Hilfe! Hab viele Kita-Probleme

  • Hallo alle 👋

    (Sorry for langer Text und vielleicht unverstĂ€ndliche Sprache/ErklĂ€rung..bin nicht Muttersprachlerin 😔)


    Ich bin Mutter vom 2,5 jÀhrigen Sohn.

    Ich habe so viele Probleme mit seinem Kita und brauch euer Hilfe und Beratung. Wir haben die Eingewöhnung am 03.09.22. angefangen und seit Oktober bis heute ist unsere Zeit noch nicht verlĂ€ngert, also 09:00 bis 11:45 Uhr jeden Tag und ich bin Studentin und seiner Vater arbeitet. Deswegen gibt es viele Probleme und Schwierigkeiten wegen dieser Eingewöhnungszeit. Die Leitung hat gemeint dass wir nicht die Zeit verlĂ€ngern könnten, weil mein Sohn nicht fertig ist oder hat die Probleme und so weiter
 Die Erzieherin sagte/(beschwerte) mir am Anfang also ersten 2-3 Monate fast jeden Tag dass er sie nicht hört, nicht kommt wenn sie ruft, er weint, er isst nichts, isst nicht beim Sitzen also er steht auf, er ist nicht gut usw. Also in diesen allen FĂ€lle war ich so freundlich und stimmte zu dass er noch einige wichtige Dinge ehrlich lernen sollte
und ich versuchte alle Problemen zu lösen und ich spreche mit ihm viel und versuch zu trainieren alles was sie gesagt haben..Also als Mutter bemĂŒhe ich mich viel... Aber ihres (Erzieherinnen & Leitung) Verhalten also wie sie mit mir sprechen ist meiner Meinung nach so respektlos. Mein Kind ist jetzt viel besser er hört gut seinen Namen und bei der Trennung weint er meistens nicht, er hört gut die Anderen, wenn ich ihn abhole, das ist immer die Zeit vom Mittagessen und ich sehe (viel Mal) dass er gut sitzen und essen (nicht immer aber denke das ist ein gutes Zeichen) usw. Also als Ganzes sehen—ich kann sicherlich sagen dass er Schritt fĂŒr Schritt so viel verbessert und viel lernt. Aber sie sagen mir niemals dass er verbessert oder das Prozess geht super oder so Ă€hnliches also keine positive Meldung oder GesprĂ€ch
leider nur immer NEGATIVES (ĂŒber ihn) 😭. Ich verstehe gar nicht warum ist es so..oder ist das ganz normal?


    Auch er macht das Mittagsschlaf nicht mehr was mir kein Problem ist, da es seine eigene Entscheidung ist (er schlĂ€ft in der Nacht ungefĂ€hr 12 Std. durch) und ich hab einmal der Erzieherin darĂŒber gesagt und die Antwort war „Er muss schlafen. Alle Kinder schlafen also wenn er nicht schlĂ€ft dann können wir die Zeit nicht verlĂ€ngern (Mittagsschlaf-12:00 bis 13/ 14:00) oder er muss im Bett liegen, mindestens 45min oder so (ohne Aufstehen, meinten sie đŸ˜łđŸ€·đŸ»â€â™€ïž) Also warum? Ist das möglich??? Jede Kind ist unterschiedlich, in diesem Alter ohne Mittagsschlaf ist kein Problem oder? Man muss nicht ein Kind zum Schlafen zwingen..

    Ok..damals hatte ich kein Wort mehr und konnte nichts dagegen etw. sagen 😞

    Danach haben wir ein GesprĂ€ch gemacht..Sie sagten dass wir ein HeilpĂ€dagogen besuchen sollten..und wir sagten „ok wir machen das gerne“..(leider wir haben jetzt noch keine freie Termin
(warten noch)). Das nehme ich positiv also er ist mein erstes Kind und als Mutter fehlt mir manche FĂ€higkeiten, Wissen etc. gerne nehme ich eine professionelle Hilfe & Beratung ĂŒber Erziehung.

    Aber der Ding ist—Sie sagten, nur nach dem Besuch vom HeilpĂ€dagogen werden wir die ZeitverlĂ€ngerung und anderes sprechen
.also das verstehe ich nicht



    Aus diesen GrĂŒnden bleiben wir in der gleichen Zeit und ich kann nicht zur Uni gehen.. darĂŒber hab ich schon gesagt, aber sie haben antwortet dass sie können nichts tun. Also fĂŒhle ich mich immer so schwierig..und auch manchmal denke ich—mein Kind ist schlecht, ich bin schlechteste Mutter etc. mir ist es sooo schwierig und stressig đŸ˜„đŸ˜ąđŸ˜­

    Auch zum Beispiel—Wenn ich ihn abhole, meistens klebt der Nasenschleim an seinem ganzen Gesicht (Stirn, Wange, Nase
) und getrocknet also das heißt sie putzen seine Nase gar nicht.. das tut so weh zu sehen 😞..Er bleibt da nur 2-3 Std.

    Jetzt die aktuelle Situation ist die Erzieherin/Leitung und ich..wir haben keine Konversation (wie war er, isst er oder nicht etc.) und ich vermute, sie geben ihm langsam keine Sorgen mehr



    Kitawechsel ist immer in meiner Meinung.. ich möchte wechseln. Aber habe Angst davor..

