Corona...

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    • Nun ja, ich sehe da schon Probleme auf die Eltern zukommen!
      Es gibt keine geregelte Zeiten, was ich meine ist, einen Tag morgens sehr früh raus zu müssen und 6 Tage nicht und dann wieder einen Tag früh raus. Die Kinder sind dann in der Schule müde und sind nicht Aufnahme fähig.

      Also bei Luca kann ich mir gut vorstellen das dass schwierig wird.

      Heute habe ich der Schule angerufen um zu erfragen, was mit dem bezahlten Geld für die Klassenfahrt ist. Da habe ich erfahren, das in der Woche nach dem 5 Juni mehr Unterricht stattfinden soll. Also abwarten. Die Klassenfahrt, tja, es ist noch nicht sicher ob sie wirklich abgesagt wird. Ich würde mich sehr freuen wenn die Kinder fahren können, aber auf der anderen Seite haben die nun ja auch unheimlich viel Unterricht versäumt.
      MfG Gilfy :saint:
    • Ich weiß garnicht, ab wann die Schule bei uns wieder regulär los geht. Jedenfalls dürfen ab Dienstag wieder alle Kinder bei uns in den Kindergarten. Es haben schon einige Eltern angerufen und nachgefragt. Heute kam dann auch die 6. Verordnung raus, die werde ich morgen noch durcharbeiten, was für uns interessant ist. Ansonsten laufen die Vorbereitungen an, sind ja noch ein paar Tage Zeit. Wir haben für jedes Kind einen kleinen Brief vorbereitet. Vorn ist ein Regenbogenhandabdruck von den jeweiligen Erzieherinnen drauf. Hoffen wir, dass nun endlich alles überstanden ist. Morgen bekommt noch eine Mutti von einem Kindergartenkind von uns die Auswertung für 2 Coronatests. Sie ist Ärztin und ist seit Montag unter Quarantäne, wohl prophylaktisch. Näheres wissen wir auch nicht. Also heißt es erst mal abwarten.
    • @ Kitty: Aus deiner Position heraus ist das bestimmt auch sehr aufregend und fordernd. Im Prinzip hältst du die Zügel für euren Standort in der Hand, oder? Das heißt, Umsetzung der Verordnung, Reaktion bei Verdachtsfall etc., liegt alles in deiner Verantwortung/Entscheidung?

      (Da hast du momentan wohl alle Hände voll zu tun?)

      @ Gilfy: Stimmt, dein "Kleiner" ist ja schon ein Großer! :) Bei uns ist es in einem Fall recht entspannt (fast 10, der kommt alleine im Zweifelsfall auch ganz gut zurecht), im anderen Fall (8 Jahre) sind wir betreuungstechnisch schon recht gefordert. Aber noch geht es! Ich hoffe aber SEHR, dass es im Herbst so nicht weitergeht.
    • Die 6. Verordnung ist ein Beschluss vom Land. Danach muß man sich in verschiedenen Bereichen halten. Öffentlichkeit, Gaststätten, Vereine, Kitas usw. Es liegt in der Verantwortung der Träger und Verantwortlichen, die Regeln umzusetzen. Aber das letzte Stück schaffen wir nun auch noch. Ich bin besonders froh, dass die Vorschüler endlich wieder da sind. So haben sie wenigstens noch einen schönen Abschluss soweit es geht.
    • Gilfy schrieb:

      Ja,stimmt Dani, für die Eltern die berufstätig sind, ist es schwieriger, aber unsere Kids sind ja nicht mehr klein mit 13 Jahren und brauchen nicht rund um die Uhr betreut werden. Da ich selbst mein eigener Chef bin, habe ich mit all dem auch keine Probleme.
      Hab mal aus Interesse mitgelesen.

      Was macht ihr euch Sorgen?

      Bei mir war das Aufstehen nie ein Thema. Wenn man Aufstehen muss, dann muss man Aufstehen. Da gabs keinerlei Diskussion. Hätte ich da rebelliert, hätte ich das bei meinem Vater nur einmal gemacht (War nicht der Softy-Erziehungstyp.).

      Ich bin ab 11 Jahren alleine nach Hause gelaufen und war auch bis 18 Uhr alleine Zuhause. Da war weder eine Mutter, noch ein Vater die meine Hausaufgaben überwacht haben, noch gabs Mittagessen.

