schlafen

  • Hallo ihr lieben,
    ich habe ein riesen problem, meine tochter (6Monate alt) schläft wahsninnig schlecht, wenn es gut läuft mal 3h am stück aber meist wacht sie alle 1-2h auf und weint dann schrecklich und lässt sich schwer bis gar nich beruhigen meist dann mit der brust, ab ca 00uhr bekomme ich sie gar nicht mehr in ihr bettchen und nehme sie aus ersschöpfung und müdigkeit mit zu uns aber auch da schläft sie dann nur nuckelnd an der brust. nehme ich ihr diese aus dem mund wird sie wach und schreit...


    wie kann ich sie nur daran gewöhnen ohne brsut zu schlafen und endlich länger als mal 3h, ich gehe langsam auf dem zahnflwich und brauche endlich mal zusammenhängend schlaf.


    hat jmd einen tipp??? ich nehem sie jetz immer zu uns ins bett und streichel und kuschel sie dann schreit sie lange aber gestern ist sie tatsache mal für 2h ohne brust neben mir eingeschlafen...ich bin verzweifelt...ich möchte doch das sie friedlich schläft aber das geht nur an der brust und das möchte ich auch nicht mehr...


    lieben gruß und danke schonmal

  • Hallo,
    da haben Sie ja eine ziemlich nervenaufreibende Zeit mit Ihrer kleinen Tochter und ich kann Ihre Erschöpfung und Verzweiflung regelrecht spüren, wenn ich Ihre Zeilen lese. Schön finde ich, wie liebevoll Sie mit der anstrengenden Situation und Ihrer kleinen Tochter umgehen. :)


    Viele Säuglinge schlafen schlecht bzw. schlafen nicht von Anfang an durch, so angenehm dies auch wäre.
    Die Frage ist, warum Ihre kleine Tochter so sehr weint und schreit... bekommt sie evtl. nachts Hunger, denn Sie schreiben ja, dass Sie sich dann an Ihrer Brust oftmals beruhigen läßt. Doch es klingt auch, als würde sich die Kleine an Ihrer Brust so (relativ) gut beruhigen lassen, weil sie dann das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit spürt... Ihre Körperwärme, Ihren Atem, Ihren Herzschlag, die Nahrungsquelle... :)
    Meine Frage wäre, ob Sie auch schon versucht haben, Ihre Tochter an einen Schnuller zu gewöhnen? Evtl. müssen Sie hierbei die für Ihre Tochter angenehme und passende Form herausfinden.


    Auch könnte es sein, dass Ihre Tochter Verdauungsprobleme, also Bauchschmerzen bzw. leichte Kolliken hat und deshalb so bitterlich weint. Ungesüsster Fencheltee kann hier z.B. helfen.
    Doch insgesamt ist die Frage, ob es das "richtige" Signal ist, wenn Sie Ihr Baby bei jedem Mal schreien aus dem Bettchen heben und an Ihre Brust nehmen, um es zu beruhigen oder sogar mit in Ihr Bett nehmen.
    Damit vermitteln Sie Ihrer kleinen Tochter, dass sie zur Belohnung ihres Weinens und Schreiens zu Ihnen an die Brust darf. Letztlich kann es passieren, dass Sie damit ungewollt das Weinen und die Häufigkeit des Weinens verstärken, weil die Kleine sich an Ihrer Brust so wohl fühlt und lernt, dass sie eben durch Weinen und Schreien genau dort ankommt.


    Seien Sie mutig und versuchen Sie auch, die Art und den Klang des Weinens bzw. Schreiens genau zu hören und zu spüren. Schreit sie jedes Mal (nachts) gleich oder gibt es Unterschiede?
    Was mir auch noch einfällt wäre der Einsatz einer Spieluhr mit sanften, beruhigenden Klängen.... selbst zu summen oder zu singen, beruhigend und sanft mit ihr zu sprechen und leider hilft manchmal einfach auch ein "eine Weile schreien lassen".


    Ich hoffe, Sie haben Mut und Kraft, um etwas zu experimentieren und um bewusst hinzuspüren, was Ihnen das Weinen sagen will.


    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  • Hallo und herzlich Willkommen...


    Wahrscheinlich ist die Erinnerung an das "Durchschlafen" inzwischen ein Schatz, der für Sie deutlich an Wert gewonnen hat. Erinnern Sie sich daran, wie es war, als Sie noch durchgeschlafen haben?
    Wahrscheinlich fragen Sie sich, wie es jemals funktionieren kann, eine ausgeschlafene und erholte Mutter und Familie zu sein.


