Kinder ohne Kita groß werden lassen?

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    • Kinder ohne Kita groß werden lassen?

      Für meine Jungs, Zwillinge und 1,5 Jahre alt, war eigentlich ein Besuch in der Krippe bzw. Kindergarten eingeplant. Nachdem ich nun meine beunruhigende Beobachtung gemacht habe und mich deshalb auch mit der Leiterin überworfen habe, sind wir nun kindergartenlos. Habt ihr hier bestimmt gelesen.

      Ich habe mich bereits zu Beginn meiner Schwangerschaft für diese Betreuungsplätze beworben und habe trotz etwa 20 Bewerbungen nur diese Zusage bekommen. Mein Plan war, ab Frühsommer wieder in den Beruf einzusteigen. Bei uns kommt erschwerend hinzu, dass ich natürlich zwei Plätze gleichzeitig brauche und diese selbstverständlich in der gleichen Einrichtung sein sollen. Auf einen normalen einzelnen Betreuungsplatz wartet man hier normalerweise um die 2,5 Jahre, mit Pech noch länger. Aus diesem Grund schwinden gerade meine Hoffnungen dahin, denn natürlich möchte ich die Kinder auch nicht irgendwo hinschicken. Nach meiner schlechten Erfahrung werde ich da besonders wählerisch sein.

      Das heißt, dass ich es wahrscheinlich noch nicht einmal bis zu ihrem 3. Geburtstag schaffen werde und in diesem Fall meinen Job verlieren würde, denn so nett ist mein Chef leider doch wieder nicht. Für mich als Alleinerziehende bedeutet das der soziale Abstieg.

      Vielleicht hat ja jemand von euch noch eine andere Lösung. Ich bin inzwischen schon fast soweit, es so hinzunehmen und meine Kinder zu Hause zu betreuen. Aber da kommt das nächste Problem. Kann ich das überhaupt? Wie ist das mit den sozialen Kontakten? Bis zum 3. Geburtstag kann man sowas sicher mit Spielgruppen u.ä. ausgleichen. Danach aber sind die meisten Kinder im Kindergarten und die Spielfreunde fehlen. Und wie ist das mit der Schulvorbereitung? Gibt es ein Konzept, an dem man sich entlang hangeln kann, sodass die Entwicklung nicht hinter denen im Kiga zurück bleibt?
    • Würde eine Tagesmutter in Frage kommen?
      In größeren Städten gibt es doch oftmals einen Verein oder über die Stadt, an die man sich wenden kann!?
      Oder eben privat...

      Das Montessori-Konzept kann man zu Hause gut umsetzen... da gibt es tolles Lernmaterial, welches man spielerisch umsetzen kann.
      Hier gibt es eine Seite die dazu tolle Anregungen anbietet:
      elternvommars.com

      Viele Grüße
    • Echt 'ne blöde Situation, aber natürlich ist es möglich. Früher gab es auch keine Kindergärten. Ich glaube schon, dass Kinder sehr davon profitieren, so lange zu Hause bleiben zu dürfen. Aber möglich, dass es dir irgendwann zuviel wird. Gerade Jungs sind ja auch anstrengend und so ab etwa 2 Jahre sagen viele Mütter selbst, dass es Zeit wird, dass sie in den Kiga kommen, weil es ihnen zu Hause zu langweilig wird.

      Ich selber würde es mir nicht zutrauen, glaube ich. Gar nicht, was die "frühkindliche Bildung" betrifft, sondern ich hätte Sorge, dass mein soziales Umfeld nicht reicht, denn früher gab es eben die Großfamilie.

      Wenn es aber dein Wunsch ist, mache es doch. Alternativen sind eben Tagesmütter und Elterninitiativen.