Tochter 18 Jahre hat uns verlassen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Tochter 18 Jahre hat uns verlassen

      Unsere Tochter ist mit 16 Jahren in eine andere Stadt gegangen, auf Grund ihrer Ausbildung. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie einen festen Freund.
      Da die Ausbildung 70 km von unseren Wohnsitz entfernt ist, besorgte wir ihr eine Wohnung und der Freund zog ebenso mit.

      Leider dauerte ihre Lehre nur 11 Tage und sie wurde entlassen, weil sie gelogen hat und uns als Eltern verleumdet hatte. Ich versuchte als Mutter nochmal mit dem Chef zu sprechen. Er gab meiner Tochter eine Chance, dass wir als Eltern und sie zu einem Gespräch in seinem Büro kommen sollten.
      In diesem Gespräch sollte sie sich für alles entschuldigen, was sie aber nicht tat.

      Dann mussten wir zum Arbeitsamt und Hartz4 beantragen.

      Sie besorgte sich durch eigene Bemühungen eine neue Lehrstelle.

      Um weiter aus zu greifen, muss ich erzählen. Ich habe eine Mutter und eine Schwester. Meine Schwester ist Kinderlos. Meine Mutter ist eine Frau die überall wo sie auftritt nur böses Blut verbreitet. Alle schlecht macht und lügt. Meine Schwester ist ebenso.
      Aus diesem Grunde habe ich vor Jahren den Kontakt zu den Beiden abgebrochen, weil ich mit solchen Gemeinheiten nicht leben kann.
      Meine Schwester hat sich 18 Jahre nicht um meine Tochter geschert.
      Ich habe aber meinen Kindern niemals den Kontakt zu ihrer Oma und der Tante verboten.

      Mein Sohn heute 31 Jahre, haben sie mit 18 Jahren auch eingeredet er solle sich eine eigene Wohnung suchen. Er zog über Nacht heimlich aus und in eine Wohnung. Eines Tages kam sein Ausbilder, dass er die Lehre verliert, weil er nicht mehr hin ging.
      Er war total am Boden und mein Mann und ich holten ihn da raus und nach Hause.

      Nun zur Tochter. Sie wollte Fahrschule machen, was wir ihr erst mal für die Theorie finanzierten. Dann haben wir gewartet, dass sie die Prüfung macht. Es kam dann von ihr, immer neue Ausreden. Bis ich in der Fahrschule anrief und fragte. Dort sagte man mir, sie sei seit Oktober letzten Jahres nicht mehr dagewesen. Auf anrede von uns, hat sie nur geantwortet, sie macht sie jetzt wirklich.

      Dann kam im März diesen Jahres ihr Geburtstag, es kamen 19 Leute. Wir als Eltern haben ihr den Geburtstag ausgestattet.
      Es schliefen auch 3 Leute bei uns.
      Mit diesen in der Unterhaltung kam raus, dass sie Kontakt zu ihrer Oma und Tante hat. Obwohl sie immer sagte die sind ihr egal und sie will nichts mit den zu tun haben.
      Warum lügt sie uns an ???

      Im letzten Jahr habe ich von meinen Vati, der verstorben ist eine kleine Erbschaft.
      Sie hat seit diesem Jahr einen neuen Freund. Der erzählte mir, dass er ihr erzählt hat das sie mit 1000,00 EUR im Testament bedacht war.
      Als ich sie fragte ob sie das Testament gesehen hat, da sagte sie nur :" Wir haben mit der Tante und Oma drüber geredet. "
      Ich muss dazu sagen, ihr neuer Freund und der ganze Umgang den sie seit Januar hat, gefällt uns gar nicht.

      Ich habe auch gemerkt als Mutter das sie sich sehr verändert hat. Ich hatte die Befürchtung, dass sie Drogen nimmt. Ich habe sie darauf hin sie angesprochen. sie verneinte.
      Von einer Freundin von ihr erfuhr ich, dass sie Speed zieht.

