Schläft nicht allein, will die Mama

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    • Schläft nicht allein, will die Mama

      Hallo Zusammen

      Mich beschäftigen momentan sehr viele Themen. Mangels Zeit komme ich kaum dazu, alles zu recherchieren und mir fehlt langes Kontakten leider auch die Möglichkeit, andere zu fragen, was sie denken.

      Unser Kleinernwird im Juni 3. wir hatten Höhen und Tiefen und viel schwierige Zeit, bis irgendwann das Thema Hochsensibel/Hypersensibel aufkam. Seit ich mich damit beschäftige, ist vieles leichter geworden. Es gibt aber noch etliche „Problemchen“:

      Der kleine schläft nicht allein. Er schläft seit er 6 Monate ist im eigenen Zimmer im eigenen Bett. Aber Nebenraum liegt eine Matratze, auf der Papa nachts schläft und ihn auch ins Bett bringtnund dort wartet, bis er eingeschlafen ist. Ich als Mama liege dort mittags mit ihm.

      Er trinkt nachts immer noch mindestens ein Fläschchen. Das will er von uns haben. Uns ist es bewusst, dass es noch eine Weile dauern wird, bis er endlich ganz allein schläft und wir haben uns damit arrangiert (auch wenn wir da für jeden Rat dankbar sind, wie man das ändern kann).

      Allerdings fragt er in letzter Zeit immer häufiger, ob ich nicht bei ihm schlafen kann und nicht der Papa. Diese „Regelung“ haben wir aus verschiedenen Gründen:

      -Papa geht lang arbeiten und so haben die beiden wenigstens noch etwas Zeit miteinander.
      -Mama hat seit der Schwangerschaft schlimme Schlafstörungen und Rückenschmerzen. Auf einer Matratzea Boden folgt jeweils eine schlaflose Nacht.
      -Er ist extrem Mama-bezogen und ich versuche mich damit etwas auszuklinken.

      Ich frage mich dennoch, ob man diesem Wunsch nachgeben sollte, ob ihm das verwehren von Mama, die nicht bei ihm schlafen will, vielleicht schadet? Für mich wäre es körperlich und psychisch eines weitere Belastung, die ich zwar selbstverständlich für mein Kind auf mich nehmen würde, aber wenn es nur „Sturheit/Wille“ ist, Messbuch dem doch nicht nachgeben, oder was meint ihr? Ich ärgere mich irgendwie selbst darüber, dass ich mir wegen so was Gedanken mache und ein schlechtes Gewissen, denn ich bin von 6:00-21:00 permanent für ihn da und das seit der Geburt.

      Sie sehr ihr das?

      Liebe Grüße
    • Hallo

      Mein Sohn ist 2 Jahre und 5 Monate jetzt

      Wir schlafen im Familienbett und mein kleiner steht in der Nacht auch noch auf ich stille ihn sogar noch was ich ganz normal finde

      Es gibt nicht das Rezept ist aber so das von allen Seiten einem gesagt wird
      Mit 6 Monaten schläft das Kind durch
      Mit 1 sollte man abstillen was Quatsch ist laut WHO 2 Jahre bzw so lange Mama und Kind wollen
      Die Liste geht so weiter..
      Aber wenn man sich anschaut wie es früher war (man sieht das Verhalten noch bei Naturvölkern ect) sieht man nicht das genervte Eltern von einen Baby erwarten alleine einzuschlafen auch nicht im Kleinkind alter
      In anderen Ländern geht allein schlafen erst viel später mit 5-7 Jahren los
      Aber jeder muss seinen eigenen Weg bzw auch entscheiden was er machen möchte auch klappt was für Familie x passt nicht für Familie y

      Ich würde es nicht schlimm finden das Kind in den Schlaf zu begleiten es braucht das noch weil es noch nicht selber kann
      Das man schlafen antrainiert finde ich blödsinn eher ist es doch so das die Kinder das lernen so wir auch gehen selber essen ect?!
      Feste Rituale sind ganz gut das Kind kann sich daran orientieren
      Vielleicht einfach mal Stress und das muss raus nehmen das merken die ja und für sich eine gute Methode finden was funktioniert evtl ist es eine gute Nacht Geschichte evtl ist es streicheln oder Körper Kontakt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isa_Mai ()

    • Neu

      Hallo Tyaku,

      Sie schreiben, dass Ihr Kind hochsensibel ist und dass Sie sich mit diesem Thema sehr beschäftigt haben bzw. es nach wie vor tun. Hochsensibel heißt allerdings nicht, dass Sie als Mutter auf jeden Wunsch Ihres Kindes eingehen müssen wie z.B. dass der Kleine nun nicht mehr den Papa, sondern Sie an seiner Seite zum Einschlafen haben will, obwohl Sie von der Matratze Rückenscherzen bekommen.
      Es ist ein Abwägen und ein Ausbalancieren, den Bedürfnissen des Kindes einerseits zu entsprechen und sich dabei nicht "ausnutzen" zu lassen, sondern auch mal liebevoll, aber konsequent Grenzen zu setzen. Bedürfnisse sind das eine, Wünsche das andere. Und ein Kind muss und soll auch lernen, dass es Grenzen gibt und dass nicht jeder wunsch erfüllt werden kann.

      Dass Ihr Sohn noch nicht alleine schlafen kann oder will, finde ich auch nicht ungewöhnlich. Lassen Sie ihm Zeit, um die dafür nötige Sicherheit und innere Ruhe zu finden. Ein Gute-Nacht-Ritual kann hier wirklich sehr hilfreich sein wie z.B. eine Gutenachtgeschichte, sich gegenseitig schöne Dinge erzählen, die man am Tag erlebt hat, das Kind liebevoll zudecken und auch die gewünschten Kuscheltiere ins Bett bringen und ähnliches. Auch ein Nachtlicht kann helfen.

      Zudem würde ich Ihnen auch empfehlen, dass Sie sich tagsüber kleine Freiräume schaffen, also Zeiten, in denen Ihr Kind auch mal ohne Sie als Mutter ist. Denn Sie schreiben, dass Sie von 6 bis 21 Uhr permanent für ihren Sohn da sind und das ist ja wirklich eine sehr intensive Betreuung und Behütung, die Sie da leisten.
      Gibt es denn bereits Zeitfenster, in denen Sie auch mal Zeit für sich selbst haben und Ihr Sohn lernen kann, auch Zeit ohne seine Mutter zu verbringen?

      Ich freue mich auf Ihre Antwort

      Klara