Unsere Tochter kam und ging wieder

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    • Unsere Tochter kam und ging wieder

      Hallo,
      ich bin es wieder und brauche Hilfe.
      Mein Thema davor war unsere Tochter, sie hat uns mit 18 Jahren verlassen im März.
      Im Juni rief sie mich an und wollte mit uns reden, was wir auch taten. In diesem Gespräch kam raus das sie uns schon die ganzen Jahre anlügt.
      Der Grund wie auch schon im ersten geschriebenen, dass die Oma, Tante und Bruder ihr immer von früher Sachen erzählen über uns. Sie war damals klein und kann sich an nichts erinnern.
      Dann habe ich alles richtig gestellt.
      Sie hat auch zu dem Zeitpunkt mit ihrem Freund Schluss gemacht.
      Das Verhältnis zu uns war wieder recht gut.
      Dann im August ist sie mit ihrem Freund wieder zusammen gekommen.
      In diesem Monat kam die Kündigung ihrer Wohnung und dazu 3000 Euro Mietschulden also mit Betriebskosten einbegriffen. Damit sie ihre Wohnung , Lehre nicht verliert haben wir diese Schulden bezahlt.
      Das schöne war als die Kündigung kam, da lachte ihr Freund darüber.
      Sie freute sich bedankte sich und sagte zu uns wir seien die Besten Eltern und sie wird nie wieder zu uns so sein wie früher.

      Dann kam der November. Wir mussten feststellen das unsere Tochter wieder anfing zu lügen. Sie hatte mit diesem Freund einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Zu ihren alten Freunden durfte sie von ihm aus nicht mehr Kontakt haben. Ich selber kenne einige davon die haben ihr immer geholfen und standen zu ihr.
      Sie erzählte mir auch in Gesprächen, dass die Eltern von ihrem Freund sauer sind weil er laufend krank geschrieben ist. Die Eltern beklaut hat und bald aus der Lehre geflogen wäre.
      Sagen darf man aber nichts, weil sie auf ihn nichts kommen lässt.
      Sie hat sich im Dezember krank schreiben lassen, weil es ihr nicht gut ging. Wir wollten sie nach Hause holen oder ich wollte zu ihr. Nein das wollte sie alles nicht.
      Weihnachten kam sie noch, aber nur zum Essen und Duschen. Die andere Zeit verbrachte sie bei ihrem Freund .
      Den zweiten Weihnachtstag ist sie wieder nach Ihrem zu Hause. Er hat sie abgeholt und sie wollte nicht das wir wie sonst raus kommen und wir hatten auch den Eindruck das sie Angst hatte.Sie stieg ins Auto und winkte nicht wie sonst und hat nicht mal geguckt.
      Er tat schon ohne Grund seit November richtig komisch zu uns.Dazu muss ich auch noch sagen, dass er seine Fahrerlaubnis verliert, weil er mit Amphetaminen erwischt wurde.
      Das war das letzte wo wir sie gesehen und gehört haben.

      Am Samstag bekam ich einen Anruf von ihrem Betrieb. Dort wurde mir gesagt, dass sie laufend neue Krankenscheine bringt und von Arzt zu Arzt läuft.

      Da wir uns Sorgen gemacht haben, wollte ich sie telefonisch sprechen. Sie wollte nicht und ich sollte ihr schreiben, was ich auch tat.

      Dann habe ich sie gefragt, was sie für Probleme hat , ob wir nicht mal reden können. Darauf hin hat sie nur geschrieben. Uns könnte sie nur anspucken. Sie will mit uns nichts mehr zu tun haben.
      Dazu muss ich sagen als ich vor 21 Jahren zu meinen jetzigen Mann kam, hatte er in unserem Haushalt einen Stiefsohn von 18 Jahren und einen leiblichen Sohn. Zu den beiden hatte ich immer ein sehr gutes Verhältnis. Der 18 jährige ist dann nach fast 2 Jahren zu seinem Freund gezogen und der andere Sohn war in den Ferien bei meiner Mutter und mein Sohn war auch dort. Mein Sohn hat mir im letzten Jahr erzählt das sie den Sohn richtig weg gegrault haben und dieser dann zu seiner leiblichen Mutter wollte.
      Der Tochter haben sie erzählt wir hätten alle vergrault, was sie uns auch vorhält, obwohl es von ihrem Bruder, Tante und der Oma falsch erzählt wurde.

      Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.

      Bergi13
    • Auch wenn es jetzt blöd klingt... Ich denke, deine Tochter ist in einem Alter, in dem sie selbst für ihren Bockmist gerade stehen muss. Wenn sie meint, sich immer krank schreiben zu müssen, es aber möglicherweise nur tut, weil sie keinen Bock hat, dann muss sie eben ihre Arbeit verlieren.

      Und bei diesem Freund dasselbe. Wenn sie meint, dass sie ihn liebt und mit ihm zusammen sein will, könnt ihr euch auf den Kopf stellen. Das wird nichts ändern. Eher wird es noch schlimmer.
    • Danke Bea für Deine Antwort, doch leider muss ich schreiben, dass am Dienstag ihr Freund mit seinen Eltern zu uns kam. Er hat uns gesagt, dass sie beide Drogen nehmen. Alle Sorten was es so gibt. Unsere Tochter hat mit ihm Schluss gemacht und wohnt jetzt bei solchen anderen Typen, die mit Drogen handeln. Wir sind am Abend zu ihr hin gefahren und wollten sie aus der Wohnung holen. Leider hat sie nicht geöffnet. Ich habe die Polizei angerufen, ja die konnten keinen Drogenkonsum feststellen und sie ist 18 Jahre und wollte dort bleiben.
      Ich weiß mir jetzt auch keine Rat mehr.
    • Oh man, das ist echt schlimm.
      Aber was willst du jetzt machen. Sie ist alt genug, um eigene Entscheidungen zu treffen, auf dem Papier zumindest alt genug.
      Ich würde versuchen, nochmal Kontakt mit ihr aufzunehmen. Vielleicht mal mit ihr alleine treffen. Möglicherweise gibt sie ja zu, dass sie da in was reingerutscht ist und gern wieder davon weg möchte. Und wenn nicht, würde ich ihr sagen, dass ich sie liebe, egal was sie macht und ich immer für sie da bin. Sollte sie irgendwann Hilfe benötigen, steht die Tür jederzeit offen.
    • Danke Anika für Deine Worte.

      Am Donnerstag Abend kam unsere Tochter nach Hause. Sie hat uns erzählt , dass sie seit letztes Jahr Februar Drogen nimmt. Sie nimmt aber seit paar Tagen nichts mehr. Ich habe ihr nochmals gesagt das wir sie sehr lieben und die Tür steht immer für sie offen. Ich hatte ihr auch gesagt, dass ich am Donnerstag einen Termin für Sucht- und Drogenabhängige habe . Ich fragte sie ob sie nicht mit kommen möchte. Sie meinte sie schafft es alleine und braucht da nicht hin. Sie war für 1 und eine halbe Stunde bei uns , hat etwas gegessen und wollte wieder los.
      Wir haben sie gefragt ob sie nicht zu Hause bleiben möchte. Nein sie wollte nicht, aber am Samstag kommt sie zum Mittag.
      Heute kurz vorm Mittag rief sie mich an von einer fremden Handynummer, dass sie nicht kommen kann aber sie kommt später. Leider Später kam sie auch nicht. Seit gestern ist ihr Handy aus. Dann habe ich die fremde Nummer angerufen, es war ein junger Mann aber der wüsste nicht wo sie sei.
      Das einzigste was sie mir heute Vormittag sagte, dass sie einen neuen Freund hat.
      Ja nun warte ich verzweifelt , ob sie sich noch meldet . Oder ob was passiert ist.
    • Danke Annike,
      ja das klingt für uns auch unglaubwürdig. Vor allem warum kommt sie nicht nach Hause. Stellt Tage lang ihr Handy ab und heute hat sie sich endlich wieder gemeldet. Ich habe ihr gesagt, dass es so nicht weiter geht. Wir machen uns als Eltern auch kaputt und können nicht mehr. Ja hat sie mir geschrieben. nun muss ich erstmal weiter sehen.
    • Hallo Bergi13,

      es tut mir aufrichtig leid, was mit Ihrer Tochter geschehen ist und geschieht. :(

