Schlafen

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    • Hallo
      Mein kleiner Mann ist knapp 2.5 j.
      Er war noch nie der große Schläfer, schläft aber bis ca 23uhr in seinem Bett dann will er zu uns...Ist kein Problem.
      Seit ca 1 Woche will er nicht in seinem Bett einschlafen. Die Rituale sind die gleichen.
      Ich leg ihn ins Bett und er weint und will aufstehen.
      Ist das nur wieder eine Phase?
    • ich würde den kleinen befragen was los ist. Möglicherweise hat die Erinnerung mit der Oma was zu tun, kind schläft und wacht auf und die oma ist weg, wenn ich nun nochmals schlafe ist vielleicht sogar Mama weg.

      Ich würde versuchen selber ruhig zu bleiben und das babywellness Programm abzuspielen, baden, eincremen, ins gemütliche bett, lesen, über den Tag erzählen lassen und versuchen mit Meditation das kind in den Schlaf zu begleiten. Ich habe die Methode schon mal hier aufgeschrieben.

      Wichtig ist nur, den Druck rauszunehmen. Wenn du dir stress machst, hat das kind auch stress...

      Miau schrieb:

      Vielleicht wäre es gut das Einschlafprotokoll abzuändern.

      Leider gibt es bei den Kindern so einen Knopf, der nach der übermüdung gedrückt wird, und dann der "Overdrive" Modus aktiviert wird. Sprich, da geht dann gar nichts mehr - die Kinder sind dermassen "drüber", dass man eher selber einschläft als dass man das Kind im Träumeland hat.

      Sagen wir um 19:00 ins Bett - davor noch einen Schlaftrunkt (warme Milch mit Honig, Tee, Wasser etc - ein kleines Glas sodass sie nicht gleich wieder aufstehen muss ), kuscheln, eine gute Nacht Geschichte, leichte Massage um die Füsschen zu strecken, die arme zu strecken, den Rücken massieren, denn auch Kinder können verspannt sein, und durch das RUmgehopse Schmerzen haben. Atemübungen (Luft tief einatmen und dabei alle bösen Gedanken ausatmen lassen, am besten vor geöffnetem Fenster - damit die "bösen Gedanken" auch gleich hinausfleuchen können. Eingeatmet werden nur gute Träume, schöne Sachen, schöne Erlebnisse. 10x-15 x tief ein und noch tiefer ausatmen (die Kinder atmen wenn sie sich bewegen nicht wirklich effizient, schnell schnell, aber diese Tiefen Atemzüge funktionieren relativ gut im Bett) - mit ausgestrecktem Körper, Rückenlage - alles liegt auf dem Leintuch.

      Gleichzeitig kann man versuchen eine leichte Meditation zu machen, spürst du dass deine Beine schwer werden, die Arme, der Körper mag sich gar nicht mehr bewegen und gleichzeitig wird auf die Atmung geachtet, in Tiefen Atemzügen. Gleichzeitig kann man Ideen für einen schönen Traum herbeiholen, Der Sandmann kommt, öffnet seinen Sack und holt eine Puppe heraus, ein Kettenkarusell, eine Spieluhr, ein Hund, ein Haustier, (das Kind freut sich schon, den Traum erleben zu dürfen). Alles verschwindet im Kopfpolster und wartet darauf in deinen Träumen dabei sein zu dürfen....(keine Aufregenden Spielsachen bitte - keine Computerspiele:-) )

      Ich habe meine Kinder durch diese Schafvariante oft und sehr schnell ins Träumeland geschickt. Meine waren teilweise auch schlecht-Schläfer, geplagt von Nachtschreck und co, Knochenschmerzen in der Nacht durch Wachstum, und sehr bewegungsfreudigen Träumen (daneben schlafen und du hättest dir garantiert mindestens ein blaues Auge geholt). Aber mit dieser Methode habe ich sie relativ ruhig in den Schlaf gebracht und - ganz wichtig, es war ganz ohne Zwang, ohne Druck und ohne Angst nun wieder schlecht zu träumen, es dauert seine Zeit, etwa 30 Minuten, und man selber wird ebenfalls sehr ruhig (aufpassen dass man nicht selber einschläft).

      Alles liebe deiner Tochter, und versuche es mal aus.

