Patchwork Teenager Hilfe

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    • Patchwork Teenager Hilfe

      Guten Abend liebe Community,

      ich habe mich soeben hier angemeldet, weil ich mir ein paar Ratschläge erhoffe. Ich bin unserer "Gesamtsituation" überfordert.

      Wir, Partner und ich sind zunächst mit meinem Kind (10) zusammengezogen. In sein Haus. Wenige Monate später haben wir seinen Teenager (mittlerweile 19) "übernommen".

      Mit seinem Verhalten mir gegenüber kann ich mich schwer abfinden. Es ist recht ambivalent. D.h. der Teenie spricht tagelang kein Wort mit mir, ein anderes Mal hockt er 4 Stunden da und erhält in allen Details von seiner ersten Liebe. Er beteiligt sich nicht am Haushalt. Der kleine sagt zurecht "immer muss ich alles machen", äußert sich aber aus Loyalität zum "coolen" größeren Halbbruder nie gegen ihn. Nun ist es so, dass ich beide Kinderzimmer nicht ohne "Herein" betrete, bzw. Das Zimmer des großen vor zwei Tagen in seiner Abwesenheit auf seine Bitte hin betreten habe, um ihm eine Information zukommen zu lassen.

      Und jetzt... Bin ich entsetzt. Wir hatten die komplette Etage vor 9 Monaten renoviert. Völlig. Der Junge hat ein nigelnagelneues Zimmer bekommen. In dem mein Partner (sein Vater) schon zig mal war, über den Zustand nichts "besorgniserregendes" berichtete. Er sprach von leeren Getränkeflaschen und leeren Chipstüten. Nun war ich drin. Die Couch sieht aus wie nach 20 Jahren in einem Jugendzentrum, es gibt keinen Millimeter ohne Schmutz und Krümel und an den "frisch" gestrichenen Wänden kleben abgeschmierte Popel. ;( <X

      Überall sind Flecken von Flüssigkeiten, saubere und schmutzige Wäsche liegt in großen Haufen auf dem Schrank direkt an der Wand. Alles gemischt. Schmutzige Unterwäsche mit Jacken mit Preisschild dran. Er hält sich den ganzen Tag dort auf. Er hat eine geringe Schulbildung, aber auch keinerlei Interesse an irgendetwas, das ihn voranbringen könnte. Eine berufsbildende Maßnahme hat er im letzten Moment abgesagt und in 9 Monaten weder eine "Ahnung", was er machen möchte, geschweigedenn nach irgendetwas recherchiert oder gar eine Bewerbung geschrieben.

      Ich habe bislang immer Verständnis aufbringen können, weil ihm 18 Jahre lang wirklich alles abgenommen wurde und er nicht einmal wusste, wie man eine Kaffeemaschine bedient, obwohl er sehr gern Kaffee trinkt.

      Aber auch das "Kinderbadezimmer" was die beiden Jungs - und gelegentlich der Partner benutzen - ist ein Graus. Ich habe in 34 Jahren noch nicht so eine schmutzige Toilette gesehen. Nicht einmal auf einem Rasthof. ;( <X :cursing:

      Man muss dazu sagen, dass ich alles andere als eine versierte Hausfrau bin. Ich habe auch wenig Probleme mit Unordnung oder was Staub auf Boden oder Möbeln. Aber ich halte meine Sachen - nach meinen Möglichkeiten in Schuss und muss sagen, dass unser Kinderzimmer nach 6 Jahren niemals so "abgewohnt" aussah, wie das frisch renovierte Zimmer des 19-jährigen nach nicht einmal einem Jahr.

      Ich habe mich jetzt die letzten zwei Tage zurückgezogen, weil ich nichts "pädagogisch wertvolles" hätte beitragen können. Aber ich habe das Gefühl zu platzen, wenn ich das nicht irgendwo loswerde.
    • Hallo! :)

      Ui, das klingt wirklich unschön... Der Knabe scheint seinen Weg noch nicht gefunden zu haben. Das ist in dem Alter nicht ungewöhnlich. Dass er die Unterstützung seines Vaters und der Patchwork-Mama hat, ist fein. Von seiner Seite muss aber auch etwas kommen und das ist mit ihm zu klären.

