Angst um Leib und Leben

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Angst um Leib und Leben

      Mein Stiefsohn welcher öfter in einer geschlossenen Anstalt war macht mir, meinen 2 Mädchen und meinem Mann ein Leben unmöglich. Das alles was passiert ist würde den Rahmen sprengen, ich versuche Mal das Problem so kurz zu schildern.Als mein Mann und ich zusammen kamen vor 18 Jahren (wir kennen uns bereits32 Jahre) kam er gerade aus einer gescheiterten Beziehung aus der 3 Jungs hervor gegangen sind. Mir imponierte es sehr daß er die 3 nicht seiner drogensüchtigen und nicht erziehungsfähigen Ex überlassen hatte sondern 2 bei sich aufgenommen hat, das 3. war aus organisatorischen Gründen nicht möglich auch noch in die ohnehin sehr kleine Wohnung zu nehmen. Das 3. Kind kam dann zur Mutter wurde nach ca. 1 Jahr mit Polizei und Jugendamt raus geholt, die Mutter war mit einem verurteitem Pädo leiert und der Forderung das Kind nicht mit diesem Menschen in Kontakt kommen zu lassen kam sie nicht nach. Bei der Gerichtsverhandlung bzgl. einer Fremdunterbringung erpresste meine Schwiegermutter meinen Mann den Jungen auch noch zu nehmen sonst könne er nicht mehr auf ihre Hilfe hoffen. Man muss wissen das die Vaterschaft zu diesem Kind unklar ist u. mein Mann nicht der Vater. M. kam dann zu meinem Mann und lebte bei Schwiegermutter, Hausaufgaben, Psyschatrie 1x Woche usw liefen über uns. Bei der Therapie zeigte sich das der Arme furchtbar sexuell missbraucht wurde. Die Jahre vergingen, Einweisungen in die Geschlossene folgten, Schwiegermutter wurde furchtbar krank und es war eine Selbstverständlichkeit das wir ihn aufnahmen, zusammen rückten. Mein Mann erfüllte meinen Wunsch nach 2 eigenen Kindern, welche nun 7 und 9 sind, zwei Mädels. Das Problem das sich von Anfang an einstellte war, das M., durch die LVR als Soziopathischer Narzist diagnostiziert, hinter unserem Rücken furchtbare Kollateralschäden verursachte, Einbrüche in der näheren Nachbarschaft, Drogensucht und Handel, Körperverletzung etc., umso älter er wurde, wurde mir immer unwohler, letztendlich hatte ich Angst um mein Leben und das meiner Kinder wenn mein Mann nicht da war. Ich schaffte es dann nachdem er unser Auto gestohlen hat, die Spardosen der kleinen geleert hat und den neuen Roller den mein Mann ihm 4 Wochen vorher gekauft hat zu Schrott gefahren hat. Meinen Mann davon zu überzeugen daß er eine Gefahr für die Familie darstellt. Was nach diesem Rauswurf folgte war unglaublich, er zog sämtliche Register, zeigte uns beim Jugendamt an und behauptete abscheuliche Dinge. In dieser Zeit erstritt er sich seinen Lebensunterhalt durch Einbrüche, Taschendiebstahl, stahl kleineren unter Gewaltandrohung die Handys, schloss, da gerade 18, zig Handyverträge ab und verkaufte die Handys zur Finanzierung seines Lebens. Ob ihr es glaubt oder nicht, dies alles wurde polizeilich erfasst, er wurde zu 100 Sozialstunden verurteilt da er genau wusste, das was ihm im Alter von 3 Jahren passiert war für sich in Szene zu setzen. Daß er eine alte Dame bei einem seiner Diebstähle Krankenhausreif schlug interessierte nicht. Er begab sich in die geschlossene, aus der ersten flog er schnell raus da er weiter Drogen nahm und eine Ärztin zusammen schlug. Nun ging es in die nächste Psyschatrie nach Düren, lt. Ärzteschaft machte er nun Fortschritte, blieb Drogenfrei, lernte sich anzupassen. In dieser Zeit verstarb dann meine Schwiegermutter welche nach furchtbarer Erkrankung nach 7 Jahren verstarb. ( HSV- Enzephalitis). Mein Mann in seiner Eigenschaft als Intensivpfleger hatte die 7 Jahre an ihrer Seite in unserem Haus gestanden, wir hatten eine komplette Intensivstation in unserem Haus, kaum vorstellbar, mit Beatmungsgerät Defibrillator, etc. Bei der Beerdigung war M. auch da, wie das so ist, man vergass vergangenes und plante einen neuen Anfang, dieser entpuppte sich so, das mein Mann ihn bei uns aufnahm da er auf der Straße lebte, anfangs war er sehr Hilfsbereit aber schon nach ca. 2 Mon. verschwand wieder Geld aus den Sparpötten der Kinder, mit dem was in unserem Portmonee war, war ich auch nicht einverstanden, irgendwas stimmte da nicht. Mein Mann ist diesbezüglich hoffnungslos naiv und sieht immer das Gute. Er bat M. auf Grund der doch exorbitanten Mehrbelastung sich mit der Job-Com zu engagieren, gewisse Hürden aufkamen, sagte er der Sachbearbeiterin im Beisein von mir und meinem Mann " Wissen sie was, sie können mich am Arsch lecken und stecken sie sich ihre Kohle auch genau da hin" Probleme gab es da er die Unterschrift meines Mannes fälschte für diverse Bescheinigungen die, die Job-Com brauchte. Es ging jetzt noch ein paar Monate weiter, wir wussten der beklaut uns, hatten aber durch die vorhergehende Erfahrung zuviel Angst vor ihm. Letzte Woche konnte ich einfach nicht mehr, es fehlte wieder Geld, mein Mann sammelt limitierte Adidas und Nike Schuhe, ca. 200. Ihm viel auf das 3 Paar im Wert von fast 3000 Euro fehlten, Ausserdem 3 Riegel Morphin Akut das mein Mann wegen seines Bandscheibenvorfalls nehmen muss! Jetzt geht alles wieder von vorne los, Freunde von uns drohen uns Prügel an, diverse andere Menschen drohen uns und unsere Kinder zu killen, diesmal würde uns ein für alle Male der Gar ausgemacht. Netterweise, schrieb uns Lothar ein Mensch dem wir öfter mit Geld ausgeholfen haben als es ihnen dreckig ging, uns zu vermöbeln wenn Lena und Lisa in der Schule sind, ist doch ein sehr freundlicher Zug. Diese hier geschilderte Geschichte istvdie Spitze eines Eisbergs, ich kann nicht alles schreiben, das würde den Rahmen sprengen z.B die Geschichte als mein Mann seiner Mutter während eines Anfalls dringend Benzos (Lorazepam i. V.) In Combi mit Morphin spritzen musste aber nichts mehr da war. Wir befinden uns in akuter Lebensgefahr bitte helft uns durch Rat!
    • Na da habt ihr auch ein Päckchen zu tragen... Fühle dich gedrückt.