      Zu ihrem Geburtstag wurde auch viel getrunken. Ihr Freund ist zu ihr gegangen und hat ihr erzählt, dass ich ihn beschimpft habe. Es stimmte aber gar nicht.
      Sie kam dann an und schrie meinen Mann und mich an, was wir für Eltern, solche Scheißeltern. Wir konnten uns nicht mal mehr verteidigen.

      Die sind dann so betrunken sie waren, zu ihm nach Hause.
      Seit dem ist der Kontakt mit ihr abgebrochen.

      Wir haben immer alles für sie getan und auch wenn sie in Not war und nun so was.

      Wer kann mir einen Rat geben.

      Danke bergi13
    • Hallo erstmal, das ist immer hart und trifft die Mutter am meisten. Doch glaube mir, es bringt derzeit gar nichts, ihr hinterher zu laufen, ein Gespräch zu suchen oder sie unter druck zu setzen. Sie wird mit diesem Jungen nicht ewig zusammen bleiben, dafür sind sie zu jung, und sobald sie streiten, das in richtigen Stress ausartet, wird sie nicht mehr wissen, wohin sie soll und kommt bei euch angekrochen. Sie ist 18 und will nun mit aller Gewalt zeigen, das sie erwachsen ist, das sie es nicht wirklich sind in dem Alter, glauben sie eh nicht. Sie muss ihre Erfahrungen machen und das wird sie. Geb ihr Zeit.
      MfG Gilfy :saint:
    • Ich schließe mich meiner Vorrednerin an, ich bin auch der Meinung das zureden nichts bringt. Zmindest aktuell...

      Aber viell. schaffst du es ein wenig Verständniss aufzubringen und kannst es dir damit leichter machen, wenn du deine Sichweise bischen änderst...

      Zunächst ist es ein riesen Schritt mit 16 auszuziehen...und dann noch sein Leben alleine zu meistern. MIch wundert nicht das der Versuch fehl schlug..Es sind noch Kinder auch wenn sie sich natürlich fühlen wie King Karl :thumbup:
      Für mich hört sich das so an das deine Tochter auch ziemlich verzweifelt ist und gar nicht weiß wohin mit sich...und das sie dich anlügt bezüglich deiner Mutter ist ja auch offensichtlich...sie sitzt da zwischen den Stühlen..

      Ich bin damals mit Anfang 18 ausgezogen wegen meiner Ausbildung und ganz ehrlich; ich hatte einfach totales Glück mit meinem Chef weil der irgendwie sehr väterlich war...ich bezweifel das ich sonst allem alleine gewachsen gewesen wäre....Job, eigene Wohnung mit allen Pflichten ect pp....

      Das ist aber 20 jahre nun her und die Zeiten haben sich geändert, Azubis genießen heute keinen "Schutz" mehr vom Chef, sie sind billige Arbeiter die Vollzeit ihren Mann stehen müssen....
      Sie muss noch viel lernen und ihr eigenes Gleichgewicht finden... viell. geht das aktuell nur indem du bischen los läßt, aber deine Türe offen läßt...

      Das waren jetzt meine Gedanken zu deinem Post die mir so einfielen....

      Alles gute! <3
    • Danke für Euren beiden Antworten. Sie war auch mit 16 Jahre und mit ihrem damaligen Freund, den wir auch sehr gerne mochten jedes Wochenende bei uns zu Hause. Weil sie auch gerne mein Essen mochte ich habe für beide immer zwei große Taschen Essen mit gegeben. Wir haben beide abgeholt und nach Hause gebracht.

      Unsere Tochter ist im Charackter sehr schwierig. Sie will über alle herrschen. Ihr damaliger Freund hatte nichts zu lachen. Er hat sich oft geäußert. Ich habe dann versucht zu schlichten, wollte mich nie einmischen. Wir mochten ihn sehr.

      Aber dieser Freund???? Fährt betrunken mit dem Auto. Sitzt zu ihrem Geburtstag und macht sie laufend schlecht.
      Sein Bruder hat auch schon eingesessen. Seine Mutter kam zu uns und stellt ihren Sohn nur als super da, obwohl wir wissen wie er ist.