      Deine Schilderungen hören sich für mich so an, als wäre er die letzten Monate einfach so mitgelaufen, ohne dass wirklich "Augenmerk" auf ihn gelegt wurde. Ansonsten hätten "seine Etage" und "sein Bad" wohl nicht unbemerkt so üble Ausmaße annehmen können.

      Privatsphäre ist schön und gut, nur nach deinen Aussagen "ihm wurde 18 Jahre alles abgenommen" und "nicht einmal eine Kaffeemaschine konnte er bedienen", läuten bei mir die Alarmglocken. Das klingt ein bisschen danach, als wüsste er gar nicht, wie er tun soll, was sein Part ist und wie das mit dem Saubermachen funktioniert. Eventuell benötigt er hier Unterstützung?

      Und ich denke, du benötigst die Unterstützung deines Partners, damit das Zusammenleben funktioniert. Es ist sein Sohn und er wird vermutlich die treibende Kraft sein, wenn es darum geht, Veränderungen zu erwirken. Da braucht es Gemeinschaft und "einen Strang". Es wird sich sonst am Verhalten des Sohnes (und dem Vermüllen der Etage) nichts ändern. Der Sohn wird unterm Strich jedenfalls profitieren, wenn mit ihm in Richtung Selbständigkeit und Eigenverantwortung "gearbeitet" wird.

      ---

      Wie steht der Sohn zur ganzen Sache? Macht er das mutwilig oder ist er lernfähig?

      Wie sieht der Vater die Sache? Wie sieht er die Zukunft (seines Sohnes und eures Zusammenlebens)?


      Alles Liebe! :)
    • Einen lieben Dank für Deine Antwort!

      Einfach nur mitgelaufen ist er weniger. Wir haben versucht herauszufinden was ihm liegt, mit ihm zunächst gemeinsam angegangen, sich Ausbildungssuchend zu melden, Praktika über berufliche Kontakte zu absolvieren, damit er mal schnuppert, was ihm liegt (gefiel ihm alles nicht, eines davon hat er ebenfalls im letzten Moment abgesagt, bevor es begonnen hätte). Beim Arbeitsamt wurde ihm eine Maßnahme angeboten mit unterschiedlichen handwerklichen Stationen. Dort ist er dann nicht hin und hat auch keine weiteren Termine beim Amt wahrgenommen. Ich bin relativ sicher, dass da auch ein großes "keinen Bock" mit reinspielt.

      Es funktioniert ja auch. Er geht an zwei Wochenenden im Monat einem 450 Euro-Job nach. Muss seinem Vater nichts abgeben und hat so ja alle Annehmlichkeiten. Warmes Essen, die saubere Wäsche fliegt ihm zu und er zockt, schaut Fußball und ist mit dem Handy verwachsen.

      Ursprünglich wollte er auch "schnell" einen Führerschein machen. Da er sein Geld aber immer direkt um die Ecke bringt, haben wir ihm angeboten, es für ihn an die Seite zu legen mit Belegen und als Anreiz für das Ansparen von Summe x 100 Euro dazu versprochen. Das scheint ihm dann aber doch nicht wichtig genug, sodass er der Meinung ist, der Papa "muss" ihn irgendwo hinfahren. Z.B. Zur fußläufig in 20 Minuten erreichbaren Sparkasse. Wo er den ganzen Tag Zuhause hockt und einmal die Woche zum Fußball "geht", bzw. gefahren werden möchte. Ein Mannschaftskollege nimmt ihn mit.

      Ich habe versucht, ihm einfachste Gerichte (Spiegel- und Rührei) nahezubringen, weil er, wenn er Hunger hat, den kleinen schickt, zu fragen, wann es essen gibt. Die wenigen Male, die er die Spülmaschine ausgeräumt hat, landete alles irgendwo. D.h. Töpfe auf Tellern, Teller unsortiert irgendwie übereinander, nichts war dort wo es hingehört. Ich hatte ihn daher gebeten, sich den kleinen dazuzuzuholen, weil der weiß, wo was hingehört (die beiden verstehen und mögen sich - ich dachte, das sei ihm weniger blöd als wenn ich danebenstehe). Hat er einmal gemacht, funktionierte das eine Mal auch, danach wieder alles irgendwo reingepfeffert.

