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  • Bezüglich der Bemerkungen: Ich bin da relativ abgegrenzt. Die meiste Zeit ist es mir eigentlich recht egal, was jemand über mich/meine Familie/mein Leben sagt, sofern es sich nicht um enge Bezugspersonen handelt. Also die Meinung der Nachbarn, Lehrer etc. wäre mir eher egal, ja. Ich bin aber auch ein Mensch, der sich aus Äußerlichkeiten wenig macht. Benehmen/Respektvoller Umgangston sind mir allerdings wichtig. Würde mir eine Lehrperson mit den Worten "Wenn ich Ihr Kind sehe, dreht sich mir der …

  • Liebe Marina! Da passiert viel bei euch. Wie geht es dir mit dem Jugendamt? Wie empfindest du die Zusammenarbeit? Das, was du schreibst, hört sich für mich jedenfalls recht professionell und gut an... (Betreutes Wohnen wählen Jugendliche oft, wenn sie von Seiten der Familie einen starken Leidensdruck haben. Ich denke aber, bei deinem Sohn kommt der Leidensdruck anderswo her...) Alles Liebe!

  • @ Reisender: Da gilt es anzusetzen und sich zu überlegen, weshalb "Schein" wichtiger ist als "Sein". Adrette Kleidung und tadelloses Auftreten erscheint mir ein schlechter Tausch für Glück, Zufriedenheit und Authentizität. Oder wie Gilfy sagt: Unsere Kinder sind nicht wir! Warum nicht etwas mehr Individualität zulassen?

  • Hallo Reisender! Wenn die Mutter so dermaßen die Augen verschließt und abblockt, kann sich nichts bewegen. Du alleine wirst keine 180-Grad-Wende herbeiführen könnne, so gerne du es möchtest. Du - und vor allem der Junge - bist/seid auf ein Mindestmaß an Kooperation angewiesen. Das ist sonst leider, als würdest du gegen Windmühlen kämpfen. Eventuell ist es ratsam, der Frau einmal ganz deutlich zu erklären, dass *du* dir *so* deine Zukunft nicht vorstellst und sich etwas ändern muss? --- Ich möcht…

  • Liebe Rabenmama! Zunächst einmal: Don't panic! Ja, Medienkonsum im Kleinkindalter ist nicht gut. Aber: Kinder sind resistenter, als man gemeinhin annimmt. Wichtig ist nun im Grunde, dass du das Fehlverhalten erkannt hast und es fortan unterbrichst. Viele, viele Mamas und Papas sind nicht so reflektiert (s. all die vielen Kleinkinder, die im Buggy mit Handy in der Hand durch die Gegend geschoben werden). Um welches tägliche Ausmaß geht es denn? Alles Liebe!

  • Hallo Marina! Danke für das Update! Ja, die Medikation auszuschleichen ist notwendig, bevor man neu therapiert. Das kann mitunter mühsam sein, ist aber wichtig. Dass dein Sohn in der Klinik ist, ist gut, da hier beobachtet werden kann und gewährleistet ist, dass er entsprechend ausschleicht. Dass das ganze dennoch nicht frei von Nebenwirkungen ist, ist wiederum die andere Sache... Das sind Psychopharmaka leider selten. Ich hoffe, deinem Sohn kann enstprechend geholfen werden. Welches Medikament …

  • Lieber Reisender! Manches, das du erzählst, klingt ganz normal nach Teenager (Ernährung, Youtube, Kleidungsstil,...), manches höchst bedenklich (Medienkonsum, Verhalten der Mutter gegenüber). In zweiterem Fall ist Handeln angesagt. Dass das ohne der Mutter nicht geht, steht außer Frage. Ein Aspekt ist natürlich, dass sie die Erziehungsberechtigte ist. Aber mir drängt sich immer mehr der Gedanke auf, dass das Verhalten des Kindes aus dem Verhalten der Mutter resultiert. Es wäre also an ihr, aktiv…

  • Kinder lernen durch abschauen

    Dani - - Jugendliche

    Beitrag

    Ich finde, Familienleben ist ein Geben und Nehmen, ein Miteinander. Eigene Ansichten, Meinungen und Vorstellungen darf es ruhig geben. Und die dürfen durchaus auch diskutiert werden. So bereitet man Kinder auf das Leben vor. Kinder müssen nicht "parieren", nur weil ich als Elternteil etwas sage. Das kommt mir zu kurz gedacht vor. Und wenig respektvoll... Ich bin also durchaus der Meinung, es darf ein "Nein" von Seiten der Kinder geben. Aber mir als Elternteil steht es durchaus zu, meine Grenzen …

  • Kinder lernen durch abschauen

    Dani - - Jugendliche

    Beitrag

    Ich finde deinen Beitrag total interessant! Er zeigt auf, wie unterschiedlich Menschen sind, und dass man sich im Familienalltag aber dennoch irgendwie arrangieren muss. Mein Mann und ich haben im Hinblick auf verschiedene Dinge (Haushalt, Ernährung,...) auch recht unterschiedliche Ansichten und ich habe manchmal sehr damit zu kämpfen, zu reflektieren, dass "meine Ansicht" nicht automatisch die "richtige" ist. Bei uns kommt ein Kind recht nach mir, was entsprechende Verhaltensweisen angeht, eine…

  • Hallo Reisender! Wenn sich der Junge die gegenüber aktuell zuvorkommend verhält, ist das vielleicht eine gute Möglichkeit, ein Gespräch unter professioneller Anleitung (Mediation, Erziehungsberatung,...) gemeinsam mit der Mutter zu initiieren? Für mich klingt das stark danach, als wäre er sehr an dich gebunden (du scheinst ja auch den Großteil der Erziehungsarbeit - Arztbesuche/Abholen von der Schule etc. - zu erledigen) und würde gegen die Mutter (und deren Lebensstil) rebellieren? (Das mit dem…

  • @ Gilfy: Ich verstehe, was du meinst! Ja, für den Jungen wäre es gut, wenn es ein Umdenken seitens der Erziehungsberechtigten gäbe. Da geht es um Auseinandersetzung und Dasein, das liest man zwischen den Zeilen deutlich heraus.