    Versuche jeden Tag positiv zu werden und geb mir selbst alle Schuld
denke, alle diese Probleme kommt nur, da ich schlechte Mutter bin und so weiter..Aber ich bin jetzt so fertig mit diesem Verhalten und Schwierigkeiten


    Was soll ich tun? Soll ich das Kita wechseln? Ruf ich an Jugendamt? Oder soll ich noch bleiben und ertragen? Ist das echt wirklich meine Schuld? Ist das normal ein Kind mit Anderen wegen seiner FĂ€higkeiten zu unterscheiden? Ist das normales Verhalten—die Erzieherin sagt ĂŒber ein Kind immer negatives? Oder das Eingewöhnungprozess und Verhalten von Erzieherinnen & Leitung sind immer so? Reagiere ich alles ĂŒber? Am i overreacting?


    Bitte hilf mir
ich freue mich sehr auf euer Antworten & Beratungen.


    Liebe GrĂŒĂŸe

    D.

  • Hallo Duma! :)


    ZunĂ€chst: Du bist absolut keine unfĂ€hige Mutter, sondern eine sehr gute Mama, die sich viele Gedanken macht und das Beste fĂŒr ihren Kleinen möchte. Das einmal vornweg! :) Rede dir nichts anderes ein - und lass dir auch nichts anderes einreden!


    ---


    Was ich an deinem Beitrag sehr spannend finde: Du sprichst selbst von der Möglichkeit, einen Kita-Wechsel zu machen und dein BauchgefĂŒhl sagt dir das auch. Dem wĂŒrde ich unbedingt nachgehen. Ist ein Wechsel leicht möglich? Gibt es Alternativen? Wenn ja, spricht etwas dagegen? Ich denke doch - so wie sich eure momentane Situation anhört - spricht vieles dafĂŒr.


    ---


    Eine Eingewöhnug, die nach etlichen Monaten noch so stockt und bei der von Seiten der PĂ€dagogen wenig Aufbauendes kommt, wĂŒrde ich persönlich als gescheitert ansehen. Gerade bei der Betreuung meiner eigenen Kinder habe ich mich sehr auf meine Intuition verlassen. Denkst du, dass sich aus dieser Situation heraus noch etwas Positives entwickeln kann? Wenn nicht, wĂŒrde ich Alternativen andenken und mich gedanklich gar nicht mehr groß in der unpassenden Situation aufhalten.


    Dass die Betreuungszeit ĂŒber Monate hinweg so reduziert wird, macht mich stutzig. Das Studium ist fĂŒr mich eine Ă€hnliche Verpflichtung wie eine BerufstĂ€tigkeit, es ist eine Berufsausbildung. Die Betreuung mĂŒsste diese eigentlich gewĂ€hrleisten - tut sie aber nicht. Zudem scheint es deinem Kind dort nicht gutzugehen und dir mit dem Gedanken ebenfalls nicht. Ich sehe keinen Mehrwert an dieser Situation...


    ---


    Zu den allgemeineren Fragen:


    Ich habe bei meinen Kindern immer sehr stark das GefĂŒhl gehabt, dass Dinge, die zuhause nicht (mehr) passiert sind, in der Betreuung kein Problem waren. Meine haben etwa mit 3-4 Jahren daheim auch keinen Mittagsschlaf mehr gemacht. In vielen Einrichtungen ist der aber eben Gang und GĂ€be und das können Kinder sehr gut akzeptieren. Auch Dinge wie beim Essen sitzenbleiben etc. Da greift dann eine bestimmte Gruppendynamik, denke ich. Interveniert hĂ€tte ich in jedem Fall bei Dingen, die persönliche Grenzen ĂŒberschritten hĂ€tten (ist nie passiert), wie etwa aufessen mĂŒssen.


    ---


    Allgemein habe ich ein paar Mal erlebt, dass Kinder manchmal mit der "institutionelle" Gruppensituation ĂŒberfordert sind, dafĂŒr aber in kleiner dimensionierten Kindergruppen (tw. selbstverwaltet) oder aber bei einer Tagesmutter aufblĂŒhen. Eventuell ist das auch eine Option?


    ---


    Ich wĂŒnsche euch jedenfalls alles Gute. Verlass dich auf deine Intuition, die wird dir den richtigen Weg weisen. Ob eine Betreuungssituation fĂŒrs eigene Kind passt, spĂŒrt man irgendwie, denke ich. :)


    Alles Liebe!!!

  • Ich muss gestehen, ich bin sprachlos darĂŒber, wie die in der Kita mit dir und deinem Sohn umgehen! Das geht gar nicht.

    Auch ich wĂŒrde den Kleinen nicht mehr dort in die Kita geben. Die Eingewöhnung dauert nie so lange, Kinder gehen auch zur Kita um dort was zu lernen, das heißt, die Erzieher sind in der Pflicht dem Kleinen das Sitzen bleiben bei zu bringen.

    Was mich aber am meisten schockiert hat ist, das sie dir damit drohen, den Jungen nicht lÀnger zu betreuen wenn er keine Therapie macht! Warum um Himmels Willen soll er eine Therapie machen?

    Und warum soll er mit 2 Jahren noch Mittagsschlaf machen? Das ist doch Blödsinn! Auch mein Sohn hat mit 2 Jahren keinen Mittagsschlaf mehr gemacht.

    Du bist auf keinen Fall eine schlechte Mutter, im Gegenteil, du sorgst dich, du merkst und siehst was mit deinem Sohn los ist, ob es ihm gut geht oder nicht.

    Also, ich wĂŒrde ihn in dieser Kita abmelden. Suche dir eine andere Kita und findest du keine, dann suche dir eine Tagesmutter die ihn betreut. Vielleicht hast du ja auch Omas und Opas in der NĂ€he, die ihn solange du zur Uni bist, beaufsichtigen.


    Alles gute euch beiden!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!