Lehrer nutzen Internet im Unterricht
von Newsredaktion
Für viele Schüler gehören das Internet und die Recherchemöglichkeiten darin zum schulischen Alltag. Das Meinungsforschungsinstitut Aris befragte daher Lehrer, inwieweit sie dem Trend folgen und das Internet im Unterricht nutzen. Dafür wurden bereits im vergangenen November während der Messe Learntec in Karlsruhe etwa 500 Lehrer befragt.
Nutzung des Internets im Unterricht
Dabei gab eine Mehrheit von 81 Prozent der befragten Lehrer an, im Unterricht auf das Internet sowie auf PCs, Notebooks oder Tablets zurückzugreifen. Dabei ging es vor allem um die Schüler der Sekundarstufe I. Hier brauchten die meisten Schüler praktisch keine Unterstützung durch die Lehrer, wenn es um die Recherche im Internet geht. Zehn Prozent der Lehrer gab an, dass die Kinder und Jugendlichen ganz ohne Hilfe auskommen würden. Die Lehrer nutzen dabei in der Regel kaum spezielle Seiten für Kinder bzw. Jugendliche. Nur sechs Prozent der Lehrer nutzten Portale wie Fragfinn. Die Schüler nutzten vor allem das Internet-Lexikon Wikipedia sowie die Suchmaschine Google.
Macht Computer krank oder bildet er weiter?
Das wirft die Frage auf, ob Computer und neue Medien den Kindern und Jugendlichen mehr nützen oder schaden, dumm und krank machen oder doch zur Bildung und zum Alltag heute gehören? Experten wie Psychologen oder Lehrer haben verschiedene Bücher oder Textbeiträge zu Thema veröffentlicht und fragen sich etwa, ob die digitalen Medien zur Intelligenz und Bildung beitragen oder Kinder und Jugendliche verdummen lassen. Fakt ist, dass Computer, Internet, Facebook und Co. die Berufswelt, vor allem aber auch die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen verändert haben und beeinflussen. Kritiker sagen etwa, dass zu viel Computer dazu beiträgt, dass Kinder das Lesen verlernen. Doch auch am Bildschirm wird natürlich gelesen. Lehrer und Erzieher fürchten z.B. auch, dass Kinder auch das Schreiben und Rechnen verlernen. Richtig ist, dass Kinder die Grundfertigkeiten wie Lesen, Rechnen und Schreiben erlernen und immer wieder üben müssen, das gilt etwa für das Kopfrechnen oder die korrekte Rechtschreibung.
Wichtiger ist daher, das Internet und der Computer sinnvoll und ergänzend eingesetzt werden. Den Schülern muss vermittelt werden, wie sie die Medien für die Schule einsetzen können und auch später im Beruf werden anwenden müssen.
