Beiträge von Annike

    Sind die Sachen von Tupperware wirklich besser als andere?
    Ich bin am WE zu einer Tupperparty eingeladen. Bislang konnte ich mich immer erfolgreich wehren, aber einer netten Freundin zuliebe gehe ich nun doch mal hin. Ich habe bisher nur "Erbstücke" von Tupper. Klar finde ich sie gut, aber teuer sind sie trotzdem. Ich meine, das sind eben Plastikschüsseln...
    Lohnt es sich trotzdem, mal etwas zu kaufen oder ärgert man sich hinterher, so viel Geld ausgegeben zu haben?

    Ich würde gern Ideen sammeln und keine Diskussion auslösen zum Thema Förderung. Dass unsere Kinder Kinder sein dürfen, sollte selbstverständlich sein.
    Ich möchte gar nicht so sehr darauf hinaus, wie man sein Kind frühfördern kann, sondern viel mehr, wie man es auf das spätere Leben vorbereiten kann bzw. was es lernen sollte, weil es das z.B. nicht in der Schule lernt - ganz unabhängig vom Alter. Man kennt doch von sich selbst das Gefühl, von der Schule abzugehen und zu denken, dass man in der Schule nur Dinge gelernt hat, die man für das spätere Leben kaum brauchen wird.
    Was braucht man für das spätere Leben. Was sollte ein junger Mensch lernen?
    Geld sparen zum Beispiel. Oder kochen/Hauswirtschaft? Mit Werkzeug umgehen? Was noch?

    Ich habe das Gefühl, dass die Schule heute schon viel anspruchsvoller ist als früher. Soooo viele Hausaufgaben wie mein Sohn in der Grundschule hatte, hatte ich früher gefühlt nicht einmal in der ganzen Schulzeit. Und die fand ich teilweise ganz schön schwer (die von meinem Sohn).
    Dazu kommt, dass die Kinder schon im Kindergartenalter sehr stark gefördert werden.
    In meinem Umfeld kenne ich einige Kinder, die schon sämtliche Kontinente und Planeten kennen, die schon zwei Instrumente lernen, eine Fremdsprache können, Alltagswörter lesen und schreiben... Diese Kinder sind doch später sicher total unterfordert, oder? Da steht man mit seinem Kind, dass seine Nachmittage draußen spielend verbringt und überlegt, ob man mitzieht, damit es später nicht ins Hintertreffen gerät und sich dumm vorkommt.
    Macht ihr auch so viel mit euren Kindern? Denkt ihr, dass sich die Schule dieser Entwicklung anpasst?

    Asozial ist wahrscheinlich wirklich ein etwas unglücklich gewählter Begriff, weil er zu negativ behaftet ist. Ich habe bisher auch ein Einzelkind und würde es nun auch nicht asozial nennen. Trotzdem glaube ich, dass es Unterschiede gibt. Mit Geschwistern muss man sich auseinander setzen, denn sie sind immer da. Man kann ihnen nicht entgehen, Auseinandersetzungen nicht dauerhaft aus dem Wege gehen. Das ist mit Spielfreunden anders. In Kiga und Schule kann man bestimmten Kindern aus dem Weg gehen. Spielbesuch auch mal eher etwas durchgehen lassen mit dem Wissen, dass er bald wieder verschwindet.
    Und was die schulischen Leistungen betrifft, hat es sicher auch viel mit der Förderung der Eltern zu tun. Bei einem Kind achtet man mehr darauf als bei vier Kindern. Was das Studium betrifft, ist es ja auch in gewisser Weise von der Schulleistung abhängig, aber ebenso vom Elternhaus. Arzt- und Lehrerfamilien zum Beispiel haben doch irgendwie doch meistens auch Kinder, die studieren.

    Grundsätzlich fände ich es nicht verkehrt, wenn es für Kindergartenkinder eine Impfpflicht gäbe.
    Staatliche Kindergärten behalten sich das Recht vor, Kinder abzulehnen.Steht so in unserer Kigaverordnung der Stadt. Die Infektionsgefahr ist nun einmal in Kindergärten immens. Ist doch eigentlich ähnlich wie in der Massentierhaltung. ;)
    Aber dass die Kindergärten Kinder ablehnen dürfen, wenn sie nicht geimpft sind, würde mich doch wundern. Da gäbe es doch sicher die einen oder anderen Eltern, die dagegen vorgehen und auf Verletzung der Persönlichkeitsrechte o.ä. pochen.

    Nicht, dass ich so heiß drauf bin, dass mein Kind krank wird. ;)
    Mein Sohn kommt nun in die 5. Klasse und hat noch keine einzige Infektionskrankheit gehabt. Kein Maser, keine Windpocken, kein Scharlach,... nichts.
    In unserem Bekannten- und Freundeskreis sind dagegen alle schon "durchgeseucht" und haben es hinter sich.
    Gibt es Kinder, die diese Krankheiten nie bekommen? Oder bei denen sie lediglich mit etwas Fieber und Erkältungssymptomen ablaufen, sodass ich sie vielleicht übersehen haben könnte?