    In manch einer Nacht mag es sich NICHT so anfühlen, aber Sie stehen mit der beschriebenen Problematik keinesfalls alleine da. Es gibt zahlreiche Erfahrungberichte von Gleichgesinnten, Expertentipps, empfohlene Hilfsmittel und Ratgeber zu dieser Thematik. (Empfehlung: http://www.schlafumgebung.de allgemeine Tipps finden Sie seit heute zudem hier ;) Spannend...)


    Viele Eltern teilen Ihre beschriebenen Erfahrungen.
    Sie kennen den krampfigen Kampf mit und gegen die zunehmende Müdigkeit- den eigenen UND den des Babys.
    Sie kennen die Erschöpfungszustände, die zunehmende Reizbarkeit und Müdigkeit. Sie können Ihr Erleben, das zunehmende Stressempfinden sehr gut nachvollziehen. Sie können berichten, wie es Ihnen gelingt, in stressigen Nächten Ruhe und Entspannung zu finden. Zudem gibt es die Gleichgesinnten, die inzwischen sicher sehr gerne von Ihrer Erfolgsgeschichte berichten und die Frage, "Wie ist es, gemeinsam durchzuschlafen?", beantworten können.


    Ein ebenso vielversprechender Ausblick sind Erfahrungsberichte von Eltern eines "gut schlafenden Babys".


    Ich möchte Sie als Elternteile herzlich dazu einladen, uns hier im Forum auf kindererziehung.com davon zu berichten:
    Wie sehen/sahen Ihre Nächte mit Ihrem Baby aus? (Ihre Ausgangssituation)
    Wie bringen/brachten Sie Ihrem Baby das Schlafen bei?
    Wie haben Sie es geschafft, eine „ausgeschlafene“ und „entspannte“ Familie zu sein/zu werden?


    Herzlichen Dank hierfür bereits im Vorfeld

    2 Mal editiert, zuletzt von Marion_Rosenkranz ()

  • Liebe Eltern,


    ich möchte mich meiner Kollegin Marion anschließen und Sie ebenfalls ermutigen, uns Ihre Erfahrungen, insbesondere Ihre Erfolgsgeschichten, wie Sie es geschafft haben, gemeinsam durchzuschlafen und Schlaf als Erholung zu empfinden, mitzuteilen.
    Ich möchte Sie als Elternteile herzlich dazu einladen, uns hier im Forum auf kindererziehung.com davon zu berichten:

    Wie sehen/sahen Ihre Nächte mit Ihrem Baby aus? (Ihre Ausgangssituation)


    Wie bringen/brachten Sie Ihrem Baby das Schlafen bei?


    Wie haben Sie es geschafft, eine „ausgeschlafene“ und „entspannte“ Familie zu sein/zu werden?

    Sie würden sicherlich zahlreichen frisch gebackenen Eltern, Müttern und Vätern dadurch außerordentlich helfen!
    Ich danke Ihnen!

  • Hallo,


    Hallo ihr lieben,
    ich habe ein riesen problem, meine tochter (6Monate alt) schläft wahsninnig schlecht, wenn es gut läuft mal 3h am stück aber meist wacht sie alle 1-2h auf und weint dann schrecklich und lässt sich schwer bis gar nich beruhigen meist dann mit der brust, ab ca 00uhr bekomme ich sie gar nicht mehr in ihr bettchen und nehme sie aus ersschöpfung und müdigkeit mit zu uns aber auch da schläft sie dann nur nuckelnd an der brust. nehme ich ihr diese aus dem mund wird sie wach und schreit...

    Puh - das klingt wirklich sehr anstrengend! Und zwar für Sie und für Ihre Tochter.;(


    Ich finde, dass bei derartigen Fragestellungen Hebammen die kompetentesten Ansprechpartnerinnen sind. Diese haben einfach eine Menge Erfahrungen, wenn es um die Versorgung von Säuglingen und das Zusammenleben mit einem Baby geht und bieten gute Beratungen an.


    Haben Sie noch Kontakt zu Ihrer Hebamme und haben diese schon mal um Rat gefragt?
    Ansonsten könnten Sie vielleicht Ihren Kinderarzt bitten, Ihnen den Besuch der Hebamme zu verordnen, damit die Krankenkasse die Leistung der Hebamme bezahlt.


