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Hirntumor häufige Todesursache bei Kindern in den USA

von Newsredaktion

Krebs

In den USA versterben die meisten Kinder und Jugendlichen an einem bösartigen Gehirntumor. In einer neu veröffentlichten Statistik der US-Regierung löst der Hirntumor damit Leukämie als bisher häufigste Krebserkrankung ab. Wesentlich sind dabei die Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs.

Behandlung von Krebs

Kinder und Jugendliche in den USA sterben damit im Vergleich der Krebserkrankungen am häufigsten an bösartigen Gehirntumoren. Bisher galt Blutkrebs bzw. Leukämie als gefährlichste Krebserkrankung bei den jungen Patienten. Die Statistik stammt vom Zentrum für Krankheitskontrolle und Vorbeugung. Wesentlicher Grund für die besseren Heilungschancen bei Leukämie sind moderne, verbesserte Behandlungsmethoden, die in den letzten Jahren entwickelt wurden. Damit ist der Blutkrebs besser und erfolgreicher zu behandeln als etwa ein Hirntumor. Das erhöht auch die Überlebenschancen der jungen Patienten. Zudem verweisen die Forscher darauf, dass einige Leukämie-Arten vor einigen Jahren noch durchgängig tödlich verlaufen sind, heute jedoch recht gut behandelbar sind. Im Vergleich dazu ist die Rate der Todesfälle durch einen Hirntumor in den vergangenen 15 Jahren etwa konstant geblieben. Bei Gehirntumoren ist das noch nicht in vergleichbarer Art der Fall. Die Experten ergänzen zudem, dass es jährlich mehr Neuerkrankungen an Leukämie gibt im Vergleich zu Neu-Patienten mit einem Hirntumor. Die Amerikanische Krebsgesellschaft verweist zudem darauf, dass dieser Trend bei den Kindern und Jugendlichen auch ganz ähnlich bei Erwachsenen festzustellen wäre.  

Statistik der Krebserkrankungen

Für die Statistik haben die Wissenschaftler Todesbescheinigungen aus den vergangenen 15 Jahren ausgewertet und aus den Daten eine Rangliste erstellt. Im Vergleich mit anderen Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen steht dabei eine Krebserkrankung insgesamt auf Platz vier. So war im Jahr 2014 einer von zehn Todesfällen auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Etwa 25 Prozent der Todesfälle, genau 534 Todesfälle, basierten auf einen Hirntumor, 445 Todesfälle auf Leukämie.

Zu den häufigsten Todesursachen generell bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren liegen laut dem Regierungsbericht Unfälle an der Spitze. Danach folgen Suizid und Mord.

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