Teil II: Leben, Sterben, Tod und Trauer im Wandel der Zeit

  • in diesem Beitrag möchte ich beginnend in der Vorweihnachtszeit 2012, über den Jahreswechsel hinaus gemeinsam mit Ihnen nach und nach darüber berichten, wie sich die menschliche Einstellung zu Leben, Sterben, Tod und Trauer verändert und entwickelt hat...


    Bevor ich diesen Beitrag editiert habe, stand an dieser Stelle etwas über die Schlagzeilen zu großen und kleinen Friedhöfen. Die diesbezügliche Kampagne ist "GEGEN DAS VERGESSEN".


    Haben Sie schon einmal nachgesehen, wie die einzelnen Begriffe "Leben, Sterben, Tod und Trauer" heute definiert werden?
    Ich habe es vor fünf Jahren für eine Studienarbeit getan, die ich eben zu dieser Zeit im Wintersemester zu Weihnachten und über den Jahreswechsel hinaus verfasste. Die großen Themen hinterließen einen bleibenden Eindruck in mir.


    Beginnen möchte ich gemeinsam mit IHNEN mit dem LEBEN- gegen das Vergessen.


    Ein beSINNlicher Gruß mit vielen schönen Momenten in die Advent- und Weihnachtszeit

  • Ein Beitrag GEGEN DAS VERGESSEN -
    EIN ANDENKEN UND ERINNERUNG AN DAS LEBEN (Marion Rosenkranz)


    Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot. (Ernest Hemingway)
    Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen (Albert Schweitzer)


    Viele Menschen haben sich mit den großen Themen "Leben, Liebe, Sterben, Tod und Trauer" befasst. Im Grunde wissen wir Menschen, dass diese Themen nah beieinander liegen. Die Geschichte der Menschheit spiegelt eine gefühlsmäßige und intellektuelle Entwicklung wider, in der im Laufe der Jahrtausende nicht nur die Vergänglichkeit, sondern auch die Unvermeidbarkeit des Todes erkannt wurde. Das eine Leben kommt, ein anderes Leben geht.


    Als ich mich vor fünf Jahren auf die Suche nach Definitionen begab, stellte ich fest, dass es nicht "DIE EINE einheitliche und differenzierte" Definition für "LEBEN" gibt. Natürlich stehen vielfältige Ansätze (z.B. naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische) zur Definition zur Verfügung. Natürlich gibt es Merkmale für "Leben", welche nicht minder umfassend in der Literatur beschrieben werden. Ich gelangte zu der Erkenntnis, dass Menschen Ihr Leben selbst definieren, es selbst bestimmen und während Ihres Seins die Grenzen von diesem erleben. Somit wurde mir bereits beim Definitionsversuch von "Leben" bewusst, wieso die Diskussionen zu klaren Grenzlinien zwischen Leben und Tod (z.B. Patientenverfügung, Sterbebegleitung, Hirntod, Schwangerschaftsabbrüche, Organspenden usw.) nicht abbrechen werden. Wenn Leben erlebt, aber nicht deutlich definiert werden kann, scheint es für mich erstaunlich, dass Menschen versuchen, die Grenzen des Lebens zu definieren. Niemand erlebt seinen Tod. Die Grenze menschlicher Existenz ist findet sich somit schnell. Ebenso wird deutlich, dass Sterben und Tod ein existentielles Grundproblem darstellen ;)

    Nun, Werden und Vergehen gehören also zum Leben- doch WAS BEDEUTET LEBEN?
    Was bedeutet Leben für Sie?

  • die Daseinsform menschlicher Organismen. Menschen können nur unter bestimmten Bedingungen (Umwelt) existieren. Menschliche Organismen bestehen aus komplexen Systemen, die mit ihren Eigenschaften, Prozessen und Charakteren zum Erhalt der Daseinsform beitragen. Somit ist Leben ein gesellschaftlicher Prozess. Die Gesellschaft in der wir leben, bestimmt tagtäglich die menschliche Daseinsform. Leben ist für Menschen nicht nur ein biologischer Fakt. Es ist das Ergebnis bewusster Reflexion von Sinn und Bestimmung der Existenz (vgl. Wörterbuch der Medizin, 1984, S. 1693, Meyers Lexikonverlag,2007, Suchbegriff "Leben"). Jeder Mensch definiert sein Leben durch seine Existenz. Im Laufe der Lebensjahre definiert der Mensch diesen Prozess intellektuell, emotional und somit subtil.