      Ich finde das Vorgehen meines Partners zu lasch. Ich versuche Eigenverantwortung einzufordern. D.h. im kleinen. Wie, dass die Wäsche regelmäßig runter zu bringen ist, da sie sonst nicht gewaschen wird. Tut er aber nicht - braucht er ja auch nicht, weil Papa irgendwann die Wäsche holt oder ruft, er soll die Wäsche runterbringen. Seine Aufgabe ist es, den Müll aus der Küche rauszubringen und die Tonnen zur Abholung an die Straße zu stellen. Von 10 Mal nimmt er einmal selbstständig die überquillenden Eimer raus, 8 Mal nach Aufforderung und zwei Mal macht es Papa. Den Abholplan kann er lesen, bringt die Tonnen aber nur raus, wenn Papa wieder nachgefragt oder aufgefordert hat. Die leere Tonne holt dann auch wieder Papa rein oder der kleine, wenn er die nach der Schule dort stehen sieht.

      Als ich meinem Partner sagte, ich würde seine Wäsche nicht mehr falten, weil er die ohnehin nur auf einen Haufen wirft, der Junge solle seine Wäsche selbst falten, stellte er sich dann hin und faltete die Wäsche seines Sohnes.

      Ich würde am liebsten eine "Radikalkur" beginnen. D.h. Dem jungen Frist X geben, bis zu der er das Zimmer in Ordnung zu bringen hat (inklusive entfernen der Popel von den Wänden zuzüglich gegebenenfalls Farbe auf seine Kosten kaufen und neu Streichen, erklären von Waschmaschine und Trockner - Badezimmer reinigen hatte der Mann mit den Kindern schon zwei Mal gemacht. Der kleine kommt oft in unser Bad, weil er die Toilette oben eklig findet und er nicht die Sch... vom großen aus der Toilette wegmachen will), einen "Puztplan" aushängen und kontrollieren. So lange, bis ein Bewusstsein dafür da ist, dass nicht einfach alles konsequenzlos verranzt werden darf. Auch mit der Begründung dass alle sich am gemeinsamen Haushalt zu beteiligen haben. Wir gehen dafür arbeiten, einkaufen und sorgen für Essen sowie Ordnung in den restlichen Wohnbereichen, der kleine geht zur Schule und hilft mit, wie es passt und er hat sich dann eben mehr zu beteiligen, weil er die meiste Zeit hat. Ich denke, dass das durchaus auch motivieren könnte, sich mal etwas ernsthafter mit einer Ausbildung auseinandersetzen. Anstelle meines Partners würde ich ihm im Falle der Nichterfüllung auch das Taschengeld streichen (was ich ihm ohnehin schon gar nicht zahlen würde...).

      Aber er sagt nichts. Sie sprechen über Fußball, er lässt sich sagen, dass er ihn zur Sparkasse fahren müsse und sagt nichts dazu. ?(

      (Ich wollte den Text eigentlich heute früh absenden, dachte aber, er sei nun verschwunden, weil "die Sitzung" abgelaufen war)
    • Hallo! :)

      Du hast das Wesentliche schon selbst formuliert: Es funktioniert ja auch!

      Genau das ist der springende Punkt. Der junge Mann führt ja durchaus ein Leben wie Gott in Frankreich bei euch. Er wird umsorgt, gehegt und gepflegt. Bevor es zu irgendwelchen Unannehmlichkeiten kommt (Wäsche, Fahrtwege,...), springt der Papa.

      Es gibt für den Sohn gar keinen Grund, selbst etwas zu tun. So ein Leben ist (zumindest eine zeitlang) sehr bequem. Gerade für junge Leute. Bloß: Irgendwann ist das Ganze solch ein Teufelskreis, dass ein Aussteigen in die Selbständigkeit echt schwierig wird.

      Hier ist meiner Meinung nach der Vater der Dreh- und Angelpunkt, weniger du. Konsequenzen (kein Geld, keine Fahrtdienste, keine gewaschene Kleidung,...) hängen von ihm ab. Ohne Konsequenzen wird es ziemlich sicher keine Verhaltensänderung beim (erwachsenen!) Kind geben...