      Meine Meinung ist, wenn man den Kindern alles hinterherträgt und sie immer mit Samtpfoten ohne klare Worte anfasst, dann ist es klar, dass sie ihren Willen durchsetzen wollen.

      Gute Strukturen sind gut. Bei mir war es so, dass ich mittags die Hausaufgaben gemacht habe, alleine. Bis zur 9. Klasse habe ich das auch ohne Probleme hinbekommen.
      Um 19 Uhr gabs Abendessen (War schon immer so dank Spätschichten.).
      Um 23 Uhr gehts fürs Kind ins Bett, dass meistens noch eine Kassette dabei hörte und leider auch einen Apfel dabei aß. Um 6 Uhr wird aufgestanden. Frühstücken, Zähne putzen, um 7:20 Uhr fährt der Bus. Gebadet wird nur abends jeden Sonntag. Wasser muss gespart werden. Dies war aber kein Problem, da ich sowohl wenig schwitze, als auch nicht wie andere Kinder im Dreck herumgewälzt habe. Im Hort nannte man mich "Fr. Gräfin".

      Ich muss erwähnen, dass ich noch nie viel Schlaf gebraucht habe. Daher trage ich auch den Spitznamen "Energiebündel".
    • Hallo! :)

      In dem Fall ist es ja so, dass der Unterricht nicht mehr in den Schulen stattfindet, sondern zuhause. Das erschwert die Struktur doch um einiges. In meinem Umfeld bekomme ich das schon so mit, dass der Rhythmus eigentlich bei nahezu allen Kindern etwas durcheinander ist. Es ist durchaus ein bisschen wie "Urlaubs-Feeling". Vor allem, weil das Arbeitspensum, das zuhause erarbeitet werden muss, ja auch schaffbar ist, wenn man nicht Punkt 8 Uhr damit beginnt, sondern später.

      (Im Prinzip ist es also egal, wenn die Kinder ein bisschen länger schlafen. Kenne durchaus auch viele Erwachsene, die das jetzt im Homeoffice so gemacht haben, weil sie sich den langen Anfahrtsweg erspart haben. Ganz nach dem Motto: Hauptsache die Arbeit ist erledigt!)

      ---

      Bzgl.: "Alles hinterhertragen": Sehe ich auch so! Bin der Meinung, Kindern darf man ruhig etwas Eigenverantwortung zumuten. Aber altersadäquat bitte. Meine beiden Grundschulkinder würde ich keinesfalls stundenlang sich selbst überlassen. Dahingehend haben sich die Zeiten - zum Glück - definitiv geändert.

      (Meine Oma wurde noch ans Tischbein gebunden, wenn die Eltern aufs Feld mussten. Zum Glück ändern sich Zeiten und Erziehungsmethoden. :))
    • Dani schrieb:

      Hallo! :)

      In dem Fall ist es ja so, dass der Unterricht nicht mehr in den Schulen stattfindet, sondern zuhause. Das erschwert die Struktur doch um einiges. In meinem Umfeld bekomme ich das schon so mit, dass der Rhythmus eigentlich bei nahezu allen Kindern etwas durcheinander ist. Es ist durchaus ein bisschen wie "Urlaubs-Feeling". Vor allem, weil das Arbeitspensum, das zuhause erarbeitet werden muss, ja auch schaffbar ist, wenn man nicht Punkt 8 Uhr damit beginnt, sondern später.

      (Im Prinzip ist es also egal, wenn die Kinder ein bisschen länger schlafen. Kenne durchaus auch viele Erwachsene, die das jetzt im Homeoffice so gemacht haben, weil sie sich den langen Anfahrtsweg erspart haben. Ganz nach dem Motto: Hauptsache die Arbeit ist erledigt!)

      ---

      Bzgl.: "Alles hinterhertragen": Sehe ich auch so! Bin der Meinung, Kindern darf man ruhig etwas Eigenverantwortung zumuten. Aber altersadäquat bitte. Meine beiden Grundschulkinder würde ich keinesfalls stundenlang sich selbst überlassen. Dahingehend haben sich die Zeiten - zum Glück - definitiv geändert.

