Familienleben heute-gemeinsam stark!

  • Was heißt Familie für Sie? 0

    1. Verwandtschaft: (Gross-)Tanten, Cousins, (Ur-)großeltern (0) 0%
    2. getrennte Wohnungen, (Ehe-)Paar mit Kind/ern (0) 0%
    3. Zusammenleben von zwei Generationen unter einem Dach (0) 0%
    4. Zusammenleben: Alleinerziehende/r, neue Partner/in (0) 0%
    5. Zusammenleben: Alleinerziehende/r mit Kind/ern (0) 0%
    6. Zusammenleben: leibliches Kind, Eltern, Adoptivkind (0) 0%
    7. Zusammenleben: leibliche Eltern, leibliche Kinder (0) 0%
    8. Zusammenleben:Adoptiveltern, Adoptivkind (0) 0%
    9. Pendlerfamilie (0) 0%
    10. Regenbogenfamilie (0) 0%
    11. enge Verwandschaft: Eltern, Kind/er (0) 0%
    12. Patchworkfamilie (0) 0%
    13. getrennt lebende Eltern mit neuen Partnern und Kindern (0) 0%
    14. Lebens-und Wohngemeinschaft: Paar mit Kind/Kindern (0) 0%
    15. Lebens-und Wohngemeinschaft: Ehepaar mit Kind/Kindern (0) 0%
    16. Lebens-und Wohngemeinschaft: Vater, Mutter, Kinder (0) 0%
    17. Lebens- und Wohngemeinschaft: Vater, Mutter, Kind (0) 0%
    18. Herkunftsfamilie (0) 0%
    19. enge Verwandschaft: Großeltern, Geschwister der Eltern (0) 0%
    20. Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach (0) 0%

    Familienleben heute-gemeinsam stark!


    Jeder von uns kommt auf die Welt, hat somit Eltern und ist Bestandteil einer Familie. Aus gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnissen des familiären Zusammenlebens entstehen unsere jeweiligen Lebensgeschichten, Werte und unser Bild von Familie.


    Kennen Sie den Wunsch, gemeinsam als starke Familie den Alltag und freie Zeit mit Spaß zu verleben? Dann wissen Sie auch von den Schwierigkeiten.
    Wer mit anderen Menschen Zeit verbringen möchte (z.B. in der Schule, auf der Arbeit, als Familie, im Verein), stellt fest, dass so ein Miteinander gar nicht so einfach ist. Das eigene Interesse, der eigene Wunsch und Bedarf entspricht oft nicht der Vorstellung des Gegenübers. Da sind plötzlich Abstriche zu machen und ohne Verabredung scheint nichts zu gehen.
    Unterschiedliche Meinungen, nicht thematisierte Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle und Fragen führen häufig zu jeweiliger Enttäuschung, Mißverständnissen und Streit.


    Ein starkes Miteinander ist vergleichbar mit einem Tau. Mehrere Stränge müssen miteinander verflochten werden, damit die Stärke entsteht:


    Zeit finden: Zeit füreinander nehmen und sie miteinander teilen
    Streit sparen: gesparte Zeit nutzen und Regeln für das Miteinander entwickeln
    Rituale entwickeln: Regelmäßigkeit gibt Sicherheit
    Freiräume geben: offen für das Leben, spontan und flexibel bleiben

    2 Mal editiert, zuletzt von Marion_Rosenkranz ()

  • 1. Strang: Zeit füreinander nehmen


    Zeit finden: sich Zeit füreinander nehmen und sie miteinander teilen
    Gemeinsame Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen schaffen das
    Gemeinschaftsgefühl.
    Sie glauben, dass hier gemeinsame Ausflüge und große Familienaktionen gemeint sind? Atmen Sie durch.
    Es sind tatsächlich die gemeinsame Bewältigung von und Gespräche über den ganz alltäglichen Wahnsinn, die das Gemeinschaftsgefühl fördern.


    Zusammenhalten in guten wie in schlechten Zeiten - die Formel gilt für die Familie ebenso, wie für das verheiratete Paar, welches lebenslang miteinander verbunden sein will.
    Die Erledigung gemeinsamer und alltäglicher Pflichten und Gespräche über alltägliche Erlebnisse schaffen mehr Zusammenhalt und Vertrauen, als die gemeinsame Freizeit- und Urlaubsgestaltung.