      Der erste Freund, seine Mutter hat genauso ehrlich über ihren Sohn gesprochen, so wie wir.

      Ich weiß nicht wie man das überstehen soll. Sie hat mir immer alles erzählt wie eine Freundin und nun hasst sie mich.


      Danke für eine Antwort
    • sie hasst sie nicht, auch wenn sie es mal sagen sollte. Sie ist ein Teenager, steckt zwischen Kind und erwachsen werden, das ist sehr schwierig. Man kann das heute nicht mehr mit früher vergleichen, heute sind alle viel mehr Druck und Hektik ausgesetzt und das spiegelt sich wieder, in deinem Fall halt nergertiv für dich, aber Kopf hoch, sie wird sich bei fir melden, geb ihr die Zeit!
      MfG Gilfy :saint:
    • Hallo Bergi13,

      herzlich willkommen hier im Forum.

      "Wenn die Kinder klein sind, geb ihnen Wurzeln - wenn sie groß sind, geb ihnen Fügel"... daran muss ich denken, wenn ich Ihre Zeilen lese. Ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen und Ihnen Mut machen, zu vertrauen, dass Ihre Tochter sich nicht von Ihnen abgewandt hat, sondern momentan Zeit braucht, um sich selbst zu finden. Sie ist mitten in der Pubertät und obwohl sie selbst vermutlich denkt, dass sie bereits erwachsen ist, ist sie doch gerade erst dabei, es zu werden.
      Dass sie dafür nun Abstand braucht und ihre eigenen Erfahrungen machen will - auch wenn sie vielleicht bitter sind - ist absolut verständlich und auch wichtig.

      Sie haben ausführlich beschrieben, wie sehr Sie sich bisher um Ihre Tochter und ihr Wohlergehen gekümmert haben und dies, obwohl sie bereits mit 16 ausgezogen ist. Trotz des räumlichen Abstands waren Sie als Mutter doch da, haben sie zum Essen nach Hause eingeladen, haben ihr Taschen voll mit Essen mitgegeben, haben sich in die Beziehung mit ihrem Freund eingemischt, weil sie schlichten wollten, sind beim Ausbilder gesessen usw.
      Sie haben sich viele Jahre sehr um Ihre Tochter gekümmert und gesorgt. Sie waren eine fürsorgliche Mutter, auf die sich Ihre Tochter verlasen konnte. Nun möchte sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Deshalb wundert es mich nicht, dass sie Ihnen gegenüber nicht die Wahrheit sagt, was den Kontakt zu Ihrer Schwester und Mutter betrifft. Hier sitzt Ihre eigene Tochter tatsächlich zwischen den Fronten. Ich vermute, dass sie sich ihr eigenes Bild über die beiden machen möchte und deshalb Kontakt aufgenommen hat. Schließlich sind es ja ihre Oma und ihre Tante, also nahe Verwandte.

      Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie sich große Sorgen machen, wenn Sie hören, dass der neue Freund betrunken Auto fährt und Ihre Tochter angeblich Speed zieht. Aber seien Sie vorsichtig, was solche Informationen betrifft, denn diese sind nicht immer wahr. Und selbst wenn Ihre Tochter experimentiert, was Drogen und andere Rauschmittel betrifft, so bedeutet das noch lange nicht, dass sie drogensüchtig ist. In dem Alter, in dem Ihre Tochter ist, gehört ein "Grenzen testen" und ein "den Kick suchen" ein ganzes Stück weit dazu. Viele Eltern erfahren nur nichts bzw. nie etwas davon. Ich wiederhole mich: Seien Sie vorsichtig und bleiben Sie skeptisch, was solche Informationen über Dritte angeht. Die Läster- und Gerüchteküche kocht immer und viele Leute sprechen am liebsten über andere....oft aus Neid, aus Eifersucht, aus eigener Unzufriedenheit und ähnlichen Motiven.