      (Meine Oma wurde noch ans Tischbein gebunden, wenn die Eltern aufs Feld mussten. Zum Glück ändern sich Zeiten und Erziehungsmethoden. :))
      Der Anfahrtsweg ist nur versicherungsrechtlich relevant. Mit der Arbeitszeit hat er nichts zu tun. Ansonsten müssten Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Arbeitsweg im Vertrag festlegen.
      Als Arbeit zählt alles das, was im Vertrag geregelt ist. Nebenarbeiten für die Arbeit, z.B. das Kopieren etc. zählt auch dazu, da der Vertrag auf den Arbeitserfolg abzielt.

      Kinder haben keinen Arbeitsvertrag, sondern eine Schulepflicht. Demnach schulden sie erstmal keinen Arbeitserfolg, müssen aber ihre schulischen Pflichten erfüllen. Zur schulischen Pflicht gehört es nicht, zu einer bestimmten Zeit aufzustehen, sondern pünktlich zum Unterricht zu erscheinen. Da dies in diesem Fall entfällt, besteht die schulische Pflicht in der Erledigung der Schulaufgaben, um dem Lernfortschritt gerecht zu werden.


      In der Grundschule war ich auch noch nicht alleine. Ich sprach von Kindern ab 11 Jahren. Das ist 5. Klasse.

      Zu Grundschulzeiten war ich im Hort (Sowas wie Kindergarten für Grundschulkinder.). Dort war alles klar geregelt.
      Morgens wurde man hingebracht, hat dort kurz gefrühstückt, lief dann mit anderen in einer Gruppe zur Schule, die ca. 2 Straßen entfernt war und mittags hat man nach dem Mittagessen die Hausaufgaben erledigt. Dann hat man gewartet bis man abgeholt wird.
      Zur Hortbetreuung gehörte auch die gesellschaftliche Erziehung.
      Wer seinen Teller nicht leer aß, musste alle Teller abspülen, wer beim Essen schmatzte kam an einen Extratisch usw.
      Und wer sich auf den Stuhl der Erzieherin setzte, auch unwissentlich, dem wurde der Stuhl einfach weggezogen und man knallte mit dem Kopf auf den Boden.

      Meine Oma wurde nie ans Tischbein gebunden. Die musste mithelfen. Da hat kein Mensch nach Kinderrechten gefragt. Es ist allgemein bekannt, dass in unserer Familie früher alle anpacken mussten. Meine Uroma hatte es echt drauf.
    • minh14 schrieb:

      Der Anfahrtsweg ist nur versicherungsrechtlich relevant. Mit der Arbeitszeit hat er nichts zu tun. Ansonsten müssten Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Arbeitsweg im Vertrag festlegen.

      Es ging um den Kontext, dass in Familien - coronabedingt - der Rhythmus durcheinander gerät, nicht um versicherungsrechtliche Grundlagen.

      --> Wenn man sich morgens (als Elternteil) den Anfahrtsweg (können v.a. bei Pendlern ja schon mal 1, 2 Stunden sein) spart und dann vielleicht zusätzlich sein Homeoffice später beginnen kann (oder gar in Kurzarbeit ist etc.), tendiert man dazu, später ins Bett zu gehen und länger zu schlafen --> der Rhythmus gerät durcheinander

      So passiert es gerade in vielen Familien. Zum Beispiel auch in meiner. (Sonst müssen wir um 6 aufstehen, jetzt passiert das etwa 1,5 bis 2 Stunden später, dementsprechend ist am Abend "highlife" ;)). Das ist grundsätzlich einmal nicht "schlimm", solange das Arbeitspensum eines jeden Einzelnen am Ende des Tages erfüllt ist.
    • Gilfy schrieb:

      @ minh14: es geht hier nicht um dich und ob du im Unterricht gefolgt und aufgepasst hast oder nicht, die meisten Kinder sind nicht wie du. Diskussion beendet.
      Hör bitte endlich auf mich als Sündenbock zu sehen.
      Stell mich nicht so hin, als ob ich mich in den Vordergrund stellen will und die Diskussion hier auf Autismus, auf mein Leben oder sonstigen Humbug lenken will.
      Und so mit mir umgehen lasse ich schon gar nicht. Ich bin nicht dein Enkelkind!

