Geschwisterkind bei Geburt dabei?

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    • Geschwisterkind bei Geburt dabei?

      Hallo.

      Wir überlegen, ob wir unsere Tochter zur Geburt des 2. Kindes mit in den Kreißsaal nehmen sollen. Sie ist dann ca. 2 Wochen vor ihrem 5. Geburtstag. Ich möchte sie ungern "ausschließen" und möchte es als Familie erleben und da der Geburtstermin in der Urlaubszeit liegt, bekommen wir eventuell Probleme sie von Verwandten oder Freunden betreuen zu lassen. Ich habe nur bedenken, dass es ihr langweilig werden könnte, obwohl sie sehr geduldigt ist, und dass sie vielleicht doch Angst bekommt, wenn ich Schreie und Grunze... Hat jemand Erfahrungen?
    • Es gibt eine Mutter in meinem Bekanntenkreis, die zu Hause entbinden will und die ganze Familie soll dabei sein, also Vater und zwei schon vorhandene Kinder.
      Für mich persönlich wäre es nichts, wenn ich ehrlich bin. Ich habe mich bei den Geburten so elendig gefühlt. Wenn ich dann noch Rücksicht auf ein Kind nehmen müsste bzw. Angst haben müsste, wie es das Ganze verkraftet...
    • Hallo nochmal,

      grundsätzlich würde ich unbedingt dafür sorgen, dass Das Geschwisterkind von einem Erwachsenen wie z.B. dem Papa nach draußen begleitet werden kann, wenn es lauter wird oder die Geburt einfach lange dauert oder wenn es dem Kind zu viel wird. Es ist sicherlich nicht hilfreich für eine Mutter, die in den Wehen liegt, wenn sie sich auch noch "nebenbei" um das Wohl ihres zuschauenden Kindes kümmern muss oder sich "zusammenreißen" muss, um ihr Kind nicht zu erschrecken.
      Dann kommt noch dazu, dass sich jede Frau überlegen muss, wie und vor allem auch wo sie ihr Kind gebären möchte.
      Und im Geburtsstuhl liegend ist nicht unbedingt die einfachste und leichteste Art, ein Kind zur Welt zu bringen. Ob dann eine Geburt im Hocken/ Stehen so angenehm zum Zuschauen für ein Kind ist, kann ich nicht sagen. Ich denke, das Wichtigste ist, dass sich eine Frau ganz auf die Geburt ihres Babys und ihren eigenen Körper konzentrieren kann und nicht durch ein Geschwisterkind abgelenkt ist.

      Klara
    • Hallo,

      dieses Thema ist zwar schon etwas älter, doch sicherlich nach wie vor interessant.

      Ich würde kein Kind mit in den Kreißsaal nehmen, um bei der Geburt dabei zu sein. Das wäre anders, wenn es sich bereits um ein älteres Kind im Teenageralter handelt, dass einschätzen kann, was da auf einen zukommt. Ein Kind mit knapp 5 Jahren kann das überhaupt nicht einschätzen, wie eine Geburt abläuft - so gut gemeint der Gedanke an sich ist, das alles als Familie zu erleben - und könnte in der Tat traumatisiert werden.

      Klara
    • ich bin da Klara Meinung. Ich selbst hatte einen notkaiserschnitt, verdacht auf uterusruptur und wäre zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage gewesen ein Kind das ruhig in der Ecke steht zu beruhigen. Mein Kind kam zwar nur mit agbarwerten von 5-8-10zur welt, aber wir wussten, es ging um Sekunden, trotz allem ist alles gutgegangen und dieser kleine ist heute ein gesunder 10 jähriger. Deshalb auch hier ein deutliches nein zur, es ist nichts dabei, eine Geburt übersteht man heute ohne Probleme, etc.