      Darf ich fragen, welches Verhältnis Papa und Sohn in dessen Kindheit hatten? Wann kam es zur Trennung von der Mutter (also wie alt war das Kind), wie hat sich der Kontakt bis zur Volljährigkeit gestaltet? Welche Basis ist vorhanden? :)

      Alles Liebe!

      Dani
    • Guten Abend,

      gern, die Trennung ist bereits 17 Jahre her, der Umgang fand im gesetzlichen Rahmen statt. Also alle 14 Tage am Wochenende. Je älter die Kinder dann wurden, so ab etwa 14 hatten sie dann an den Wochenenden durchaus auch andere Pläne, sodass die Wochenenden nicht immer vorhanden waren.

      Mein Partner hatte dafür Verständnis und auch keinerlei Groll. Kontakt in der Zwischenzeit bestand telefonisch bzw. Über Sprachnachichen oder WhatsApp Nachrichten in ihrer Chatgruppe.

      Von der Mutter wurde durchaus oft quer geschossen, frei nach dem Motto "der böse Papa hat uns damals sitzen lassen!" (Sie ist dabei aber auch bereits seit 16 Jahren neu verheiratet...)

      Ich weiß, dass mein Partner mir dahingehend blind vertraut, dass ich schon "richtig" mit seinem Sohn umgehe. Aber ich hatte auch schon mehrfach angesprochen, dass ich der Meinung bin, dass er ihm gewisse Dinge nahebringen muss, weil ich für ihn eben "nur die Alte vom Vatter" bin und ich mir in dem Alter von derselben wahrscheinlich auch nichts hätte sagen lassen wollen. ;)

      Wir haben jetzt besprochen, dass wir uns am Montag abend zwecks Zimmer mit ihm zusammensetzen und oben ausgeführte Konsequenz einfordern wollen. Einig waren wir uns Kindererziehung betreffend eigentlich vom ersten Tag an. Nur in der Umsetzung ist mein Partner dann eher zurückhaltend. Bei meinem Sohn fällt es ihm wesentlich leichter. Wobei ich nicht weiß, was den Unterschied macht. Ob es mehr Distanz ist oder am Alter liegt? Oder weil der seinen Anteil an Erziehung "eingefordert" hat. ("Papa kommt auf jeden Fall, vielleicht bringt er auch Oma mit. Du kommst doch auch mit zur Einschulung oder musst Du arbeiten? Kannst Du mir bei den Hausaufgaben helfen? Papa kann nicht mit zum Papa-Kind-Wochenende, willst Du mit mir dahin, wenn das erlaubt ist?). Mein Sohn nimmt das auch gern an, auch wenn ihm natürlich nicht alles gefällt, das tut der Beziehung keineswegs einen Abbruch.

      Ich hoffe sehr, dass er das Gespräch am Montag einleitet und dann auch führt und nicht ich am Ende diejenige bin, die dann zur Sache kommen muss und am Ende dann wieder zrückgerudert wird... Ich denke eben auch, dass jetzt langsam "Butter bei de Fische" muss, bevor es ganz zu spät ist. Mir ist klar, dass das nicht konfliktlos verlaufen kann oder wird, die werden wir schon eingehen müssen. Eben weil uns beiden nicht egal ist, wie es für seinen Sohn nun weitergeht.
    • Sie34 schrieb:



      Und jetzt... Bin ich entsetzt. Wir hatten die komplette Etage vor 9 Monaten renoviert. Völlig. Der Junge hat ein nigelnagelneues Zimmer bekommen. In dem mein Partner (sein Vater) schon zig mal war, über den Zustand nichts "besorgniserregendes" berichtete. Er sprach von leeren Getränkeflaschen und leeren Chipstüten. Nun war ich drin. Die Couch sieht aus wie nach 20 Jahren in einem Jugendzentrum, es gibt keinen Millimeter ohne Schmutz und Krümel und an den "frisch" gestrichenen Wänden kleben abgeschmierte Popel. ;( <X
      Das kenne ich auch. Der Sohn (15) meiner Lebensgefährtin ist auch so drauf. Macht nichts, tut nichts aber will alles.
      Sein Zimmer ist ein Chaos, wahrscheinlich noch schlimmer als das wovon Du sprichst.
      Jetzt liegen sogar noch Schnapsflaschen und IBU 600 überall rum um das mit 15 ;( .

