Beiträge von Dani

    Naja, grundsätzlich sieht man an den Stellen ja recht schnell, dass das Knutschflecke sind... Dürfte so eine Jugend-Sache sein (kann mich nicht erinnern, dass das in meiner Jugend so heftig war). Ich seh das an meinen jüngeren Klienten auch immer wieder mal. Kurz schreckt man sich (ja, sieht wild aus), aber kann das dann eh recht schnell - auch als Unbeteiligter - einordnen...


    Wegen Misshandlungs-Verdacht würde ich mir gar keine Gedanken machen. Ein Arzt kann ein Hämatom und Würgemale problemlos von Knutschflecken unterscheiden... Bei zweiteren gibt es "nur" Einblutungen unter der Haut durch den Unterdruck, die nicht schmerzhaft sind, das Gewebe ist sonst völlig in Ordnung. Bei einem Hämatom/Würgemal ist das anders...


    Wenn sie so herumlaufen wollen, sollen sie es tun, würd ich sagen... (verstehen kann ich es aber trotzdem nicht, das schaut so "markiert" aus :D)


    Alles Liebe!

    Lieber Ranger!


    Ich würde mir an deiner Stelle wirklich rechtlichen Rat einholen, um auszuloten, welches deine Möglichkeiten sind und wie die Erfolgsaussichten dafür stehen... Dann kannst du vielleicht eine gute Entscheidung treffen, ob du es noch auf einer gemeinsamen Ebene probierst oder doch den Weg übers Gericht einschlägst (und was in zweitem Fall eben Sinn macht)... Das wäre für mich wirklich der erste Schritt...


    Alles Gute euch!

    Gilfy, in Österreich heißt es nicht "Grundschule" sondern "Volksschule". Ist aber dasselbe, also Schulstufe 1-4.


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    Ja, ich würd einfach Gymnastikpatschen einpacken und - wenn ich dann noch dran denke - wegen dem Rest nachfragen...

    Hallo!


    Warum die Buben bei den Gymnastikpatschen extra erwähnt werden, weiß ich nicht. Vielleicht, damit keine Hallenschuhe eingepackt werden. Ersatzunterhose kenne ich so gar nicht und würde ich persönlich auch nicht mitgeben, denke ich. Würde da wahrscheinlich nachfragen.


    Alles Liebe

    Ich kenne das mit den Erwartungen auch. ;) Je älter man selbst - und die Kinder - aber wird/werden, desto besser kann man sich davon abgrenzen... Im Endeffekt müsst ihr es nur euch selbst recht machen. :)

    Hallo! :)


    Ihr habt medizinisch alles abklären lassen, das ist gut. Grundsätzlich könntet ihr euch zurücklehnen und den Dingen im wahrsten Sinne des Wortes ihren Lauf lassen. Ich denke, Kinder nehmen ganz viel von der Dynamik der Eltern auf und wenn deine Kleine intuitiv bemerkt, dass du dir da ganz viele Gedanken machst, ein schlechtes Gewissen hast (wegen der Aussagen, das müsste doch langsam klappen...) und das Thema für dich einfach ein großes ist, wird es das für sie auch. Für mich wäre spannend zu sehen: Wenn die Mama loslassen kann (also das "Pipi-Thema"), vielleicht kann es die Tochter dann auch? Ich weiß, leichter gesagt, als getan...


    Meine Erfahrung mit "Klo-Themen": Sie regeln sich ganz von selbst (sofern keine medizinischen Ursachen), meist von einen Tag auf den anderen...


    Sollte das nicht klappen, gibt es immer noch die Möglichkeit von spielerischen Therapieeinheiten für deine Kleine, bei denen sie lernt, "loszulassen". Das würde ich in Erwägung ziehen, wenn IHR Leidensdruck zu groß wird...


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    Zur Eifersuchtssache: Das ist grunsätzlich das Schicksal von Geschwisterkindern, denke ich. Ich habe selber viele Geschwister. Natürlich denkt man schnell mal, man kommt zu kurz und beschwert sich auch lauthalts darüber. Intuitiv weiß man es aber besser (außer, es herrscht wirklich ein massives Ungleichgewicht). Auch hier liegt es an dir, dich aus der Dynamik zu nehmen. Du hast nun einmal ZWEI Kinder und agierst nach bestem Wissen und Gewissen. Befangenheit oder schlechtes Gewissen, weil du dich in manchen Situationen dem einen oder dem anderen mehr zuwendest, sind fehl am Platz. Es muss unterm Strich den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden und authentisch empfunden werden, dann passt es. Kein schlechtes Gewissen bitte! :)


    Alles Liebe!