  • Streit sparen: Entwickeln Sie Regeln für das Miteinander
    Sobald mehrere Menschen Zeit miteinander verbringen oder gar zusammen wohnen, kommt es automatisch zu Reibereien und Konflikten.


    Haben sie eine Idee, wie viel Zeit sie zum Streiten nutzen?


    Sparen Sie sich die Streitzeit.
    Investieren Sie sie in die Absprache von gemeinsamen Regeln.
    Feste Regeln, die für alle gelten, schonen nachhaltig die Nerven und Kraftreserven aller Beteiligten.

    Um diese Regeln festzulegen, müssen sich Menschen zusammensetzen und miteinander über ihr Denken, Fühlen und Handeln reden. Sie müssen ihre
    jeweiligen Ansichten und Gefühle darlegen können, sich gegenseitig zuhören, eine gemeinsame Sprache und einen gemeinsamen Lebensrhythmus finden, um sich zu verstehen.


    Zum Beispiel: "Ich habe verstanden, dass es Dich stört, dass ich viel Zeit am Computer verbringe. Du hast hierdurch im Gefühl, den ganzen Haushalt alleine zu machen und weniger Zeit für dich zu haben, als ich. Habe ich Dich richtig verstanden? (...) Was kann wer dir wann im Haushalt abnehmen, damit Du mehr Zeit für Dich hast?"

  • Rituale entwickeln: Kontinuität gibt Sicherheit

    Gerade wir Erwachsenen wissen, dass das Leben stets anders verläuft, als geplant. Leben heißt kontinuierliche Veränderung und Bewegung. Veränderung bringt Unsicherheit. Wir Menschen streben nach Sicherheit.


    Regelmäßigkeiten sind verbindlich und verlässlich. Vom Baby bis zum Erwachsenen gilt:


    Menschen freuen sich bereits im Vorfeld auf immer wiederkehrende Abläufe.


    Rituale im Alltag sind für Jeden etwas Anderes!
    Was für den Einen unspektakulär ist, macht den Anderen glücklich und zufrieden.
    Finden Sie für sich selbst, als Paar und in der Familie heraus, welche Abläufe Ihnen wichtig sind. Das kann vom gemeinsamen Abendessen, über den „Guten-Morgengruß“ beim Aufstehen, einen Bade- oder einen festen gemeinsamen Einkaufstag, den Mädels-, Jungen- oder Paarabend, den Gute-Nacht-Kuss, die Lesestunde, den Mutter-Kind-Ausflug am Samstag, den monatlichen Familientag, die tägliche Kaffeepause, die Computerstunde nach Feierabend, bis hin zum Ablauf von Geburtstagen, dem alljährlichen Familienurlaub und vom Weihnachtsfest reichen.

  • Freiraum geben: Flexibel und offen für das Leben bleiben
    Ausnahmen bestätigen die Regel und lassen Luft zum Atmen.“
    Jedes Ritual muss beständig und stark genug sein, um ausnahmweise gebrochen werden zu können. So zum Beispiel sollte ein gemeinsames Abendessen ruhig auch mal versäumt werden dürfen, wenn zum Beispiel ein Kindergeburtstag mal etwas länger dauert.
    Ihr offener, flexibler und alltäglicher Umgang mit Ritualen stärkt das Miteinander, fördert den Zusammenhalt der Familie und die Fähigkeit, jedem einzelnen Menschen seine Freiheiten zu lassen.
    Die Freiheit, eine andere Meinung, andere Interessen und Bedürfnisse zu haben.
    Die Freiheit, sich einfach mal zurückzuziehen und die eigene Persönlichkeit zu entfalten.


    Vielleicht genießen Andere das Miteinander in Ihrer Familie und stärken hierdurch Ihren Zusammenhalt?


    Lassen Sie Freunde und Bekannte an ihren Ritualen, Ihrem Leben teil haben. Reden Sie miteinander und diskutieren Sie das Tagesgeschehen. Lassen Sie sich von Ihren Gästen deren Erleben schildern. Nutzen Sie die Chance, Fremdwahrnehmungen zu erhalten.


    Wer weiß, vielleicht entstehen daraus neue Rituale in Ihrer eigenen und in anderen Familien?

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