    Sarte (1970), S. 11: "Der Mensch ist, wozu er sich macht."
    Sarte (1993), S. 763: "Das menschliche Sein, heißt "sich wählen".


    Ein Beitrag GEGEN DAS VERGESSEN -
    EIN ANDENKEN UND ERINNERUNG AN DAS LEBEN von geliebten Menschen


    "Leben IST. Bewegend. Leben ist das Ich im Jetzt. Lebendig. Wer wirklich lebendig ist, bewegt sich. Er weiß, am Ende jeder Nacht wartet der neue Tag. Er erfährt die Schatten und sieht das Licht. Er nimmt sich, seine Existenz, seine Umwelt liebevoll und wertschätzend wahr. Wer sich körperlich und geistig bewegt, der begegnet anderen Menschen. Wer anderen Menschen begegnet, der bewegt sie emotional. Leben hinterlässt Spuren in den Herzen und im Leben Anderer..." (Marion Rosenkranz)


    Was bedeutet Leben für Sie?
    Wie definieren Sie es für sich?


    ^^ Was hat das mit Kindererziehung zu tun?

  • Ein neues Leben ensteht...Was ist für Sie der Beginn des Lebens?
    Was bedeutet Leben für Sie?
    Wo beginnt es und wo endet es?
    Was hat das mit Kindererziehung zu tun?
    Am Ende dieses Beitrags stelle ich Ihnen eine Möglichkeit vor, wie Sie Antworten auf diese und die Frage der Überschrift: "Lebe gut...wie denn Mama? Wie denn Papa?"
    sammeln können und wofür dies hilfreich ist.


    Leben..."Lebenslange körperliche, geistige und emotionale Entwicklung und Wachstum" ?
    In uns selbst wohnen unsere ureigenen Informationen, ein Wissen, was nur uns gehört...
    Als Baby und Kleinkind kannten wir die Masken und Rollen des gesellschaftlichen Lebens nicht. Aussagen über das, was wir "tuen könnten, sollten, müssen, besser mal gemacht hätten", das "Was wäre, wenn ich damals anders entschieden hätte..." gehören zum ErwachsenenLEBEN, oder?


    Interssiert es Kinder in Ihrem LEBEN, was andere Leute denken?


    Was wäre, wenn wir die Dinge los lassen, die uns in unserem Leben nicht gefallen?
    Was wäre, wenn wir einfach wieder das machen, was wir wollen?
    Was wäre, wenn wir einfach JETZT machen, was wir wollen? Einfach, weil wir Lust dazu haben, es Spaß macht?
    Was wäre, wenn wir so LEBEN?
    Wer entscheidet, wie Sie leben?
    Wer lebt IHR Leben und wer noch?


    Was bedeutet Leben für Sie?


    Unsere eigene Einstellung (Grundhaltung, Definition, Erfahrung, Philosophie) zum Leben hat sicher jede Menge mit Erziehung zu tun.


    Was wünschen Sie sich für DAS LEBEN IHRES KINDES?
    Aus den Antworten auf diese Frage lassen sich sehr wahrscheinlich Ihr Erziehungsstil und Ihre eigenen Erziehungsziele ableiten.


    Ich lade Sie ein, in den folgenden Beiträgen Wunschzettel an das Leben/für das Leben Ihres Kindes zu schreiben...
    Falls Ihr Kind schon schreiben kann und/oder gerne malt- auch eine schöne Sache, die Sie gemeinsam machen können. Zunächst Jeder für sich. Ein anderes Mal ruhig auch ruhig zusammen zum "Familienleben". Zum "Paarleben", zum "Elternleben" zum...LEBEN eben ;)...(kennen Sie Mind-Mapping? Eine sehr kreative Methode, Gedanken zum Leben festzuhalten...)


    Viel Spass beim Erkunden

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