    Hallo! :)


    Na da gibt es ja eine ganz deutliche Erklärung... Die Geburt des Geschwisterchens. Kinder reagieren IMMER darauf, wenn sich die Familienkonstellation ändert. Gerade bei so kleinen Kindern geschieht das oftmals verzögert. Deshalb scheint auch erst alles "gut". In Wirklichkeit ist das aber nicht schlimm, weil es ist eine normale psychische Reaktion auf ein Verlusterlebnis. Durch das Geschwisterchen hat sie etwas verloren, nämlich die ungeteilte Aufmerksamkeit von Mama/Papa beziehungsweise der Familie. (Dass sie auf lange Sicht ganz viel gewonnen hat, steht auf einem anderen Blatt :))


    So kleine Kinder reagieren da ganz häufig mit Trennungsängsten - ganz normal...


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    Wie würdest du denn intuitiv reagieren? Ich schätze, du würdest dein 3-jähriges Mädchen nicht mit einem "Dein ablehnendes Verhalten ist verletztend!" panisch zu Oma und Opa zwingen...


    --> Unbedingt die Ängste ernst nehmen, keinen Druck machen und Kind Tempo bestimmen lassen. Das wird sich wieder ändern, unter Garantie... Stattdessen eher in die Trickkiste greifen... Kind nicht "abgeben", sondern Oma/Opa kommen zu euch (vertrautes Umfeld) und interagieren dort mit ihr, evtl. in einem anderen Raum (ihr seid in Hör-/Gehweite). Oder gemeinsamer Ausflug, Kind wird motiviert mit Oma Eis für alle holen zu gehen etc. (kurze Trennung, gleich bin ich wieder bei Mama/Papa). Also so kurze Trennungen...


    Dabei unbedingt im Hinterkopf behalten, dass es sich um ein kleines (!) Kind handelt, das gerade wahnsinnige Veränderung durchmacht (Geschwisterchen). Es muss nicht "funktionieren" oder sich sozial adäquat verhalten. Das auch mit den Großeltern besprechen... :)


    Alles Gute euch! :)

    Hallo! :)


    Hochsensibilität ist ein spannendes Thema. Da kann es durchaus sein, dass sie implizite "Erwartungen" an sie ziemlich spürt und vielleicht deshalb ein wenig dicht macht? Oder einfach eine generelle Überforderung... Ist denn vor einem halben Jahr sonst etwas Erwähnenswertes passiert? Hat sich familiär etwas verändert? Irgendwelche Verluste oder Geburten?


    Grundsätzlich finde ich das Verhalten in dem Alter nicht ungewöhnlich, auch engen Bezugspersonen gegenüber nicht. Kinder agieren so durchaus häufiger, vor allem, wenn Mama/Papa anwesend sind. Wie ist es denn, wenn ihr nicht vor Ort seid? Werden die Großeltern dann auch abgelehnt, wenn sie z.B. aufpassen, oder findet sich eure Kleine dann rasch zurecht?


    Wichtig finde ich in Anbetracht des jungen Alters des Kindes vor allem, dass das Verhalten akzeptiert und nicht problematisiert wird. Je unbefangener und lockerer man mit der vermeintlichen (!) Ablehnung (es ist ja keine tatsächliche Ablehnung, da steckt wahrscheinlich eher Überforderung dahinter) umgeht (und sie vor allem nicht persönlich nimmt), desto sicherer wird sich das Kind fühlen und vermutlich früher oder später auch wieder offener agieren.


    Alles Liebe! :)

    Naja, deine Tochter ist noch nicht strafmündig mit 12. Als Laie denke ich, dass das sowieso ins Leere gehen wird, sie rechtlich also (noch!) nichts zu befürchten hat... Grundsätzlich kann das (also falls dann trotzdem Auflagen wie gemeinsames Gespräch bei der Polizei o.ä. vorgesehen sind) ja durchaus auch ein wenig die Augen öffnen, dass solch ein Handeln im Zweifelsfall eben Konsequenzen hat.


    Scham ist ein schlimmes Gefühl, da hast du mein Mitgefühl! :( Dahingehend könnte dir Coaching/Therapie für dich selbst aber durchaus helfen, eine Abgrenzung zu finden, damit du nicht so darunter leidest. Grundsätzlich ist das Verhalten, für das DU dich schämst, nämlich nicht dein eigenes, sondern das deiner Tochter... Hier kannst du zwar sicher intervenieren, es direkt ändern kannst du aber nicht... Deshalb wäre es wohl eine Möglichkeit, Wege zu finden, sich von dieser Scham zu distanzieren. DU hast schließlich nichts getan, wofür DU dich schämen müsstest...