    Ich wünsche Ihnen, dass sich Ihre nächtliche Situation bald entspannt!


    Anne

  • ganz lieben dank für die antworten...einen schnulli nimmt sie partout nicht ich habe alle gängigen die es auf dem markt gibt durch, versuche ich ihr einen zu geben wird sie richtig aggressiv schiebt meine arme weg macht sich steif und schreit noch mehr...sie hat ein mobile was wir jedesmal wenn sie wach wird anmachen...ich nehme sie nich immer gleich aus dem bett ich versuche es eine weile so und nach ca 10min ertrage ich ihr weinen nich nehme sie hoch obwohl cih da das gefühl habe ihr schreien wird noch schlimmer ich wiege und schaukel sie und laufe umher, ich lasse sie eig nur alle 3h ca an die brust, da sie abends brei bekommt uns den rest aufgestillt wird und 3h haält sie tagsüber auhc durch...aber wie geschrieben ab ca 23-00uhr geht gar nix mehr sie schreit auch ganz eng an mir liegen in unserem bett aber sie hört erst auf wenn sie an mir nuckeln darf( trinkt aber nicht) vorletzte nacht hat sie 3h geschrien wie am spieß es war nix zu machen, dann hatte cih keine nerven mehr und ahbe nachgegeben...ich finde es so schrecklich das sie immer nur weinend einschläft sie verbindet mit schlafen ja absolut nix schönes ich möchte so gern das sie endlich friedlich ohne brust ein bzw ein paar h mal durchschlafen kann ich erwarte gar keine 8-10h aber mehr als 2-3h wären doch mit 6 fast 7monaten schön...ich weiß einfach nicht weiter...


    wg bauchweh das glaube ich nich, wenn sie aua hat weint sie anders und immer bauchweh kann sie ja ncih haben sie weint immer so beim mittags nachmittags und abendschlaf, sie ist müde gähnt reibt sich die augen und wenn cih sie schlafen legen möchte sofort geschrei ijm bett udn auf dem arm, sie kann einfach nicht entspannt trotz müdigkeit einschlafen...wieos nur???


    entschuldigung wegen dem langen wirren text

  • Solange
    du stillst, hast du Anspruch auf eine Beratung (d)einer Hebamme. Wie du
    mit deiner Tochter umgehst hängt davon ab, dass es euch allen dabei gut
    geht.
    Meine
    Kinder waren bei mir im Bett, da habe ich sie noch lange in der Nacht
    angedockt und ich habe einfach weitergeschlafen. Und denke daren: Trinke
    selbst genug! Genieße dein Baby, die Zeit geht viel zu schnell vorbei.

  • Hallo,


    Wie du mit deiner Tochter umgehst hängt davon ab, dass es euch allen dabei gut
    geht.


    Ein wichtiger Hinweis, finde ich. Sie schreiben, dass Sie (verständlicherweise) allmählich auf dem Zahnfleisch gehen. Ich denke, dass es wichtig ist, dass Sie wieder zu Kräften kommen. Gibt es die Möglichkeit, dass Sie sich Auszeiten verschaffen, in denen Sie sich erholen und Kraft tanken können und sich jemand anderes um das Baby kümmert? Über beispielsweise Familienbildungsstätten gibt es ansonsten Unterstützungsmöglichkeiten. Vielleicht mögen Sie sich über entsprechende Angebote bei Ihnen vor Ort informieren?


    Ich kann mir auch vorstellen, dass Sie mittlerweile, wenn es an das Thema "Einschlafen" geht, angespannt sind, weil Sie schon befürchten, dass der Stress jetzt wieder losgeht?
    Babies spüren Stress und Unsicherheit bei der Mutter/den Eltern. Es kann deshalb sinnvoll sein, dass eine Zeitlang jemand anderes das Schlafritual übernimmt. Gibt es da jemanden, der dafür in Frage kommt?


    Genieße dein Baby, die Zeit geht viel zu schnell vorbei.


