Was bezahlt man einem Babysitter?

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    • Was bezahlt man einem Babysitter?

      Hat von Euch jemand Erfahrungen mit Babysittern und deren Bezahlung?
      Ich benötige nächstes Jahr für meine Beiden einen, für 1 mal die Woche ca. 2 1/2 - 3 Std. und wurde jetzt gefragt, was ich denn zahlen würde.
      10€, 12€ oder 15€ / Std. bei 2 Kindern??
      Ich meine sie ist keine gelernte Pädagogin... es beschränkt sich alleine auf's Babysitten, also keine Aufgaben im Haushalt... evtl. einen kleinen Snack zubereiten, denn Abendessen werden sie dann mit dem Papa.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Janella ()

    • Hallo Janella,

      das Honorar fürs Babysitten ist grundsätzlich eine Verhandlungssache.
      Regionale Unterschiede spielen bei der Frage nach der Höhe des Stundenlohnes ebenso eine Rolle wie eigene finanzielle Situation . Auch das Alter des Babysitters, die zu erledigenden Aufgaben und der Anspruch in der Betreuung spielen bei einem angemessenen Honorar mit. Tageszeit und Ausbildungsstand des Babysitters lassen den Stundenlohn nochmals variieren.

      Dabei gilt, dass teuer nicht automatisch gut und günstig nicht automatisch schlecht ist.
      Für Jugendliche, die babysitten, sind fünf bis acht Euro die Stunde durchaus üblich. In Ballungsgebieten wie Hamburg oder München werden durchaus sogar 10-15 Euro pro Stunde verlangt und auch gezahlt.

      Wichtig beim Beschäftigen eines Babysitters ist die Frage nach der Sicherheit, also nach einer entsprechenden Versicherung v.a. auch zum Schutz des Babysitters.
      Unfälle bei der Betreuung oder auf dem Weg zum Sittertermin können nie ausgeschlossen werden. Schließlich hat man es mit Kindern zu tun. Als Eltern sollten des zu sittenden Kindes sollten Sie dafür sorgen, dass der Babysitter gesetzlich unfallversichert ist. Die Haftpflichtversicherung übernimmt diesen Schutz. Babysitter gelten hier ebenso wie Au-Pairs als „Haushaltshilfen“, die gegen Bezahlung Kinder betreuen. Innerhalb einer Woche müssen sie beim zuständigen Unfallversicherungsträger gegen einen geringen Jahresbeitrag gemeldet sein.

      Auch sollte der Babysitter selbst eine erweiterte Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Die normale Haftpflichtversicherung greift nämlich nicht, da es sich um „Betreuung im Auftrag“ und „gegen Entgelt“ handelt.

      Wenn Sie zur Beschäftigung eines Babysitters einen entsprechenden Familienservice nutzen, ist der Babysitter im Normalfall bereits entsprechend versichert.

      Klara
    • Neu

      Ich glaube, Babysitter müssen auch bei der Minijobzentrale gemeldet werden, oder?
      Ich kenne es so, dass 10,- etwa gezahlt werden. Bei zwei Kindern würde ich vielleicht etwas mehr geben, abhängig davon, wie die Kinder sind und wie sehr sie betreut werden müssen. Wenn der Babysitter zwei lebhafte Kinder betreuen muss, dürfen sie gern mehr haben als jemand, der bei dir zu Hause nur vor dem Fernseher sitzen muss, weil die Kinder schon schlafen. Ich würde bei zwei Kindern 12,- sagen, wenn es zwei sehr kleine und "lebhafte" Kinder sind, wäre mir das auch 15,- wert. Wenn aber jemand nur für den Notfall rumsitzen muss, falls mal irgendein Kind wach werden sollte, reichen doch auch bei zwei Kindern 10,- aus.
    • Neu

      Hallo,

      ich würde es auch davon abhängig machen, WER da die Kinder betreut. Eine erfahrene oder sogar entsprechend qualifizierte Person sollte mehr bekommen als die Jugendliche aus der Nachbarschaft.

      Wichtig ist der Versicherungsschutz und man muss den Babysitter tatsächlich bei der Minijobzentrale anmelden (so ist dann auch der Versicherungsschutz gewährleistet!), sonst ist es Schwarzarbeit.

      Hier ein interessanter Link zu diesem Thema:
      jobruf.de/elternratgeber/kinde…/babysitter_anmelden.html
    • Neu

      Minijobzentrale und dann muss man sich natürlich auch an den Mindestlohn halten. Das heißt 8,50,- + die Abgaben an die Behörde. 10 Euro finde ich an sich fair, wenn es jemand ist, der es nebenbei macht, z.B. eine Schülerin oder so.

      Wenn man allerdings jemanden hat, der das auf Rechnung macht, muss man das anders regeln, denke ich. Dann müsste derjenige eine Berufshaftpflicht mitbringen, aber zugleich höhere Preise verlangen, weil er selbst Abgaben zu leisten hat.
      Herzliche Grüße
      Manuela :)