      Erwachsenwerden heißt, für sich und sein Leben die Verantwortung zu übernehmen.
      Dies sollten Sie Ihre Tochter tun lassen und das ist nicht leicht als Mutter, dies auszuhalten. Es ist verständlich und zugleich auch wunderschön, dass Sie sich so sehr um Ihre Tochter sorgen, aber sie kann nur erwachsen werden, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen machen darf und dazu gehören auch Fehler. Sie haben Ihrer Tochter Wurzeln gegeben, sie weiß, dass Sie nach wie vor für sie da sind, wenn sie Sie braucht. Nun dürfen Sie Ihrer Tochter Flügel geben.

      Alles Gute
      Klara
    • Ich möchte mich erst mal bei allen für die tröstenden Worte bedanken.

      Ich weiß auch das ich meine Tochter in Ruhe lassen muss, damit sie ihren eigenen Weg findet. Sie hat sich ja immer sehr gefreut, dass sie 18 Jahre wird. Dann kann sie machen was sie will.

      Obwohl wir ihr immer genug Freiraum gelassen haben. Manchmal denke ich es war zu viel.

      Ja auch mit den Drogen nichts sagen. Aber eine Mutter spürt es , wenn sich ein Kind verändert. Ich habe auch im Internet nach gelesen und ihr Auftreten geht dahin. Sie ist sehr launisch, aggressiv.

      Meine größte Sorge ist auch noch mit, sie kauft auch sehr gerne. Wir haben ihr als sie noch mit dem anderen Freund zusammen war Geld gegeben, weil sie manchmal nichts mehr hatte. Ihr Konto war überzogen.
      Das haben wir dann wieder ausgeglichen.

      Was ist wenn sie sich hoch verschuldet?

      Danke für ein Antwort
    • Das ist sicher nicht leicht für dich. Ich denke aber auch, dass sie nun lernen muss, selbst Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, dass ihr ihr nicht hinterher rennen solltet und auch kein Konto ausgleicht. Wenn sie sich verschuldet, ist es eben so. Lasst ihr die Freiheit, mit den Leuten Kontakt zu haben, mit denen sie Kontakt haben will und kritisiert weder sie noch ihre Freunde. Lasst sie ein Stück los und bleibt einfach als letzter Anker im Hintergrund, ohne über sie zu wachen. Ihr nehmt sie im Notfall kurzfristig auf, wenn es ihr ganz schlecht gehen sollte, sodass sie weder hungern muss, noch auf der Straße schlafen. Mehr würde ich da wirklich nicht machen.
      In so einem Alter müssen junge Leute - gerade wenn sie zu Querulanzen neigen - selbst für das einstehen, was sie tun. Nur so lernen sie es. Und da sind Kinder nunmal ganz unterschiedlich. Bei einigen geht das ganz ruhig und sittig ab, bei den anderen scheinen dann eben kleine Berg und Talfahrten sein zu müssen.
    • Erst mal zu Tine. Auf solchen Kommentar denke ich mal, kann ich gut und gerne verzichten.

      Danke Annike für Deine ehrliche Meinung und für Deine hilfreichen Worte.

      Ja im Moment haben wir sowie so keinen Kontakt, so dass ich sie machen lasse was sie macht.
      Ich weiß ja nichts.

      Auch den Umgang mit ihren Freund werde und kann ich ihr nicht verbieten. Auch mit ihren anderen Freunden, obwohl ich weiß es sind nicht die Richtigen.

      Es ist zwar sehr schwer, aber man muss erst mal , denke ich damit leben.

      Bergi 13
    • Hallo Bergi 13,

      ich denke auch, dass Sie Ihre Tochter erwachsen werden lassen sollten, auch wenn die Art und Weise, wie Sie das nun für sich entwickelt und herausfinden will, nicht Ihren Vorstellungen von Erwachsenwerden entspricht.

      Eine wichtige Frage an dieser Stelle finde ich auch: Vertrauen Sie Ihrer Tochter, dass Sie Ihren Weg finden wird? Oder trauen Sie Ihr womöglich gar nicht zu, dass Sie es alleine schafft, Ihren Weg zu finden?