    Ein Vorurteil, dem ich schon sehr häufig begegnet bin:
    Einzelkinder wären schlauer, besser in der Schule, erreichen später mehr beruflich, studieren häufiger.
    Kinder, die mit Geschwistern aufwachsen sind dafür sozialer, fallen also durch einen besseren Umgang mit anderen auf.
    Was meint ihr dazu?

    Das ist sicher nicht leicht für dich. Ich denke aber auch, dass sie nun lernen muss, selbst Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, dass ihr ihr nicht hinterher rennen solltet und auch kein Konto ausgleicht. Wenn sie sich verschuldet, ist es eben so. Lasst ihr die Freiheit, mit den Leuten Kontakt zu haben, mit denen sie Kontakt haben will und kritisiert weder sie noch ihre Freunde. Lasst sie ein Stück los und bleibt einfach als letzter Anker im Hintergrund, ohne über sie zu wachen. Ihr nehmt sie im Notfall kurzfristig auf, wenn es ihr ganz schlecht gehen sollte, sodass sie weder hungern muss, noch auf der Straße schlafen. Mehr würde ich da wirklich nicht machen.
    In so einem Alter müssen junge Leute - gerade wenn sie zu Querulanzen neigen - selbst für das einstehen, was sie tun. Nur so lernen sie es. Und da sind Kinder nunmal ganz unterschiedlich. Bei einigen geht das ganz ruhig und sittig ab, bei den anderen scheinen dann eben kleine Berg und Talfahrten sein zu müssen.

    Ach, mensch... Geburtstag ist Geburtstag. Da darf es doch ruhig mal etwas geben, was ungesund ist. Sind Gummibärchen ungesünder als Kuchen? Kleine Ahnung. Spricht natürlich nicht unbedingt für die Eltern. Die könntenb sich schließlich auch etwas mehr Mühe geben. Aber man steckt nicht drin. Vielleicht haben sie einen Grund.
    Bei uns war es eher das Gegenteil der Fall. Die Mütter hjaben versucht, sich zu gegenseitig zu überbieten mit ihren Cake Pops und was nicht noch alles.
    Was ich immer vermisst habe, sind so einfache Sachen wie Quarkspeise - also wirklich Quark mit etwas Milch glattgestrichen und FRüchten. Oder selbstgemachte Eistorte. Seit meiner eigenen Kindheit nie wieder gesehen.

    Manchmal sieht man das wirklich und die Cowoboys rennen doch auch immer o-beinig rum.
    Wissenschaftliches Beweise gibt es aber nicht, glaube ich. Vielleicht muss man dazu prädestiniert sein. Einige kriegen sie vom reiten andere nicht. Ich bin früher auch geritten. O-Beine habe ich nicht. Meine Knie kriege ich aber auch nicht mehr zusammen, wenn ich gerade stehe.

    Hallo selina,
    halte durch. Das passiert häufiger als man denkt. Ich kenne viele Mütter, die zeitweise an Infusionen in der Klinik lagen. Klar dass man dabei kaum etwas wie Freude verspürt. Das erste Drittel der Schwangerschaft, sagt man, dann ist es vorbei. :)

    Herzlich willkommen und viel Spaß mit uns im Forum.
    Genau, schreib mal etwas über dich. Wir sind neugierig. ;)

    Gerade heute habe ich einen Artikel in der Nido über eine generelle Grundsicherung gelesen.
    Ich finde die laufende Diskussion gut und denke, nicht nur Mütter sollten davon profitieren können.
    Aber das würde unseren ganzen Sozialstaat durcheinander bringen. Ich denke, wir, die wir hier schreiben, werden es nicht mehr erleben.
    Vielleicht müsste man es an Bedingungen knüpfen. Nicht dass es später ausgenützt würde - von Schmarotzern, die nach Schulabgang bis Lebensende nichts für die Gemeinschaft tun.

    Der Sommer steht vor der Tür und obwohl ich es zu Hause am schönsten finde, meckert hier schon jemand, dass er auch in den Urlaub will wie die anderen in seiner Klasse. Ist ja nun etwas spät, oder?
    Was findet man noch so kurzfristig? Es soll nichts aufwendiges und teures sein. Zelten ist mir eingefallen. Was gibt es noch? Am liebsten etwas, wo die Kinder einfach so rumrennen können. Habt ihr vielleicht sogar konkretere Tipps?

    Bei mir es so, dass ich mich nie besondern gesund ernährt habe. Aus Zeitgründen wurde es oft Fastfood. Nach der Arbeit mal schnell bei Mc.Donald vorbei, ein Brötchen vom Bäcker oder die Frikadelle von der Tankstelle. Gekocht habe ich nur am Wochenende.


    Als Mutter ändert sich das irgendwie, zumindest bei mir. Wie war das bei euch? Hat die Familiengründung dazu geführt, dass ihr gesünder und achtsamer lebt?

    Ich bin mir nicht sicher, wie das genau läuft.
    Ich kenne aber auch Mütter, die dafür bezahlt werden und keine andere Arbeit nachgehen dürfen. Bei denen ist eine pädagogische Ausbildung nötig. Aber steht es allen off, meine ich. Sicher bin ich mir aber auch nicht. ?(