Hallo liebe Community,
unser adoptierter Sohn ist 18 geworden. Er war eigentlich recht familienbezogen, gemeinsame Urlaube etc.
Seit paar Monaten hat er eine Freundin, sie verbringen jedes Wochenende zusammen, d.h. von Freitag Nachmittag bis Sonntag abend. Soweit so gut. Unter der Woche hat er Ausbildung, Berufschule etc.
Er hatte immer schon seine kleine Aufgaben im Haushalt. Es stehen aber manchmal größere Aufgaben wie z B. Garten am Wochenende an. Da beteiligt er sich natürlich nicht, da er gar nicht da ist. Ich bin gerade sehr wütend und hatten auch schon die Tage Streit deswegen. Er kümmerst sich auch sonst um nichts mehr, sei es z.B. sich Unterhosen kaufen, oder andere Aufgaben, was ihn betreffen.
Ich habe ihm mal die Frage gestellt, ob er eigentlich noch Interesse an der Familie hätte. Da ist er aufgestanden und gegangen.
Mein Mann ist da etwas anders als ich, er sagte auch gleich, dass er vermutet, dass unserer Sohn keine Bindung zu uns hat " er ist hat nicht unserer leiblicher Sohn", sagt er. Ich bin mir da nicht so sicher.
Ich kenne natürlich die ganze Geschichten mit Abnabelung etc. Aber so krass, dass er gar nichts mehr für die Familie tun möchte, kenne ich nicht. Ich frage mich jetzt gerade, ob ich noch seine Wäsche waschen soll? Oder ob ich ihm noch Frühstück besorgen soll? Wenn er keine Familie möchte, dann fühle ich mich veräppelt ihn noch zu versorgen.
Was denkt ihr denn darüber? Sind denn diese Gedanken sehr abwegig? Und kennt noch jemand so starke Abnabelung Prozess?
VG