      Es deutet leider alles darauf hin, dass sie in eine ganz üble Drogenszene abgerutscht ist. Sie müssen leider auch davon ausgehen, dass sie nicht "clean" ist, wie sie sagt, denn so lange sie schon in diesen Kreisen verkehrt und eben leider auch "harte Drogen" konsumiert, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie inzwischen nicht mehr konsumiert bzw. es aushält, abstinent zu sein. Um hier wieder herauszukommen und den Drogen zu entsagen ist nur möglich, wenn sie sich auch von diesen Menschen fernhält, aber das tut sie ja leider nicht.

      Ich kann mir kaum vorstellen, wie schlimm das für Sie als Eltern sein muss, mitansehen und miterleben zu müssen, wie Ihr Kind auf solch schreckliche Art und Weise abstürzt. Im Grunde können Sie ihr nur ganz deutlich sagen, dass Sie für sie da sind und dass sie ihr gerne helfen, da wieder rauszukommen, wenn sie dies gerne möchte. Sie können ihr Infomaterial/ Kontaktadressen von Suchtberatungsstellen geben (diese können ihr auch helfen, einen Platz in einer Entzugsklinik oder Entzugs-/Therapieeinrichtung zu bekommen). Es gibt auch Einrichtungen, die Wohnmöglichkeiten für ehemals Abhängige anbieten, in denen Ihre Tochter dann auch professionell betreut und begleitet werden würde. Aber dies wäre dann erst der Schritt nach dem Entzug.

      Mehr können Sie leider nicht tun - und es liegt leider ganz an Ihrer Tochter, ob sie etwas ändern will oder nicht.

      Ihr weiterhin Geld zu geben, ist leider nicht sinnvoll, denn Sie müssen davon ausgehen, dass Ihre Tochter dieses Geld wiederum für Drogen verwendet oder gar von ihrem Freund dazu gezwungen wird, das Geld dafür zu verwenden oder es ihm abzugeben.

      Sie können Ihrer Tochter nur immer wieder sagen, dass Sie ihr gerne helfen, damit sie ihr Leben (wieder) in den Griff bekommt. Aber Sie können Ihr leider nicht glauben, dass sie es ganz allein aus dieser Szene herausschafft, vor allem nicht, wenn sie einen Freund hat, der in dieser Szene verkehrt und wenn sie dann wieder einmal nicht erreichbar ist, vermutlich leider deshalb, weil sie "high" ist.

      Ich wünsche Ihnen viel Kraft und hoffe sehr, dass Ihre Tochter den Mut findet und den Entschluss fasst, dort auszubrechen.

      Klara
    • Hallo Klara,
      Danke für Ihre hilfreichen und ehrlichen Worte.
      Mein Mann und ich denken auch das sie nicht alleine aus dieser Szene kommt.

      Sie hat mit dem anderen Freund Schluss gemacht und hat leider so viel ich weiß einen neuen Freund aus dieser Szene.

      Heute kurz vorm Mittag hat sie nach drei Tagen endlich wieder ihr Handy angehabt und mir geschrieben, dass es ihr leid tut und sie möchte was ändern.
      Ich schrieb ihr dann:"" Komme bitte heute nach Hause und bleibe hier. Wir können die helfen. Wir haben dich über alles lieb."
      Von ihr kam : " Ich komme heute zu euch und bleibe."
      Eine Stunde später schrieb sie dann," Mama ich komme heute nicht ich fahre nach Neubrandenburg in meine Wohnung um nach den rechten zu gucken . Ich werde bis Morgen da bleiben."
      Die Wohnung hat sie , weil sie in Neubrandenburg eine Lehre hat.
      Sie aber seid Dezember nur noch mit Krankenscheinen kommt.

