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Leitungswasser für Säuglingsnahrung geeignet

von Newsredaktion

Leitungswasser

Wenn Eltern Babynahrung mit Wasser zubereiten, greifen sie häufig zu teurem Mineralwasser, weil hierfür oft strenge Grenzwerte für Inhaltsstoffe gelten. Dabei ist auch einfaches Leitungswasser völlig unbedenklich und wesentlich günstiger. Die Zeitschrift Öko-Test zeigt in der aktuellen Ausgabe, dass auch das Leitungswasser geeignet ist.

Leitungswasser oder Mineralwasser

Bei der Entscheidung für Leitungswasser oder Mineralwasser sollten Eltern am besten Informationen über die Wasserqualität einholen. Das gilt zum Beispiel für Nitratwerte. In der Regel ist das gewöhnliche Leitungswasser völlig unbedenklich und auch für Babynahrung geeignet. Leitungswasser wird streng kontrolliert, sodass Schadstoffe nicht zu erwarten sind. Wenn die erwähnten Nitratwerte jedoch 50 Milligramm pro Liter übersteigen, sollten Eltern auf Leitungswasser für die Babynahrung verzichten. Bei derart hohen Nitratwerten müsste auch das örtliche Wasserwerk einschreiten. Sinnvoll ist es, morgens das Wasser ein bisschen laufen zu lassen, um den Anteil möglicher Metalle zu reduzieren. Bei alten Blei-Leitungen im Haus ist es sinnvoll, das Wasser prüfen zu lassen.

Hygiene bei der Babynahrung

Kinderärzte weisen auch auf einige Hygieneregeln bei der Zubereitung von Babynahrung hin. Denn Eltern können nicht nur beim Wasser darauf achten, dass die Babynahrung für das Kind unbedenklich ist. Eine einfache Grundregel ist dabei: Eltern sollten vor der Zubereitung der Babynahrung gründlich die Hände waschen. Wenn die Babynahrung zubereitet wurde, sollte sich auch innerhalb von zwei Stunden verfüttert werden. Andernfalls können sich Keime bilden und vermehren. Das Wasser für Babynahrung sollte jedoch nicht heißer als 70 Grad sein. Gerade bei Neugeborenen sollten Eltern das Leitungswasser abkochen, um mögliche Keime zu beseitigen.

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