Plötzliche einschlafprobleme

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    • Plötzliche einschlafprobleme

      Hallo ich bin neu hier und suche Rat da ich gerade sehr verzweifelt bin.
      Meine Tochter wird in wenigen Tagen 17 monate alt. Bisher hatten wir nie große schlaf ubd/oder einschlafprobleme. Seit einer Woche jedoch braucht sie zum einschlafen jemanden an ihrer seite... sowohl mittags wie auch abends . Mein Mann und ich sitzen dann an ihrem bettchen und begleiten Sie in den schlaf....das ist ja alles nicht dramatisch. Das Problem ist das sie nachts , wenn sie wach wird ewig braucht km wieder einzuschlagen , manchm sy l bis zu drei stunden. Selbst wenn wir sie zu uns ins bett holen..... das schlaucht gerade alle sehr erst dachte ich an die Zähne aber selbst mit schmerzsaft keine Veränderung. .... schreien lassen kommt auf keinen Fall in frage aber was könnte ihr helfen wenn nicht mal die nähe im elternbett hilft..... schnulli, Wasser trinken, spieluhr..... natürlich alles schon ausprobiert.

      Zu dem ist sie über tag gerade sehr anhänglich was natürlich Phasenweise nicht ungewöhnlich ist.... aber durch den wenigen schlaf gehen wir gerade alle auf dem zahnfleisch....

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tips für mich ? Ich würde mich freuen
    • Hallo Immolein,

      herzlich willkommen.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie das sich nun veränderte Verhalten Ihrer kleinen Tochter verunsuchert und auch "schlaucht", wie Sie schreiben. Sie sind mit diesen Einschlaf/Durchschlafproblemen Ihrer Tochter nicht alleine. Viele Kleinkinder schaffen es nicht, durchzuschlafen und auch Einschlafprobleme, wie Sie diese beschreiben, sind nicht ungewöhnlich. Die Gründe hierfür können sehr vielfältig sein.
      Vielleicht träumt Ihre Tochter momentan schlecht, vielleicht hat sie Angst im Dunkeln, vielleicht befindet Sie sich in einer Entwicklungsphase, in der Sie gerade besonders viel Nähe und "Nestwärme" durch Sie als Eltern braucht, vielleicht ist Ihre Kleine tatsächlich unruhig, weil sich ein Zahn ankündigt....

      Um einen erholsamen Schlaf zu fördern, sollten Sie schauen, dass sich Ihre Tochter wohl fühlt in Ihrem Zimmer und in Ihrem Bett. Das heißt, es geht darum, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen: Hier kann das Lieblingskuscheltier helfen, dass mit ins Bett geht, ein Nachtlicht, damit es nicht ganz dunkel ist, wenn sie nachts aufwacht (Ein Nachtlicht für die Steckdose oder auch eine kleine Salzkristalllampe können hier ein angenehmes, schönes Schummer-Licht zaubern).
      Es kann helfen, wenn die Zimmertür nicht geschlossen wird, sondern einen Spalt offen bleibt.
      Auch Einschlafrituale sind wichtig, d.h. dass Sie Ihre Tochter in den Schlaf begleiten ist genau richtig. Vielleicht können Sie dies abends mit einer Gutenachtgeschichte oder einem Gutenachtlied kombinieren. Auch Düfte können helfen, wobei Lavendel sehr entspannend und auch beruhigend wirkt.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute,
      herzlich

      Klara
    • Danke für Ihre Antwort :)
      Ein festes abend Ritual mit lesen kuscheln ...haben wir schon lange und behalten das so bei ..... das mit dem nachtlicht werden wir ausprobieren... im Moment ist es so das unsere Tochter meistens gegen 22.30 aufwacht erst lässt sie sich mit schnulli beruhigen und schläft wieder ein doch spätestens 45 Minuten später geht nichts mehr dann nehmen wir sie zu uns ins bett dort schläft sie ruhig weiter. Nur hab ich manchmal bedenken das sie sich Es zu sehr angewöhnt in unserem bett zu schlafen aber ohne unsere Nähe scheint es gerade nicht zu gehen..... da bin ich mir oft unsicher ob es oj ist sie zu uns zu nehmen!? Oder sollten wir bei ihr bleiben an ihrem Bett aber dann kann es gut und gerne 2 stunden dauern bis sie sy chläft und das ist ja für die kleine auch Stress pur , oder ?
    • Hallo immolein,

      die Meinungen gehen da sehr auseinander, was das Thema "Kind ins Elternbett holen" betrifft. Die einen sagen, dann bekommt das Kind seinen Willen und wird sich diesen Effekt einprägen und das dann immer so machen, dass man es schließlich ins Elternbett holt. Die anderen sagen, dass man sich an den Bedürfnissen des Kindes orientieren darf und sollte.

      Ich persönlich würde sagen: Vertrauen Sie da auf Ihr Gefühl. Wenn Ihre Kleine gerade so viel Nähe braucht, was spricht dagegen, ihr diese Nähe auch zu geben?!

      Letztlich hilft nur ein Ausprobieren.