      Dann habe ich geschrieben , ob sie vorher zu uns nochmal nach Hause kommt.
      Diese Nachricht hat sie noch gar nicht gelesen und denke fest wird sie auch nicht.

      Ja man kann sich gar nicht vorstellen, was man für Ängste hat. Vor allem wenn keine Nachricht und nichts kommt.
      Ich habe erstmal für uns einen Termin bei der Drogen- und Suchtberatung geholt um damit erstmal mich zu beschäftigen , was es alles für Möglichkeiten gibt.
      Am liebsten würde ich sie da mit hinnehmen , damit sie aus diesem allen raus kommt.
    • Hallo Bergi13,

      das ist alles so tragisch und zutiefst traurig. Ihre Tochter scheint wirklich in ernsten Schwierigkeiten zu stecken, die sie aber dennoch leider alleine lösen muss. Sie können sie nicht zwingen und auch nicht drängen, etwas zu ändern.

      Was ist sehr gut finde und was sicherlich auch hilfreich für Sie als Eltern sein wird, ist der Besuch bei der Suchtberatung. Es ist immens wichtig, dass Sie sich bewusst machen, dass es auch die so genannte Co-Abhängigkeit gibt, was bedeutet, dass man u.U. unbewusst mit seinem Verhalten dazu beiträgt, dass das Suchtproblem bestehen bleibt. Lassen Sie sich beraten, was Sie als Eltern tun können und melden Sie sich gerne, wenn Sie weitere Fragen haben oder einfach auch nur Redebedarf.

      Ich wünsche Ihnen viel viel Kraft und ich wünsche Ihnen sehr, dass Ihre Tochter den Schritt wagt, aus dieser Szene auszubrechen.

      Klara
    • Hallo Klara und Bea,
      ich danke sehr für die aufrichtigen Worte.
      Gestern hatte ich mit ihr noch geschrieben über WhatsApp. Sie wollte heute zum Mittag nach Hause kommen.
      Sie hat seit dem ihr Handy wieder aus und heute schon den ganzen Tag.
      Ich hatte sie versucht anzurufen, aber leider wie schon gesagt das Handy ist aus.
      Was ich auch nicht verstehe, dass man an sie gar nicht mehr ran kommt ? Die Masche mit dem Handy ausstellen das kenne ich gar nicht von ihr. Das Handy ist das wichtigste, ohne dem geht es gar nicht.
    • Hallo Bergi13,

      ich verstehe das gut, dass Ihre Tochter ihr Handy inzwischen sogar ausmacht. Wenn Sie ihr so sehr hinterher telefonieren, erzeugen Sie als Mutter in der aktuellen Situation Druck, Sie bedrängen Ihre Tochter ungewollt und dieser Druck hat zur Folge, dass sie sich noch mehr zurückzieht. Sie verstärken im Grunde damit die Situation und machen es für Ihre Tochter noch schwerer, aus dieser Szene auszubrechen.

      Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Sie sich Sorgen machen und dass Sie ihr unbedingt helfen wollen. Doch mit dem immer wieder anrufen und fragen, wo sie bleibt und dieses Bitten und Flehen, dass sie zu Ihnen kommen soll, erreichen Sie leider genau das Gegenteil. Sie treiben Ihre Tochter damit ungewollt von sich weg, denn sie bedrängen sie.

      Sie haben ihr deutlich gesagt, dass Sie für sie da sind, wenn sie Hilfe braucht und dass Ihre Tür jederzeit offensteht. Dies können Sie ihr ja auch noch als Whatsapp-Nachricht oder als SMS schicken, damit sie es schriftlich hat, denn das wirkt anders als gesprochene Worte, aber dann sollten Sie sich unbedingt still verhalten.
      Es liegt nun an Ihrer Tochter, wie sie sich entscheidet. So bitter und traurig das auch ist... :(

      Schicken Sie ihr gute Gedanken, dass sie die Kraft finden wird, dass Sie an sie glauben. Mehr können Sie im Moment leider nicht tun, um ihr zu helfen.

