Eltern und Kinder entdecken mit Kemie-Projekt die Naturwissenschaften
von Newsredaktion
Mit dem neuen Projekt „Kemie“ entdecken Kinder mit ihren Eltern, dass Chemie und andere Naturwissenschaften nicht langweilig sein müssen. Das Projekt ist eine Initiative der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und des Instituts für Didaktik der Chemie an der Goethe Universität Frankfurt.
Eltern und Kinder im Labor
Bei dem innovativen Projekt sollen Kinder die Facetten der Naturwissenschaften kennenlernen und in spannenden und anschaulichen Experimenten Wissenswertes über chemische Prozesse und Lebensmittel lernen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass Kinder gemeinsam mit ihren Eltern in einem echten Labor lernen können. Erstmals wird das Projekt für Schüler zwischen zehn und dreizehn Jahren sowie ihren Eltern am Campus der Universität für ein Schuljahr lang angeboten.
Alltagsnahe Experimente
Bei den verschiedenen Treffen stehen unter anderem Themen wie der Zuckergehalt von Lebensmitteln im Mittelpunkt. Zur Vorbereitung erhalten die Kinder und ihre Eltern ein Informationsblatt zu den Experimenten, um genau über Durchführung, Geräte und Chemikalien Bescheid zu wissen. In diesem Fall sollen die Teilnehmer den Glukosegehalt in Produkten wie Tomaten, Bananen oder Gurken bestimmen. Das Projekt soll nicht nur spielerisch Chemie-Kenntnisse vermitteln, sondern auch auf die Chemie mit ihren speziellen Arbeitsmethoden, Aufgaben und mögliche berufliche Perspektiven hinweisen.
Konzept der Ruhr-Universität Bochum
Das Pilot-Projekt in Frankfurt stammt ursprünglich aus Bochum von der Ruhr-Universität. Das Konzept wurde bereits mit dem Polytechnik-Preis für Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ausgezeichnet. An der Umsetzung des Projekts in Frankfurt waren auch der Lehrstuhl und Lehramtsstudenten beteiligt. Das Projekt soll nah am Alltag der Familien sein und so die Kinder ansprechen. So werden etwa Inhaltsstoffe von Lebensmittel wie Zucker oder Konservierungsstoffe ins Bewusstsein gerückt. Das Projekt fand so großen Anklang, dass nicht alle Interessenten teilnehmen konnten. Im nächsten Jahr soll es eine Fortsetzung geben.
