird etwa in Nordrhein-Westfalen das Angebot zur Prävention ausgebaut.

Unterschiedliche Stressfaktoren

Dabei gibt es viele Stressfaktoren, die Familien überfordern können. Gründe können Armut, Stress, fehlende Perspektiven oder auch mangelhafte Sprachkenntnisse sein. Das führt zur Überforderung der Eltern, die sich auch auf die Kinder auswirken kann. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Allein in NRW fühlen sich sechs von zehn Familien überfordert oder großen Belastungen ausgesetzt. So leiden zwölf Prozent der Befragten unter dauerhaftem Stress, 15 Prozent verfügen nicht über ein Netzwerk zur Unterstützung, 17 Prozent der Eltern sind verunsichert mit Blick auf ihre Rolle als Eltern, 16 Prozent haben allgemeine Sorgen und 27 Prozent beklagen finanzielle Probleme. Betroffen sind vor allem Alleinerziehende, einkommensschwache Familien, Familien mit Migrationshintergrund und Eltern mit geringer beruflicher Qualifikation. Das Problem besteht jedoch bundesweit.

Hilfsprogramme für Familien

Abhilfe schaffen Unterstützung und Prävention. Mit Hilfsprogrammen können die Rahmenbedingungen für die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien verbessert werden. Modellprojekte in Nordrhein-Westfalen bieten Angebote im Bereich Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales. Dies umfasst unter anderem die Schwangerschaft wie auch Ausbildung und Beruf. Die Angebote sollten dabei vor allem verständlich, gut erreichbar und wenn möglich kostenfrei sowie von erkennbarem Nutzen sein. Dann würden die Familien die Angebote auch annehmen, wie Umfragen zeigen.

Auf Angebote aufmerksam machen

Eltern und Familien müssen auf die entsprechenden Hilfsmöglichkeiten wie Geburtsvorbereitungskurse, Elternbildungsangebote, Eltern-Kind-Programme, Beratung zur Erziehung, Ausbildung oder zum Thema Schulden aufmerksam gemacht werden. Dies kann etwa über sozialmedizinische Angebote passieren. Denn 97 Prozent der Eltern nutzen die Vorsorgeuntersuchungen der Kinderärzte. Dies könnte man nutzen, um weitere Informationen zu geben. Diese und ähnliche Modelle werden in NRW bereits erfolgreich angewandt, aber auch in vielen anderen Bundesländern.

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