      Klara
    • Hallo Klara,
      danke für die hilfreichen Worte.

      Als erstes es ist vielleicht aus meinem Schreiben so hervor gekommen, dass ich sie bedrängt habe. Ich habe ihr geschrieben, damit sie weiß dass wir sie über alles lieb haben und sie zu jeder Zeit zurück kommen kann.

      Ich muss dazu sagen, dass sie am Montagabend nach Hause kam. Das Handy war aus weil ihr Ladekabel kaputt war, was sie mir auch zeigte.
      Sie hat mir auch gesagt, dass sie Speed und Joints geraucht hat. Sie hat dem 01.01. nichts mehr angerührt, weil sie es widerlich findet wie man drauf ist. Zu nichts mehr Lust, aggressiv und beleidigend und und.

      Es ist schlimm so was alles zu hören, was sie mir erzählt hat. Mit dem Freund hat sie auch Schluss gemacht, der hat sie wie Dreck behandelnd und wollte , dass sie keinen Kontakt zu uns Eltern hat.

      Ich habe Morgen trotzdem ein Gespräch bei der Suchtberatung und werde diese auch nutzen. Meine Tochter wollte ich mit nehmen, aber sie meinte sie brauche keine Hilfe, es sei denn sie wird rückläufig. Dann kommt sie mit dort hin.

      Ich hoffe das es so bleibt und das sie wieder auf den richtigen Weg kommt. Aber eins weiß ich, auch als Mutter wenn man sein Kind liebt, sollte man nicht einfach sagen sie muss alleine kommen. Nein man muss auch darum kämpfen, dass die Kinder wissen man lässt sie einfachnicht fallen und irgendwann wenn es wirklich zu spät ist, dann können sie nach Hause kommen.
      Man sollte schon vorher kämpfen und nicht zu sehen wie sie ganz in den Abgrund gehen.
    • Hallo bergi13,

      ich freue mich sehr, dass Ihre Tochter nun doch bei Ihnen ist. Das ist großartig!!!
      Und natürlich ist es richtig und auch wichtig, dass Sie Ihre Tochter nicht aufgeben und um sie kämpfen.

      Es klang nur etwas so, als hätten Sie sehr oft versucht anzurufen und als hätten Sie sehr oft gesagt, dass sie zu Ihnen kommen soll - deshalb war mein Tipp, hier sensibel zu bleiben, denn diese Fürsorge, die Sie ja absolut gut meinen und die etwas Wundervolles ist, kann auch "kippen" und als Bedrängen und Druck empfunden werden, vor allem in solch einer Situation, wenn Drogen im Spiel sind und ein fragwürdiger Freundeskreis.

      Ich hoffe sehr, dass Ihre Tochter "nur" Speed und Cannabis/ Marihuana konsumiert (hat) und nicht noch mehr im Spiel ist. Speed (Amphetamin) wird nicht geraucht, sondern oral konsumiert. Cannabis wird häufig geraucht, manchmal auch in heiße Getränke gerührt (Kakao z.B.) oder in Kuchen oder Kekse verbacken. Die Cannabisprodukte, die heute konsumiert werden, sind deutlich stärker in ihrer Wirkung als noch zu den "Flower Power"-Zeiten und leider sind Wasserpfeifen hier sehr beliebt, die einen deutlich stärkeren Kick erzeugen, als ein klassischer Joint.

      Ich wünsche Ihnen sehr, dass Ihre Tochter den Absprung schafft. Gut finde ich es, dass Sie sich nach wie vor selbst beraten lassen wollen. Wenn Ihre Tochter selbst den Besuch bei der Suchtberatung ablehnt, sollten Sie dies akzeptieren. Vielleicht schafft sie es tatsächlich alleine oder aber braucht noch Zeit, um diesen Schritt zu gehen.

      Alles Gute!
      Klara