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    • Hallo Schneckerl,

      herzlich willkommen hier im Forum.

      Mit 2,5 Jahren befindet sich Ihr Sohn in einer Entwicklungsphase, in der sich die Fantasie des Kindes deutlich entwickelt, in der sich der Wortschatz erweitert und die feinmotorischen Fähigkeiten deutlich zunehmen. Kinder tauchen in diesem Alter in ihre Fantasie ab, spielen mit verschiedenen Rollen, finden Bücher, Hörspiele usw. nun spannend und interessant. Die vielen Eindrücke, die Ihr Sohn nun tagsüber sammelt können sich in diesem Alter dann auch in Ängsten oder Alpträumen ausdrücken. Vielleicht hat das veränderte Schlafverhalten einfach damit zu tun.
      Hat Ihr Sohn denn ein Nachtlicht in seinem Zimmer? Besonders das Licht einer Salzkristalllampe kann hier hilfreich sein, wenn die Dunkelheit Angst macht.

      Welche Einschlaf- bzw. Zubettgeh-Rituale haben Sie denn?
      Vielleicht sollten diese angepasst werden...

      Ich freue mich auf Ihre Antwort.

      Klara
    • Hallo
      Wenn der kleine ins Bett geht räumen wir gemeinsam seine Spielsachen auf.
      Wir setzen uns dann in seine kuschelecke und schauen ein Buch an oder ich lese es vor.er darf das Buch aussuchen. Dabei wird gekuschelt.
      Anschließend waschen und Zähne putzen.
      Er sagt dann dem Hund und Papa gute Nacht.
      Er geht dann in sein Zimmer und ich zieh ihn um.da ist das Licht schon gedämmt.dann reden wir noch bißchen über den Tag.ich leg ihn ins Bett.streichel ihn und warte bis er schläft. Ggf Schnuller oder Flasche wie er möchte.er hat seine 3 kuscheltier im Bett.die Tür bleibt etwas offen
    • Hallo Schneckerl,

      danke für die Beschreibung Ihres Abendrituals.

      Ich würde es vom Ablauf etwas veröndern:

      Ich würde das Vorlesen erst nach dem Waschen und Zähneputzen machen. Und auch das Gutenachtsagen bei Papa und Hund würde ich nach dem Bad und vor dem Vorlesen umsetzen. Auch das Umziehen sollte vor dem Vorlesen stattfinden. Denn das Vorlesen beruhigt und fährt die Aktivitätskurve herunter. Wenn sie danach wieder aufstehen und mit Ihrem Sohn ins Bad gehen, ist wieder Aktivität angesagt. Auch wenn Sie dann noch zu Papa gehen und zum Hund. Ebenso das Umziehen. Deshalb würde ich Ihnen empfehlen, den Ablauf zu verändern, dass Ihr Sohn von der Aktivität wirkllich Schritt für Schritt in die Ruhe und Entspannung finden kann.

      Also:
      Umziehen.
      Waschen und Zähne putzen.
      Papa und Hund Gute Nacht sagen.
      Vorlesen.
      Licht dämmen.
      Über den Tag sprechen. Den Fokus darauf legen, was an dem Tag schön war und Spaß gemacht hat. Lassen Sie Ihren Sohn erzählen und erzählen Sie ihm selbst auch, was an Ihrem Tag schön war.
      Nachtlicht anmachen.
      Streicheln. gute Nacht wünschen. Warten bis er einschläft.
      Türe etwas offen lassen.


      Herzliche Grüße
      Klara
    • Hallo Anita,

      danke für Ihr Feedback. Es tut als Eltern gut zu wissen, dass man mit gewissen Thematiken nicht alleine ist und dass es anderen auch ähnlich geht.

      Die Frage, die sich mir nun stellt:
      Wie lange ist das denn schon so, dass Ihr Kind immer um 3 Uhr wach wird?
      Schläft Ihr Kind im Schlafzimmer in seinem Bett, bei Ihnen im Bett oder hat es ein eigenes Zimmer?
      Und wie gehen Sie mit der Situation um? Was tun Sie dann?


      Dass Kleinkinder nicht durchschlafen, ist absolut nicht ungewöhnlich, sondern eher "normal".

      Ich freue mich auf Ihre Antwort.
      Klara