      Wenn Sie sich selbst wohler fühlen, wenn Sie einfach am Bettchen bleiben, bis sie wieder eingeschlafen ist, dann machen Sie es so. Wenn Sie Ihre Tochter lieber in Ihr Bett holen möchten, tun Sie das.

      Berichten Sie doch gerne, wie es bei Ihnen weitergeht, ob das Nachtlicht hilft, wie Sie sich beim Thema "Nähe brauchen" entscheiden....

      Herzlichst
      Klara
    • Hallo , so nun ein aktueller Lagebericht . Ein kleines nachtlicht was nur ganz wenig leuchtet ist nun fester Bestandteil im kinderzimmer. Beim einschlafen bleiben wir nun erst mal bei unserer Tochter anders geht es gerade einfach nicht und so ist es für s lke stress freie und unsere Tochter kommt nach unserem abebd Ritual mit lesen usw. Nach ca 30 Minuten in den schlaf . Das ist für uns eine Lösung mit der wir gut leben können. Die Nächte scheinen auch ruhiger zu werden statt 5 mal wird sie nur noch 1-2 mal wach und beruihgt sich mit schnuller und kurzem rücken streicheln ( 5 minuten) wieder.
      Das ist also alles wieder viel entspannter.
      Nun haben wir aber ein neues Problem . Seit drei Tagen ist unsere Tochter sehr auf mich bezogen und lässt sich vom papa weder ins bett bringen noch nachts beruhigen . Das kannten wir bisher gar nicht da wir immer drauf geachtet habeb das der Papa auch alle Aufgaben übernimmt ...... mein man ist nun sehr nieder geschlagen und fühlt sich von unserer Tochter zurück gestoßen. F ür mich ist es natürlich anstrengend wenn ich nichts abgeben kann. Auch da sind wir nun wieder ratlos ob es richtig ist das mein mann es versucht mit ihr durchzuziehen oder wir es gerade erst mal gar nicht probieren und nur ich meine Tochter ins bett bringe,Wickel usw.....
      Es ist gerade alles so schwierig da sich so viel auf einmal verändert ...... wir haben unsere Tochter noch nie so viel weinen gehört. Das ist wirklich hart ;( also auch hier bin ich wieder für jeden tip dankbar
    • immolein schrieb:



      Nun haben wir aber ein neues Problem . Seit drei Tagen ist unsere Tochter sehr auf mich bezogen und lässt sich vom papa weder ins bett bringen noch nachts beruhigen .
      Hallo Immolein,

      das war bei uns eine Zeit lang auch so - der Papa durfte gar nichts.
      Wenn ich allerdings nicht da war hat es gut geklappt, aber sobald wir beide anwesend waren, wollte sie nur zu mir!
      Kann dir nicht mehr genau sagen, wie alt unsere Tochter war, aber ich meine so um die 2 Jahre...
      Das hat sich dann mit der Zeit wieder verändert... es war zwar manchmal echt anstrengend, doch wenn sie nicht zum Papa wollte, dann war das so und da hat dann auch nichts geholfen...

      Kann mir vorstellen, dass Kinder in dem Moment den Elternteil bevorzugen, der sich hauptsächlich kümmert und zu dem die Bindung etwas stärker ist!
      Mit Sicherheit will Eure Tochter den Papa nicht vorsätzlich ärgern oder verletzen - er sollte es nicht persönlich nehmen, sondern Verständnis zeigen für ihre momentane Gefühlslage.
      Die Phase geht auf jeden Fall vorbei... ;)
    • Es gibt immer wieder Phasen bei Kleinkindern wo sich etwas verändert. Kleinkinder können plötzlich nicht mehr schlafen, möglicherweise sogar noch mit Nachtschreck-Attacken, nur die Mama, nur der Papa - ohne genau das Kuscheltier oder das Ritual schlafen sie erst gar nicht ein.

      Wichtig ist, befürchte ich, sich vor Augen zu halten, dass das Phasen sind die Tage und Wochen dauern. Phasen in denen sich bei der Entwicklung enorm viel tut, die Kinder dementsprechend "aufgekratzt" sind, überreizt reagieren usw. Geduld haben - einen Kaffee vor dem offenen Fenster trinken, eine Runde rumlaufen, wenn Kind endlich eingeschlafen ist und der Partner zu Hause sitzt.

      Hier hilft leider nur, Zeit für sich selbst zu nehmen, zu Zeiten wo man es kann, damit einem nicht irgendwann die Luft ausgeht. Und auch die eigenen Ansprüche an sich selbst zurückzuschrauben. Dem Kind nicht unbedingt den Glassturz überstülpen, sondern trotz allem noch in Eigenregie agieren lassen. und sich auch selbst zuzugestehen, dass man neben Alleinunterhalter, Rampensau und Seelentröster immer noch ein Mensch ist, der mal gerne die Füsse hochlegen will, ein heissen Schaumbad nehmen darf und kein schlechtes Gewissen haben braucht, wenn mal nicht immer alles 100% den eigenen und fremden Ansprüchen genügt.