Jahresbericht der Waldorfschulen

von Redaktion

Jahresbericht der Waldorfschule

 

Die Waldorfschulen feiern im Jahr 2019 ihr 100. Jubiläum und berichten über die zahlreichen Aktivitäten zum Jubiläumsjahr in ihrem Jahresbericht. Außerdem werden die Finanzen offen gelegt.

 

Im Jahresbericht 2018 berichtet der Bund der freien Waldorfschulen unter anderem über die Aktivitäten, die zum 100-jährigen Bestehen der Waldorfschule geplant sind. Unter dem Begriff Waldorf 100 kann man sich diese auf https://www.waldorf-100.org/ ansehen. Im Jahr 1919 wurde die Waldorfschule in Stuttgart gegründet und besteht heute aus etwa 1.100 Waldorfschulen sowie 2.000 Waldorfkindergärten verteilt in 80 Ländern, Tendenz steigend.

 

 

Waldorf-100-Projekte

Mit den Waldorf-100-Projekten möchte die Waldorfschule die gegenseitige Wahrnehmung, Vernetzung und Verbundenheit fördern. Dazu haben sie für einen Zeitraum von drei Jahren gemeinschaftliche Aktionen gestartet, wie zum Beispiel folgende Kernprojekte:

 

  • Lauf um die Welt

  • Drama „Wo ist der Mensch“

  • Metamorphosen

  • Bees&Trees

  • Kartentausch

 

Am 19.09.2019 ist ein großes Jubiläumsfest der Waldorfschulen im Tempodrom in Berlin geplant.

 

Grafik zur Wertschöpfung 2016


Grafik zur Wertschöpfung der Waldorfschule

 

Die Wertschöpfung einer Unternehmung berechnet sich als Eigenleistung (Erträge) minus Fremdleistung (Sachkosten im weiteren Sinne). BdFWS steht für Bund der freien Waldorfschulen.

Im Schuljahr 2017/2018 gibt es in Deutschland 245 Waldorfschulen mit 87.765 Schülern. Der größte Teil des Schulvermögens steckt in den notwendigen Betriebsmitteln, hauptsächlich den Schulhäusern. Verglichen mit staatlichen Schulen sind freie Schulen aus öffentlichen Mitteln deutlich geringer finanziert. Im Bundesdurchschnitt können die Waldorfschulen ihren laufenden Haushalt zu 73,3 % aus Zuschüssen der öffentlichen Hand decken, die Lücke gleichen vor allem Eltern mit Spenden und Beiträgen aus.

Eine durchschnittliche Waldorfschule hatte 2016 etwa 39 Lehrer, davon 30 Vollzeit, 23 weitere Mitarbeiter und 388 Schüler aus 270 Familien. 2017/2018 haben 159, das sind 39,6% der 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland eine Waldorfschule.

 

Steigende Schülerzahlen

 

Vergleicht man die Schülerzahlen mit früheren Jahren, erkennt man, dass es einen stetigen Anstieg gibt. So ist die Anzahl der Schüler vom Jahr 2000 bis heute um knapp 20% gestiegen, bei etwa 1,23% jährlich. An den allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ist hingegen die Schülerzahl in den Schuljahren 2010 bis 2016 um durchschnittlich 1 % jährlich gesunken. Die Eltern der deutschen Waldorfschulen haben im Jahr 2017/2018 für Lehrerausbildung und Verbandsaufgaben zusammen über 16,1 Mio. Euro bezahlt.

 

Weitere Informationen zur Waldorfpädagogik mit Rudolf Steiner und dem Waldorfkindergarten findet man auf dieser Webseite.

 

Quelle: Jahresbericht 2018 vom Bund der Freien Waldorfschulen.

 

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