    Auch ein sehr schöner Hinweis wie ich finde, wobei ich mir vorstellen kann, dass dies manchmal nicht ganz leicht ist. ^^



    Alles Gute wünscht



    Anne

  • ich muss leider bald wieder arbeiten und das auch nachts und ich schlafe leider sehr sehr schlecht mit ihr angedockt zwar besser als gar nicht aber mir tut der ganze körper weh vom seitlichen liegen...ich genieße ja so die zeit aber sie macht mich mittlerweile richtig wütend und aggressiv, ich kümmere mich den ganzen tag und nacht um sie schenke ihr soviel liebe und zuneigung wie möglich und trotzdem immer dieses ttheater tag und nacht...ich habe leider keine möglichkeit sie mal wem abzugeben meine schwiegereltern finden sie zu anstrengend meine eltern arbeiten bze sitzen im rollstuhl und ihr papa ist auch 3schichtarbeiter und wenig zu hause und wenn total gestresst und braucht seine ruhe...


    ich möchte doch einfach das sie ohne brust friedlich einschläft ich weiß nich wieso das immer mit geschrei verbunden sein muss, selbst auf meinem arm wo sie doch ganz nah bei mir ist...


    ,
    ich lasse sie so gut wie nie schreien (alleine meine ich) aber vllt sollte ich das mal das rät mir eh fast jeder aber ich kann es eig nicht mir tut das weh wenn sie so weint allerdings weinen wir jeden abend gemeinsam ich aus verzweiflung was ich falsch mache und sie weil sie nicht zur ruhe kommt...

  • Hallo,


    schade, dass es in Ihrem privaten Umfeld niemanden gibt, der Sie entlasten kann. Ich habe den Eindruck, dass Sie und Ihr Baby sich inzwischen auch ein bisschen gegenseitig "hochschaukeln". Ich kann wirklich verstehen, dass Sie mit Ihren Kräften am Ende sind. Um so wichtiger finde ich, dass Sie sich Unterstützung holen (Hebamme, Kinderarzt, Familienbildungsstätte, Erziehungsberatungsstelle, Mütterberatung). Sie müssen das nicht alleine schaffen und Sie sind auch keine schlechte Mutter, wenn Sie sich wegen der Schlafprobleme Ihres Babies beraten und helfen lassen. Es gibt viele Mütter, denen es so ergeht wie Ihnen! Werden Sie aktiv! Dann werden Sie sich auch wieder besser fühlen und Sie können dann dafür sorgen, dass Ihr Kind ruhiger schläft.


    Das Kind schreien zu lassen, erscheint mir im Übrigen auch nicht die richtige Lösung!


    Herzliche Grüsse


    Anne

  • Ich schließe mich den bisherigen Empfehlungen an.


    Auch von meiner Seite aus die Anregung: Werden Sie aktiv! Seien Sie gut zu sich:
    fordern und holen Sie sich direkte und reale Hilfe in ihrem Umfeld, um so schnell wie möglich Entlastung zu erhalten. Schlafprobleme sind ein Problem für viele Mütter und Väter. Sie sind mit diesem Thema nicht allein. Es gibt regionale Hilfeangebote.


    Laut Alter liegt bei Ihrem Baby eine U-Untersuchung an. Einen Termin zu machen ist eine gute Gelegenheit, um mit dem Kinderarzt Ihres Vertrauens über die für Sie und Ihr Baby aktuell deutlich belastende Schlafsituation zu sprechen. Fragen Sie ihn, ob und welche Empfehlungen er hat, damit Ihr Baby und Sie schon bald wieder ausgeschalfen sind und gesund bleiben! Vielleicht bietet er Babysprechstunden an, oder kennt Fachleute und Fachstellen, z.B. auch Schreibabyambulanzen bei länger andauernden Schlaf- und ggf. auch Ernährungsproblemen, in denen Sie persönliche Beratung und Hilfestellungen erhalten.


    Unter
    http://www.kindererziehung.com…t%C3%B6rungen_was_tun.php


    finden Sie weitere Anregungen.


    Die dort beschrieben Tipps (z.B. irgendwas im Bett riecht nach Mama/Kuschelttier, Bedeutung der Stimme, Babyphone, Tür auflassen und sprechen) habe ich in der alltäglichen Erziehungspraxis als hilfreich und entlastend empfunden .


    Ich wünsche Ihnen, dass Sie und Ihr Baby schon bald Entspannung finden

    2 Mal editiert, zuletzt von Marion_Rosenkranz ()

  • Hallo,
    ich möchte mich meinen Kolleginnen aus dem Forum anschließen und Sie ermutigen, sich Unterstützung und Hilfe zu holen. Sie sind wirklich nicht allein mit diesem Problem. Viele Eltern leiden unter ähnlichen Situationen. Sie sind keine schlechte Mutter, wenn Sie sich Unterstützung holen, im Gegenteil: Sie übernehmen Verantwortung und werden aktiv, weil diese Situation weder Ihnen, noch Ihrem Baby gut tut.
    Ob Hebamme, Kinderarzt oder Beratungsstelle... holen Sie sich Rat und Unterstützung!