      Ich würde mich bei der Polizei informieren ob es bei euch Opferschutz-Institutionen gibt. Wo man möglicherweise mit anderen betroffenen über diese Themen sprechen kann.

      Süchte, welche auch immer machen uns zu anderen Menschen. Trotz allem ist Gewalt und Diebstahl keineswegs ein Ding das man zu tolerieren hat.

      Bitte holt euch Hilfe, möglicherweise auch durch Psychologen, denn diese ewige Belastung, der Druck und die Angst macht euch das Leben zur Hölle. Niemand hat das Recht so über euch zu bestimmen, auch kein Kind nicht.
    • Liest sich wirklich so, als wenn er langfristig in einer geschlossenen Einrichtung besser aufgehoben ist.
      Ich würde mir Unterstützung holen, die Polizei/Opferschutz und Beratungsstellen kontaktieren und hören, was sie raten. Ich könnte mir vorstellen, dass es mit einer einstweiligen Anordnung mit Näherungsverbot am besten fahren würdet. Dazu sollte man sich einen Anwalt nehmen und ein Verfahren vor Gericht eröffnen, denn nur ein Richter kann dies anordnen.
      Herzliche Grüße
      Manuela :)
    • Vielen lieben Dank für die herzliche Anteilnahme, leider haben wir schon fast alle Register gezogen und so einfach ist es nicht in Deutschland jemanden zumindest teilentmündigen zu lassen, im Grunde ist das ja auch gut so. Es bedeutet einen schweren Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte, jedoch wurde schon völlig zurecht dieser Vorschlag, angewandt auf unsere spezifische Situation eben diese Option zu erwägen. Das Problem in unserem Land ist leider das man vorher von Demjenigen auch tatsächlich physisch oder psychisch in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir versuchen zur Zeit es mit einer völligen Blockade zu beantworten, dies hat den jungen Mann aber nun dermassen in seiner Ehre gekränkt das er sich eine neue Prepaid-Karte besorgt hat und als ich ein Handygespräch entgegen nahm wurde ich gefragt ob es mir sehr weh tun würde, käme eine von meinen beiden Mäusen nicht mehr von der Schule nach Hause... Ich kann es zur Anzeige bringen, ja das kann ich, die Polizei sagt es sei raffiniert da es ja eine ernst gemeinte Frage gewesen sein könnte. Ich werde hier irre, nun muss ich schauen wie ich es hin bekomme das ich meinen Chef dazu bekomme das ich morgens ne Stunde früher los kann, mittags bekomme ich das hin da hab ich Hilfe. Ich glaube niemand der nicht durch diese Hölle gegangen ist kann sich auch nur im entferntesten vorstellen was diese stetige Angst in einem verursacht... Es geht einfach langsam nicht mehr. Mein Mann als leitender Intensivpfleger bekommt gesagt er solle ganz vorsichtig sein sonst müssen er für lange Zeit ins Gefängnis und dürfe nie wieder in seinem Beruf arbeiten. Wir haben Stunden hier gesessen und überlegt was dies bedeuten soll, wir kamen auf nichts. Morgen habe ich Mal wieder einen Termin bei meiner Anwältin mal gucken was sie vorschlägt, Beruhigungsmittel die ich verschrieben bekommen habe kann ich nicht nehmen, da ich "hellwach' bleiben muß, ich halte euch auf dem Laufenden, wenn nichts mehr kommt, wer weiß was dann geschehen ist...
      LG und DANKE an alle.
      Claudi

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Claudi ()

    • Führe bloß haarklein Buch über diese ganzen Aktionen und bringe alles, wirklich alles zur Anzeige. Vielleicht macht es irgendwann die Menge. Ich kann deine Angst total verstehen, gerade um die Kleinen. Wäre das nicht mal ein angemessener Anlass für einen GPS-Sender am Kind? Und wenn du sagst, dass es etwas bringt, wenn ihr selbst psychisch stark in Mitleidenschaft gezogen werdet, würde ich auch da anhaken. Das bist du doch auf jeden Fall. Du reißt dich nur zusammen. Tu dich mit deinem Psychotherapeuten zusammen. Vielleicht kann er dich unterstützen, mit Diagnosebescheinigung oder so.
      Wie war dein Anwaltstermin?