  • Das traurige ist, dass "Wohlstandsverwahrlosung" oftmals nicht als "Gefahr im Verzug" gesehen wird (wie beispielsweise offene Gewalt o.ä.), was dazu führen kann, dass von staatlicher Seite nichts passiert. Allerdings sehe ich in dem Fall auch eher die Mutter als den Staat in der Pflicht... Das Tragische an der Sache ist nämlich, dass die Folgen für den Jungen wirklich schlimm sein können. @ Reisender: Warum darf er keinen Zucker? Das habe ich irgendwie überlesen? ---- Versuchen wir mal die Sache…

  • Hallo! Schön, dass du zu uns gefunden hast. Der Schulbeginn bringt so manche Kinder innerlich sehr in Aufruhr. Da ist auf einmal sehr viel, das auf das Kind einprasselt, das braucht Zeit, sich zu setzen. Neue Anforderungen, neue Bezugspersonen, neues Sozialgefüge, man muss sich behaupten und gleichzeitig einordnen - gar nicht so leicht! Dieser Anpassungsprozess dauert gut und gerne schon einmal das ganze erste Schuljahr... Nachdem solche Emotionen schwer in der Schule ausgelebt werden können, si…

  • Wenn Kinder mit ihren Eltern respektlos umgehen, hat das immer auch mit einer Grenzsetzung zu tun. Respektloses Verhalten muss an Grenzen stoßen, damit es aufgelöst wird. Ich nehme an, die Mutter lässt sich den Umgangston gefallen? Außerdem ist "auffälliges" Verhalten immer ein Versuch, gesehen zu werden. Anscheinend sucht der Sohn nach Aufmerksamkeit und sei es nur negative... Er sieht auf einem Auge kaum und das fällt erst jetzt auf? Wer hat bisher die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen mit ihm…

  • Liebe Marina! Ich persönlich bin sehr skeptisch, inwieweit es in dieser Situation sinnvoll ist, eine stabile Komponente ("Wohnen bei der Mutter") gegen eine zu tauschen, die zumindest am Anfang mit Umbrüchen und Umstrukturierung verbunden sein wird ("Wohnen beim Vater"). Das sähe ich umgekehrt ebenso (wenn der Sohn beim Vater wohnen würde und zu dir ziehen möchte). Einfach weil so ein Umzug mit Veränderungen verbunden ist und das ungewohnte Zusammenleben Energien benötigt. Energien, die wohl and…

  • Liebe Marina! Du bist eine sehr starke Frau und gibst dein Bestes - das gleich zu Beginn! So wie du auf die Ereignisse reagierst und alles mitträgst - ich glaube, das ist nicht selbstverständlich! Die Durchhänger und Energieverluste zwischendrin dürfen ruhig sein. Es ist eine ganze Menge, das da auf dich zurollt. Hole dir Ansprache, Aussprache und eine Schulter zum Anlehnen, wo auch immer du sie findest! Ganz egoistisch sein! Super, dass du noch in der Selbsthilfegruppe bist. Das finde ich gut u…

  • Hallo Marina! Hm, was für eine Medikation bekommt er denn? Grundsätzlich bin ich der Ansicht, Psychiater sind die Profis und verschreiben hoffentlich bei Bedarf Brauchbares. Das heißt aber nicht, dass man nicht kritisch hinterfragen darf... Je nach Medikation, sind Nebenwirkungen - vor allem in der Anfangszeit - leider eher die Regel als die Ausnahme! Kritischer sehe ich es da eher, dass dein Sohn die Medikation außerhalb der Klinik vermutlich nicht weitereinnehmen wird, da keine Krankheitseinsi…

  • Hallo! Meiner Meinung nach steht und fällt es mit der Mutter - und die ist nicht greifbar. Warum möchte sie ihre (wahnsinnig hohe!) Tagesarbeitszeit nicht reduzieren, um einfach "da zu sein"? Momentan hat der Sohn ja nicht einmal die Möglichkeit auf sie zuzugehen, hätte er Bedarf. Dazu müsste sie da sein... Was führt ihr für ein Beziehungs/Familienleben? Gäbe es überhaupt irgendwo Raum für gemeinsame Unternehmungen? Warum ist es so schlimm, wenn der Sohn seine Designerklamotten auszieht und "aso…

  • Und zum Abschluss noch eine nicht unwesentliche Frage: Was möchtest du? Was wünscht du dir? Was wäre deine ideale Vorstellung vom Leben mit dieser Frau und ihrem Sohn? Was soll sich ändern?

  • Ich würde auch raten, dass du das Gespräch mit der Mutter suchst und ihr gemeinsam überlegt, wie ihr das Modell Familie leben wollt und könnt... 16,5 Stunden außer Haus bedeutet ja tatsächlich, sie ist lediglich zum Schlafen daheim... Was für ein Familienmodell lebt ihr momentan? Unternehmt ihr etwas zu dritt? Wann schafft ihr euch gemeinsam gute, verbindende Momente? (Mit Taschengeld alleine sind selbst Jugendliche meist nicht zufriedenzustellen... Wenn auch Abnabelung stattfindet, ist dennoch …