Unser Sohn geht jetzt in die 3te Klasse und seit dem zweiten Halbjahr der 2ten Klasse gibt es täglich Stress bei den Hausaufgaben. Das blieb aber nicht dabei! Es war eigentlich ein schleichener Prozess. Heute ist es mittlerweile so schlimm, das er nur schreit, rum brüllt, mich, andere Kinder und Erwachsene schlägt. Auch titte und boxt er oder er droht mir Schläge an. Das mit den Hausaufgaben haben wir im Moment im Griff, aber sein aggressives Verhalten egen nicht. Also bin ich mit ihm im letzten Herbst zur Caritas, da sind Diplomsychologen, die mit dem Kind arbeiten ( immer die selbe ) . Sie hat im Gespräch mit meinem Mann und mir empfohlen, das wir beim Neurologen eine ADHS Ausschlussdiagnostik machen sollen. Das haben wir gemacht. Da wurde dann der K ABC - II gemacht.
Danei wurden folgende Ergebnisse erzielt:
Sequentiell/ Gsm: IQ 94
Simultan/ Gv : IQ 106
Lernen / Glr IQ 131
Planung/ Gf: IQ 100
Der Arzt hat ein ADS ausgeschlossen und war wohl etwas erstaunt und sagte wöchentlich:,, oh, er ist hochbegabt! "
Er empfohl mir, das wir uns jemanden suchen, der sich zum Kind bei den Hausaufgaben setzt, jemand aussenstehenden und das ich das Kind in eine Ganztagsschule schicken soll. Er sagte auch das ich eine Autismus Diagnostik machen soll.
Mein Mann war der jenige, der sagte, das ich das ignorieren soll. Er hat das aber bezogen auf das Verhalten von dem Kind, da es in der Schule auch so ist.
Die Klassenlehrerin lehnt eine Förderung ab, weil mein Sohn eben nicht der schnellste in der Schule ist, Fehler macht und sie der Meinung ist das er sich nicht konzentrieren kann.
Die Frau die mit ihm den Test gemacht hat, hat aber ausdrücklich betont, das unser Kind großes Interesse zeigt und sich sehr gut konzentrieren kann. Er arbeitete auch kontinuierlich mit , war sehr motiviert und intressiert.
Meinen Mann habe ich nun überzeugen können, das unser Sohn Probleme hat und ich habe einen Termin in eine Kinder und Jugend Sychatrie gemacht. Denn bevor wir nicht wissen, warum das Kind so ausrasstet ( meistens gibt es dafür keinen Grund ) , können wir ihm nicht helfen und er steht sich so selber im Weg. Die Autismus Diagnostik habe ich erstmal nach hinten verschoben, den ein Autist ist er ganz sicher nicht.
Die Klassenlehrerin sagte aber auch, das wenn der Junge sich im Griff hat, wird er auch offen für eine Förderung sein. Sie will ihm dann da helfen.
Ich sollte vielleicht dazu sagen, das unser Spatz in seinem kurzen Leben ( er wird am 14.4. 9 Jahre ) sehr viel miterleben musste. Sein großer Bruder leidet sehr schwer unter ADHS, mit Polizei im Hause, ausrasten, eben mit allem drum und dran. Dann hatter er einen sehr schweren Verkehrsunfall, wo der Kleine mit erleben und ansehen musste das der Bruder von jetzt auf gleich nicht mehr der selbe war ( Schädelhirntrauma, rechtseitig komplett gelähmt, nicht mehr sprechen können, nicht laufen können, musste gefüttert werden sowie gewickelt. Er war damals 16 Jahr alt.
Täglich sind wir ins Krankenhaus und der Kleine immer dabei, obwohl wir ihn nicht mit rein genommen haben. Mein Mann hat mit ihm draußen gespielt. Doch er hat gesehen und gemerkt, das ich viel weinte und Angst hatte.
13 Monate später ist sein geliebter Opa gestorben, die zwei standen sich super nache. Der Kleine war gerade 4 Jahre geworden. Im letzten August ist dann auch die Oma verstorben. Ok, zu ihr hatte er nicht so ein gutes Verhältnis. ( waren meine Eltern ).