    Hallo Blume!


    Du unterstützt deine Tochter, lässt ihr Therapie zukommen, die helfen können, hältst "Fehlverhalten" aus und setzt Konsequenzen. Du versuchst dein Kind - trotz schwieriger Umstände - auf dem richtigen Weg zu halten. Meinen Respekt hast du! Denkst du nicht, dass auch andere Leute vielleicht genau *diese* Bemühungen sehen könnten und nicht unbedingt *nur* das auffällige Verhalten der Tochter?


    Für deine Tochter hast du viel in die Wege geleitet. Und für dich? Hast du Unterstützung, jemanden, mit dem du reden kannst, der eine objektive Rolle einnehmen kann? Selbsthilfegruppe, Therapieeinheiten oder Coaching bietet sich hier an... Falls du in der Nähe nichts findest/die Zeit fehlt, gibt es auch schon tolle Online-Möglichkeiten...


    Ich glaube, gerade in solchen Situationen ist Selbstfürsorge extrem wichtig...


    Alles Liebe!

    Hallo Ranger!


    Ich glaube, du hast mich falsch verstanden... Es ging mir definitiv nicht darum, die Situation zu beurteilen (wie könnte das jemand, der euch nicht persönlich kennt, nur anhand eines Beitrags?), das stünde mir - und auch niemandem sonst - nicht zu. Dass sich Kinder in einer Dynamik zwischen getrennten Eltern hin- und hergerissen fühlen, das glaube ich aber schon. Nicht mehr und nicht weniger... Ob es nun auf ein Konzept hinausläuft, bei dem der Umgang zu gleichen Teilen aufgeteilt wird, euer Sohn weiterhin bei der Mutter wohnen bleibt, oder ein Umzug zu dir möglich wird, ist offen. Mein Ratschlag war dazu, eine neutrale Person mit einzubeziehen... Eine rechtliche Beratung (= neutral; da kannst du ausloten, wie deine Chancen laut professioneller Erfahrung stehen) oder Mediation (= neutral, da könnte man evtl. doch noch zu einer gemeinsamen Lösung kommen) wären da eben meine Ansätze...


    Und tatsächlich habe ich keine Sekunde gezweifelt, dass du nicht absolut im Sinne deines Kindes agierst und du dürftest wirklich einen langen Atem haben. Meist sind es ohnehin die Väter, die es gut schaffen, Dynamiken nicht am Rücken der Kinder auszutragen, weil sie objektiver/nüchterner agieren... Mein Corona-Satz war übrigens auch nicht auf dich bezogen, weil du den gleich persönlich genommen hast. Ein Urteil maße ich mir auch da nicht an. Dass es nicht sein sollte, dass ein Kind wegen der Pandemie auf ein Elternteil verzichten muss, war auf die Pandemie (die so vieles kaputt macht) bezogen, nicht auf dich bitteschön! Nur zur Klarstellung!


    Ich wünsche dir - und vor allem deinem Sohn - jedenfalls von Herzen alles Gute und dass ihr einen Weg findet, der euch beide zufriedenstellt! :)


    Alles Liebe!

    Endlich kühlt es kurzfristig ab. Zwar nur für eine Nacht und dann steht die nächste Hitzewelle bevor, aber wenigstens etwas... War echt dringend notwendig. Bei uns ist nur mehr die Rettung gefahren, schlimm... :(

    Nachtrag:


    Das Kind ständig wieder in dieser Sicherheit zu wiegen, entscheiden zu dürfen, ist natürlich massiv grenzüberschreitend und instrumentalisierend, keine Frage...


    Ich glaube trotzdem, dass es in solchen Fällen sinnvoll ist, nach einem gemeinsamen Nenner zu suchen und dem Kind dadurch solche Dynamiken zu ersparen. Unterm Strich bleib ich dabei: Es liebt beide Elternteile und Loyalitätskonflikte wirken psychisch wirklich massiv. Ich wäre - wie meist in solchen Fällen - dafür, professionelle (= neutrale) Unterstützung in Form einer Meditation, Beratung o.ä. zu gewinnen und zu einer lebbaren Lösung zu gelangen...

    In denem Beitrag hab ich das Hin- und Hergerissen-Sein empfunden, weil er quasi seit Jahren vertröstet wird ("Wenn du 12 bist"; "Wenn du 14 bist"...) und auch emotional aufreibenden Gesprächen zwischen den Eltern beiwohnt (wo er hinterher wieder vertröstet wird). Ich denke auch nicht, dass ein 11-jähriger dahingehend eine langfristige Entscheidung treffen kann, sondern beide Elternteile eine Entscheidung im Sinne des Kindes treffen sollten. Seine Meinung einbeziehen, klar... Ihn die Entscheidung treffen lassen, ist aber nicht sein Job. Das müssten die Erwachsenen tun...


