Schulklasse überspringen - sinnvoll oder nicht?

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    • Schulklasse überspringen - sinnvoll oder nicht?

      Mein Sohn ist normal eingeschult worden, ist aber wegen Unterforderung recht schnell in die 2. Klasse vorgerückt.
      Ich fand es damals in Ordnung und habe zugestimmt.
      Im kommenden Sommer kommt er auf die weiterführende Schule, in die 5. Klasse/Gymnasium. Nun meinte seine jetzige Lehrerin zu mir, sie hätte sich mit dem zukünftigen Lehrer ausgetauscht und es wäre gut möglich, dass mein Sohn irgendwann im Laufe der 5.Klasse wieder eine hochgestuft werden könnte.

      Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, ob mir das recht wäre, denn die Ansprüche der weiterführenden Schulen sind doch ganz andere. Zwar vertraue ich grundsätzlich der Kompetenz von Lehrkräften, doch was, wenn wir - oder viel mehr ich - plötzlich doch nicht mehr mitkommen? Auch wenn mein Sohn hochbegabt ist und weniger schulische Unterstützung braucht als andere, möchte ich weiterhin Ansprechpartner bleiben und ihm auch helfen können. Wenn er nun aber im fordernden Gymnasium überspringt, wird es - so meine Befürchtung - nicht mehr möglich sein, dass ich ihm bei Fragen helfen kann. Wir wären dann auf Hilfe von Außen ,z.B. Nachhilfe, angewiesen. Doch noch jemand, der uns von außen reinredet, wäre mir zuviel.
    • Ich denke, du machst dir im Voraus zu viele Sorgen.
      Lass deinen Sohn erst einmal wechseln und schaut wie er zurecht kommt. Die 5. Klasse halte ich zwar auch nicht für optimal für einen Sprung, aber ihr überspringt sie ja nicht einfach so, sondern nur wenn ihr merkt, dass euer Sohn unterfordert ist.
      Wenn du allerdings nicht mitkommst, was ich sehr gut nachvollziehen kann, ist es eben so. Darunter soll doch der Junge nicht leiden.
      Ich würde allerding maximal noch von der 6. in die 7. versetzen lassen, denn ab der 7. Klasse steigen die Anforderungen sprunghaft und die 8. gilt als noch deutlich schwerer.
      Herzliche Grüße
      Manuela :)