      Von mir lässt er sich ja nichts sagen und seine Mutter meint immer nur. "lass ihn doch, das machen alle Jugendliche so..."

      Ich warte ab bis er ein "vom Staat bezahltes" Einzelzimmer bekommt. Mehr kann man nicht machen, wenn es nicht sein eigenes Kind ist. So sagt es auch unser Jugendamt :S
    • @Sie34: Ich wünsche euch alles Gute fürs Gespräch. Forumuliere deinem Partner gegenüber auch ganz klar, was DU dir im Hinblick auf das Zusammenleben mit seinem volljährigen Sohn wünscht...

      Eventuell spielt bei ihm ja auch ein wenig das "schlechte Gewissen" hinein, weil er seinem Erziehungsauftrag in der Kindheit des Sohnes nicht entsprechend engmaschig nachkommen konnte. Da läuft ja durchaus auch viel unbewusst ab...

      Alles Liebe
    • @Reisender: Ich denke da soll, kann und müsste man mehr machen. Tabletten und Alkohol in Massen und in dem Alter könnte ich als Partner und Mutter nicht akzeptieren, würde der Partner solches mit "so sind doch alle Teenager" abwiegeln. Das finde ich in höchstem Maße besorgniserregend. :|

      Ein solcher Umgang damit würde mir meinen Partner sehr madig machen und die Beziehung stark belasten.


      @Dani: Vielen lieben Dank :)

      Nachdem ich das Zimmer gesehen hatte, konnte ich mich doch sehr deutlich und konkret ausdrücken. Darüber sind wir uns "eigentlich" bislang auch in den Grundsätzen immer einig. Ich bin erstmal guter Hoffnung und berichte gern, wie das Gespräch/die Folgetage verlaufen sind (oder ersuche um hilfreiche Tipps, sollte es in die Hose gehen ;) .
    • Wir haben die Rechnung nur ohne den Wirt gemacht. :rolleyes:

      Er wird heute bevor sein Vater von der Arbeit zurück ist, wegen eines Familienereignisses mütterlicherseits abgeholt und "weiß noch nicht, wann er zurückkommt. Ob diese oder nächste Woche."

      Ich fürchte er hat den Braten gerochen der Papa hat ihm dieses Wochenende keine extra Brötchen und Chips für die Arbeit besorgt und ihm auch keinen Kaffee gekocht (weil es zeitlich nicht hingehauen hat, da er selbst noch arbeiten war). Es gab also - oh Himmel - "nur" Brot und selbstgekochten Kaffee.

      Das ärgert mich ein wenig, dass er gleich wieder "abhaut". Er war erst in der letzten Woche dort, um sich das volle "Verwöhnprogramm" abzuholen. Und die Mutter (die ihn mithilfe des Mannes erst vor die Tür setzte, woraufhin wir einsprangen), wartet mit offenen Armen darauf, ihm alles hinterherzutragen und ihren "armen" Jungen zu verwöhnen.... :huh:

      Das Gespräch verschiebt sich also um unbestimmte Zeit und endet wahrscheinlich mit der "Flucht" zur Mama, die soo soo fürchterlich war, als er verzweifelt zum Papa wollte. *Seufz*
    • Hallo! :)

      Hm, aufgeschoben ist ja nicht grundsätzlich aufgeschoben... Ärgerlich, dass es nicht zeitnah mit dem Gespräch klappt, aber so habt ihr etwas länger Zeit, eine gute Argumentationsstruktur zu schaffen!

      Was ich aber eher rauslese: Da schafft es jemand gar nicht schlecht, Mama und Papa gegeneinander auszuspielen und beide springen und verwöhnen... Spannend im Hinblick auf das Alter! Weshalb kocht der Papa standardmäßig Kaffee für den Sohn und besorgt Chips (ist ja durchaus selbst schaffbar)?

      Warum hat die Mutter den Sohn vor die Türe gesetzt?

      Alles Liebe!