    Sich die Erziehungsarbeit sinnvoll zu teilen wäre eventuell eine Möglichkeit, das kann ich nicht einschätzen... Oder den Umgang so regeln, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen. Dass ein Vater ein dreiviertel Jahr sein Kind nicht sieht wegen Corona sollte nun wirklich nicht sein...


    Die Sache vor Gericht ausfechten würde ich allenfalls dann ins Auge fassen, wenn gar keine Lösung möglich ist und/oder das Kindeswohl gefährdet ist... Solche Geschichten sind immer massiv dynamisch und es gibt leider mehr als eine Seite... In dem Fall wohl insgesamt fünf Seiten, wenn man die jeweils neuen Partner mitrechnet... Irgendwo dazwischen steht das Kind...


    Mich würde es grundsätzlich (in allen solchen Fällen, nicht nur in diesem speziellen) eher wundern, wenn sich das Kind eben NICHT Hin- und Hergerissen fühlen würde. Gemeinhin lieben Kinder ja beide Elternteile und wollen es auch beiden recht machen! :(


    Man könnte auch - sofern die Mutter mitspielt - einmal ein "Wohnen auf Zeit" ausprobieren und schauen, wie es allen Beteiligten geht, wenn sich der Alltag zum Papa hin verschiebt...


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    Ich weiß, heikles Thema... Aber schlussendlich haben wir hier einen ganz kleinen Ausschnitt aus einer Scheidungs-/Trennungssituation heraus. Zu raten, lass es übers Gericht laufen, hol dir das alleinige Sorgerecht oder Aufenthaltsbestimmungsrecht, würde ich persönlich wohl allenfalls bei engen Freunden oder Familienangehörigen, wo ich die Sachlage tatsächlich einschätzen kann und mir zutraue, das zu beurteilen. Das kann ich in dem Fall ja nicht... Bleibt zu sagen: Sucht gemeinsam nach einer guten Lösung für den Sohn, mit der alle Beteiligten leben können...


    Alles Liebe!

    Hallo! :)


    Eine rechtliche Beratung kann natürlich nicht schaden. Aber allen voran würde ich versuchen, mich gütlich auf ein Konzept zu einigen, dass nicht nur für euch Eltern passt, sondern vor allem für euren Sohn. Für mich klingt dieses "Ich will zu Mama/Ich will zu Papa" nicht unbedingt nach einer reflektierten Meinung, sondern nach dem Wunsch, irgendwo Halt zu finden. In deinem ganzen Beitrag kommt dem jungen Kerl irgendwie eine sehr unstete Rolle zu, er pendelt emotional massiv zwischen beiden Elternteilen, finde ich... Hängt ziemlich in der Luft...


    Ich würde einmal versuchen, ob sich über eine Mediation alle Parteien an einen Tisch bringen lassen (inklusive Kind) und man einmal herausarbeiten kann, wer/was/wann und wieso möchte. Da scheint es mir viele Fragezeichen zu geben...


    Alles Liebe,


    Dani

    Hallo Peti! :)


    Dass man bei einer Angststörung immer wieder stationäre Therapien abbricht, kenne ich so aus... Unüblich ist das so tatsächlich nicht... Niederschwellige ambulante Formen sind da wahrscheinlich ein besserer "Anfang"...


    Das mit der Ausbildung zum Bankkaufmann tut mir leid... :( Gibt es bei euch eventuell eine Art Arbeitsassistenz für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen? Die haben oftmals ein breitgefächertes Wissen und gute Kontaktmöglichkeiten. Unterstützen bei Ausbildungssuche, Jobsuche und meist gibt es auch noch Nachbetreuung...


    Alles Liebe!

    @ Drachenherz:


    Meine Mama wohnt auch in einer kaum gedämmten Wohnung unterm Dach und hat bei den Temperaturen über 30 Grad in der Wohnung und ohnehin schon Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System... Nicht schön! :(


    Bei uns ist es dafür im Kinderzimmer abends/nachts kaum auszuhalten... Das ist auf der Wetterseite, ab mittags bis Sonnenuntergang direkte Sonneneinstrahlung! :(

    Hitzewelle für die ganze Woche angesagt! :(


    1. Halte ich das mit steigendem Alter immer weniger aus und 2. Macht es sehr deutlich, was mit dem Klima los ist! :( Mag nicht... :( Daweil geht es noch (Garten, Schatten, aber man merkt, dass es heute extrem heiß wird...)