Ist ein Geburtsvorbereitungskurs sinnvoll?

  • In meiner jetzigen Schwangerschaft ist weniger Zeit da als beim ersten Kind. Damals habe ich so einen Kurs gemacht, fand ihn aber nicht so weltbewegend, dass ich jetzt meinen würde, man bräuchte sowas unbedingt. Aber vielleicht lag es auch nur am Kurs selbst oder der Kursleiterin?


    Habt ihr einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht und hattet das Gefühl, er hätte euch geholfen?
    Findet ihr es wichtig, ihn auch dann zu machen, wenn man bereits eine oder mehrere Geburten hinter sich hat?

  • Hi,
    also ich würde keinen mehr machen. Mir ging es darum, Atemtechniken zu erlernen und das habe ich weder beim ersten noch beim zweiten. Stattdessen viel meditieren und son Kram. Bring während der Entbindung aber wenig - finde ich.

  • huhu!
    Also ich fand den Vorbereitungskurs schon als Austausch mit anderen Bald-Mamis spannend. Wir hatten auch bestimmte Atem - und Entspannungstechniken gelernt. Zumindest bei den Nachwehen (andere Wehen hatte ich nicht) hat es mir geholfen.
    Wenn Du es zeitlich einrichten kannst,würde ich es machen. Schon allein, um etwas Zeit für Dich zu haben.
    LG :)

  • Ich fand meinen Geburtsvorbereitungskurs auch nicht so dolle.
    Meine Hebamme hat ihn angeboten und ich bin verspätet reingerutscht. Hatte mich auch ziemlich spät erst um eine Hebamme gekümmert.
    Wir haben geatmet, einen Film geguckt, uns gegenseitig Geschichten erzählt und noch mehr geatmet. Ich habe ziemlich schnell abgebrochen. Zum einen fühlte ich mich nicht wohl, weil fast alle mit Partner da waren und meiner zu der Zeit immer arbeiten musste. Außerdem war ich nachher auch kurz vor der Geburt und war so bewegungseingeschränkt, dass das Sitzen wirklich unangenehm wurde.
    Mir hat er nicht viel gebracht und ich würde sowas nicht nochmal machen. Aber er kostet schließlich nichts bzw. wird von der Krankenkasse übernommen. Reingucken kann man ja mal. ;)

  • Hallo,


    ich finde es sehr schade, dass offenbar viele werdende Mütter schlechte Erfahrungen mit Geburtsvorbereitungskursen machen. Denn an sich ist es ja ein wichtiges Thema, sich auf die Geburt vorzubereiten.


    Vielleicht wäre dies ja eine "Alternative" oder Ergänzung:
    Viele Yogaschulen bieten Yogakurse für Schwangere an. Hier wird dann nicht rumgesessen und meditiert und so Kram, sondern es geht um sinnvolle Bewegung in der Schwangerschaft, um dadurch auch Verspannungen und z.B. Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern und darum, sich selbst und auch dem ungeborenen Kind etwas Gutes zu tun durch Bewegung und bewusste Entspannung.


    Klara

  • Hallo,


    ich kann aus meiner Sicht nur sagen, dass es für mich als werdenden Vater mega interessant war. Außerdem hat das Umfeld (wir waren die ersten "schwangeren") es ja fast schon "erwartet", dass man da hingeht und anschl. coole Geschichten erzählt ;) Und klar gab es die dann auch...


    Also der theoretische Teil hat mich sehr interessiert, aber ich hege auch Interesse daran, Dinge zu verstehen, die auf mich zukommen. Das Praktische in Bezug auf die Geburt kann ich weniger beurteilen, meiner Erinnerung nach rufen die Hebamme und der Arzt ohnehin im Geburtsvorgang was gemacht werden soll. Sollte man gerade nicht in medizinischer Betreuung sein, ist es vll. doch ganz günstig, mal was von den Techniken vorher gehört und probiert zu haben???


    Aber, auch der kleine Exkurs "Wenn das Kind dann da ist" in Bezug auf Pflege, Wickeln etc. war für mich sehr sinnvoll, hatte vorher nie mit Babys zu tun.


    Ach ja, die Kekse waren auch gut ;) Beim zweiten Kind würde ich aber nicht noch mal hingehen, auch nicht wegen der Kekse :)


    VG

  • Ach, Schwangerschaftsyoga zählt auch zu den Krankenleistungen?
    Hm...da werde ich mal drüber nachdenken. Das könnte ich mir schon eher vorstellen. Gerade wenn das letzte Drittel den Rücken quält und man nicht mehr weiß, wie man liegen soll.


    @Piffi_k Ich glaube, es ist für viele Väter interessant. Werdende Mütter kennen ihren Körper ja doch etwas besser und tauschen sich vielleicht auch eher mal mit Freundinnen aus. Und die Kekse aind natürlich auch ein gutes Argument. ;)

  • Hallöchen!


    Wir hatten unseren Kurs am letzten Wochenende, ich fand es sehr informativ, mein Partner auch, aber ich weiß gar nicht, ob ich mir alles genügend eingeprägt habe. Wollen wir es hoffen :) Kekse gab es übrigens gar nicht! Nur eine Melone, Ihr wisst sicher, was die symbolisieren sollte, irgendwie eine sehr abschreckende Vorstellung... naja, nun ist es zu spät - da muss ich wohl durch - oder eben die Melone :P Der Kurs war aber gut und es war angenehm, sich noch mal mit anderen Schwangeren, die auch schon etwas weiter sind, auszutauschen. Ich finde übrigens, der Mann gehört da mit hin - der hat ja auch eine gewisse Verantwortung!


    LG sendet Len@ <3

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