Leihoma und Leihopa, der neue Trend

von Newsredaktion

Großeltern

Die Großeltern spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Kinder. Viele Menschen wünschen sich, eigene Kinder zu haben und später selbst Großeltern zu werden. Doch dieser Wunsch wird leider nicht immer Realität. Wer sich dennoch um Kinder kümmern möchte, kann einem aktuellen Trend nachfolgen und Leihoma oder Leihopa zu werden. Viele Kommunen bieten entsprechende Programme an und informieren Interessierte.

Geben und Nehmen

Diese Programme der Kommunen kommen gut an und haben vorrangig das Ziel, die Generationen zu verbinden und beiden Seiten zu helfen. Die älteren Menschen haben eine Aufgabe und können sich wie erhofft um die Kleinen kümmern, für die Familien, deren Angehörigen vielleicht nicht mehr da sind oder weit weg leben, sind die Leih-Großeltern eine enorme Stütze im Alltag. Und die Kinder? Sie haben weitere wertvolle Bezugspersonen und liebevolle Ansprechpartner. Die Kommunen oder Institutionen, die solche Programme anbieten, sprechen damit Menschen an, die selbst nie Großeltern geworden sind, aber auch Menschen, deren Verwandte zu weit weg wohnen.

Beide Seiten profitieren

Zu Beginn übernehmen die Leih-Großeltern in der Regel für etwa zwei bis vier Stunden in der Woche die Kinderbetreuung. Die Leihoma oder der Leihopa besucht die Familie zu Hause, liest den Kindern vor, unternimmt einen Spaziergang oder einen Ausflug auf den Spielplatz. Außerdem können die Leih-Großeltern Unterstützung bei den Hausaufgaben bieten. Wichtig zu wissen ist, dass beide Seiten profitieren sollen. Daher sind Leihomas und Leihopas auch nicht kostenlos.

Sonstige wissenswerte Fakten

Wer sich als Leihoma oder Leihopa zur Verfügung stellen möchte, erhält Informationen z. B. bei den Kommunen oder Jugendämtern. Interessenten müssen ein einwandfreies, polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Ein Mindestalter oder eine Altersbegrenzung gibt es meist nicht. In vielen Regionen ist der Bedarf an Leih-Großeltern sehr groß. Häufig werden auch ältere Menschen vermittelt, die nicht mehr hundertprozentig fit sind. Diese bekommen ein Leih-Enkelkind, dass vielleicht schon in die Grundschule geht und etwas ruhiger ist, vielleicht gerne liest oder Puzzle oder Gemeinschaftsspiele mag. Fitte Senioren erhalten auch die Verantwortung für Kita-Kinder.  

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