      Manchmal muss man auch "Dummheiten" ausprobieren und "Fehler" machen, um herauszufinden, was man wirklich will und was einem gut tut....und seine Kinder vor allen "Fehlern" bewahren zu wollen, engt sie ein und verhindert, dass sie Verantwortung für sich selbst lernen können. Vielleicht grenzt sich Ihre Tochter genau deshalb auch so rebellisch ab im Moment? Weil sie vielleicht einfach diesen Raum braucht, um wirklich alleine ihre Erfahrungen zu sammeln, ohne dass man ihr gute Ratschläge gibt, ohne dass jemand Vorwürfe macht, ohne dass sich jemand Besorgnis äußert....?!

      Ihre Tochter wird sich sicherlich nicht hoch verschulden können, da sie z.B. keine hohen Kreditsummen aufnehmen kann und wenn sie - wie viele andere - diverse Anschaffungen per Finanzierung tätigt und ihre Raten nicht pünktlich bezahlen kann, wird auch die Möglichkeit des Finanzierens schließlich verschwinden. Und selbst wenn sie sich verschuldet, so heißt das nicht, dass sie es nicht schaffen wird, das selbst zu klären.

      Wichtig ist, dass Ihre Tochter weiß. dass Sie ihr vertrauen und dass sie, wenn sie Hilfe braucht, bei Ihnen ein offenes Ohr und eine Zuflucht finden kann.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute!
      Herzlichst
      Klara
    • Hallo Klara,
      danke für die aufrichtigen Worte.

      Ihre Frage zum Vertrauen und alleine schaffen ?
      Ich denke mal Meine Tochter will es beweisen, es alleine zu schaffen. Ist richtig, schon alleine das sie mit 16 Jahren wegen der Ausbildung in eine andere Stadt musste. Wie oben schon von mir dargestellt.

      Leider gab es immer wieder Probleme z.Bsp. die Lehre verloren. Ihre Wohnung sah schlimm und dreckig aus.
      Ja wer musste hin fahren, mein Mann und ich und alles mit ihr bereinigen.

      Die größte Angst ist auch von mir, dass sie vielleicht auch durch den Umgang den sie jetzt hat, die Ausbildung noch zu verlieren.

      Es ist klar das ich sie jetzt erst mal ihren Weg alleine machen lasse. Ich habe sie noch nie bedrängt und werde es auch nicht.
      Sie hatte immer sehr viel Freiheiten, mehr wie andere Kinder. Ihre Freunde durften auch immer mit zu uns nach Hause kommen.

      Aber meine Angst ist das sie total am Boden ist und das ist für uns Eltern auch wieder eine große Aufregung, wenn man ein wenig Ruhe gefunden hat.
      Natürlich lässt man sie nicht hängen und fängt sie wieder auf.

      Bergi13
    • Hallo Bergi13,

      ich kann gut verstehen, dass Sie in Sorge sind und Angst haben, dass am Ende "wieder einmal" Sie als Eltern einspringen müssen. Und Sie sind sehr in Sorge und haben Angst um Ihre Tochter, das schreiben Sie auch deutlich.
      Sie haben ja auch schon Erfahrungen machen müssen, durch die sich Ihre Angst durchaus begründet und vermutlich sind genau diese schlechten Erfahrungen auch die Wurzel Ihrer Angst.

      Dennoch heißt das nicht, dass es immer so weitergehen muss, wie Sie es leider schon erlebt haben... womit wir wieder beim Vertrauen sind ;) - und auch bei der Verantwortung.

      Es ist nicht Ihre Verantwortung als Mutter/ Eltern, wie sauber die Wohnung Ihrer Tochter ist und auch nicht, ob sie ihre Ausbildung gefährdet oder gar abbricht. (Oftmals verliert man ja nicht seinen Ausbildungsplatz, sondern der andere, in dem Fall der Arbeitgeber, entscheidet für den Auszubildenden, der selbst den Mut nicht hat, die Verantwortung für seine Entscheidung gegen die Ausbildung zu übernehmen und dann verhält man sich (unbewusst) so, dass einem schließlich jemand anderes die Entscheidung abnimmt....)

      Ich wünsche Ihnen alles alles Gute!
      Klara