      Ich kann dir nur sagen, wie es bei mir damals war und ich habe ein Recht dazu, weil auch ich mal ein Kind gewesen bin und es heute Kinder gibt, denen es genauso ergeht oder noch schlimmer.
      Ich kann dir nicht sagen, wie es bei anderen Familien ist. Ich kenne keine anderen Familien.
      Ich kenne auch keine Routine in Familien.
      Wenn 5x im Monat die Polizei nachts im Haus ist, dann gibt es keine Routine und ja, auch solche Familien gibt es, ob man jetzt wegschauen will oder nicht.
      Da interessieren sich die Eltern nicht, wie deine Abiturprüfung morgen aussieht. Wenn du unausgeschlafen zu deiner Hauptprüfung kommst, dann ist das eben so. Wenn aber die junge, kiffende Dame aus der Nachbarwohnung wiedermal von ihrem Dealer und Lover verprügelt wird, dann hat das absoluten Vorrang, auch wenn es 30x passiert.
      Und du selbst darfst nicht mal die Polizei rufen, weil dir das verboten wird. Du könntest es dir ja einbilden und außerdem geht es uns ja auch nichts an, wenn ihr Freund die ganze Wohnung so zertrümmert, dass man es bis in den dritten Stock hört.

      Evtl. geht es ja mal in euren Kopf, dass es auch Eltern gibt, die sich nicht für die schulischen Leistungen der Kinder interessieren oder damit aus irgendwelchen Gründen (z.B. weil sie es selbst nicht anders kennen) nicht zurecht kommen. Auch solche Zustände gehören in einem Coronathread angesprochen. Nicht nur die Lila-Blümchenwelt.

      Es gibt Familien, da geht es nicht um das Wohl des Kindes, da geht es darum, irgendwie über den Tag zu kommen.
      Über den Tag kommen heißt hier nicht, sich die Zeit vertreiben, sondern sich z.B. gegenseitig aus dem Weg zu gehen, weil der eigene Vater sich wegen seiner Internetsucht nur beim Vorbeigehen an der Wohnzimmertür gestört fühlt. Und wenn die Mutter dann den Stecker zieht, dann rastet der Vater komplett aus, zerschlägt einen Stuhl und zertrümmert anschließend die Spülmaschine.

      Genau aus diesem Grunde möchte ich weiter hier oben studieren. Mir helfen kann keiner, weil ich eben nicht in die Schublade "Das ist aber so.", passe. Es ist eben nicht immer so.

      Aber Wegschauen und sagen: "Das ist dein Problem.", das können sie alle.

      Ihr wollt weder juristische Definitionen hören (die unser Leben teilweise vorgibt), noch etwas von der bitteren Realität. Sowas nennt man auch Versuchen vor Problemen wegzulaufen.
      Wie man sieht, hat es bei meiner Mutter nicht geklappt.


      @Gilfy: Du sagst es ganz genau. Die meisten Kinder werden nicht wie ich ausgegrenzt. Die sind eben alle gleich, werden alle von den Eltern lieb betreut und bei denen kann man ja hinsehen, dann sieht man die andere Hälfte nicht mehr.

      Da ich hier unerwünscht bin, lasse ich euch in eurer Blümchen-und-Käseglockenwelt alleine weiter diskutieren.
      Wegschauen ist mir etwas öde und unfair.
    • minh14 schrieb:

      Hör bitte endlich auf mich als Sündenbock zu sehen.
      Stell mich nicht so hin, als ob ich mich in den Vordergrund stellen will und die Diskussion hier auf Autismus, auf mein Leben oder sonstigen Humbug lenken will.
      Und so mit mir umgehen lasse ich schon gar nicht. Ich bin nicht dein Enkelkind!
      Das ist so nicht ganz richtig, weil Du die Diskussion schon sehr vereinnahmst. Bitte mäßige Dich.
      Viele Grüße
      Drachenherz
    • Ich sag hierzu gar nichts mehr. Ihr wollt ja wegschauen.

      Die Realität liegt euch jetzt auf eurer E-Mail als Bild und Tondateien vor.

      Aber ihr wollt ja wegsehen.


      Corona geht schließlich nur Familien mit Routine etwas an.
      Die anderen Kinder können sich ja vor den Zug schmeißen (Laurin 8.8.2018) oder berauscht aus dem Fenster fallen (Silke 27.11.2017) oder die eigenen Eltern bringen das Kind einfach um (Nigina 28.11.2013).

      Diese Kinder haben nun ihre Routine auf dem Friedhof. Blumen gegossen bekommen.