    Ich vermute auch, dass Sie sich möglicherweise inzwischen gegenseitig "hochschaukeln"... denn Sie schreiben ja, dass Sie mit Ihrem Baby gemeinsam weinen. Ihre Verzweiflung und damit Unsicherheit überträgt sich damit zumindest unbewusst auf Ihr Baby....


    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  • Hallo, ich bin selber Mutter von vier Kindern. Meine Älteste war damals ein Schreikind, ich weiß wie ihr euch fühlen müßt. An der Nahrung scheint es ja nicht zu liegen. Meine Meinung ist, wenn Babys ständig weinen, dann haben sie auch was. Ich empfehle Dir einen Besuch beim Osteopathen. In meinem Bekanntenkreis hatten schon einige Probleme mit weinenden Kindern, oft lag es an diversen Blockaden ander Wirbelsäule, die durch einen Ostepathen gelöst wurden. Mir haben auch schon Hebammen empfohlen, nach einer Geburt vorsorglich einen Ostepathen aufzusuchen. Würde mich freuen, wenn ich dir helfen konnte. :)

  • Hallo muemeli,


    eine gute Anregung, finde ich.


    Danke, dass Sie Ihre Erfahrung hier weitergeben. Als Mutter von vier Kindern haben Sie ja eine Menge Erfahrungen gesammelt und sind eine alltagserprobte Expertin :thumbsup: .


    Viele Grüsse


    Anne

  • Hallo,


    dieses Problem kenne ich auch. War bei meiner Tochter ähnlich. Am Ende wusste ich mir auch kaum noch zu helfen und habe ihr den Schnuller förmlich aufgezwungen. Irgendwann hat sie sich daran gewöhnt und ab da ging es dann schlagartig besser. Meist ist es tatsächlich das Nuckelbedürfnis, das die Kleinen nicht schlafen lässt. Aber immer stillen kann man als Mutter schließlich auch nicht.
    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Du bald wieder durchschlafen kannst.

  • Hallo,


    ich versuche mal, meine eigene, pädagogisch ungeschulte Meinung und Erfahrung beizutragen. ;)


    Meine erste Tochter war ein ganz ruhiges und unkompliziertes Kind - und sie hatte auch einen Schnuller.
    Trotzdem ist sie nachts immer wieder wach geworden und hat geweint, obwohl sie sonst ganz selten geweint hat.
    Ich habe sie mit ins Bett genommen, weil mich das ständige Aufstehen und aus dem Bett-gehebe so fertig gemacht hat. Auch meine Tochter war dann immer gleich wach und schlief nicht sofort wieder ein.


    Ich habe sie am Rand liegen gehabt, damit ich mir keine Gedanken darüber machen muss, dass sich der Papa mal draufrollt. Damit sie nicht rausfallen kann, stand das Gitterbett direkt davor, so gesichert, dass es sich nicht wegschieben ließ und etwas abgepolstert.


    Ich bin mit ihr ins Bett gegangen und habe sie im Liegen gestillt. Dabei ist sie immer eingeschlafen. Wenn sie richtig schlief und ihr Mund sich von meine Brust gelöst hat, habe ich mich umgedreht und habe geschlafen. Ich habe so immer gemerkt, wenn sie unruhig wurde. Dann habe ich mich zu ihr gedreht und sie berührt, was manchmal schon gereicht hat. Oder ihr die Brust gegeben. Meistens waren es nur drei leichte Saugbewegungen bis sie wieder eingeschlafen ist. Mit der Zeit bin ich dabei selbst schon gar nicht mehr richtig wach geworden.


    Mein Bauchgefühl hat mir damals gesagt, dass es so richtig ist, denn ich habe mir vorgestellt, wie schlimm es für ein Baby sein muss, wenn es nachts im Dunkeln aufwacht, ohne die körperliche Wärme der Mutter. Wie verloren und einsam es sich fühlen muss und dass es vielleicht wirklich große Angst hat.


    Und auch für mich war es schön, denn so ausgeschlafen wie in dieser Zeit war ich noch nie zuvor. :)

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