Zuckerfrei für Kinder

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    • Zuckerfrei für Kinder

      Wir essen ziemlich "normal". Also auch ungesunde Sachen wie Naschi, Kekse, Kuchen, Marmelade,...
      Ich habe mich in letzter Zeit aber etwas mit Zucker beschäftigt, weil ich selbst an mir merke, wie süchtig ich schon danach bin.
      Aus diesem Grund würde ich gern den Zucker aus meinem Leben verbannen. Wirklich komplkett, denn "nur ein bisschen" bekomme ich nicht hin.

      Ich habe ehrlich gesagt schon überlegt, ob ich gleich die ganze Familie dazu zwinge, mitzuziehen bzw. zuckerhaltige Nahrungsmittel extrem runterschraube. Meine Mutter aber sagt, sie würde es nicht machen. Sie erzählt mir dann immer von meinem besten Freund aus Kindergartenzeiten, der nur Vollkornprodukte bekam und nie etwas zu naschen. Wenn er bei uns war, hat er sich alles in sich reingestopft, denn bei uns gab es richtige Schokoladenkekse u.a. Ich kann es schon nachvollziehen.

      Nun frage ich mich, wie ich den besten Mittelweg finden kann. Ich will meine Kinder nicht einschränken und finde auch, dass sie mit ihren Süßigkeiten gut haushalten können. Trotzdem ist Zucker etwas Krankmachendes und Süchtigmachendes. Und irgendwie ist es doch schlimm, dass wir unsere Kinder damit vollstopfen, obwohl wir wissen, was es für Folgen hat.

      Achtet ich auf Zucker?
      Herzliche Grüße
      Manuela :)
    • ich finde das man manches ganz schön übertreibt. Wenn man danach geht, was alles ungesund ist, darf man ja nichts mehr essen, trinken oder auch machen.
      Obst und Gemüse sind gespritzt oder behandelt gegen alles mögliche und wenn nicht das Obst und Gemüse, dann schon der Acker und auch die Pflanzen. Fleisch, Tier werden mit Antibiotika behandelt obwohl sie nicht krank sind, nur schon mal reine Vorsorglich, Fleisch ist Fetthaltig und davon zuviel ist ungesund und macht dick. Mit Zucker soll es ähnlich sein. Nicht anders ist es bei den Getränken und alles greift angeblich die Zähne an.

      Wenn man sich gesund und sicher ernähren will, muss man wohl unter die Selbtversorger gehen.


      Ich persönlich brauche keinen Zucker , höchstens mal beim backen. Getränke gibt es hier nur Mineralwasser, Saft oder ab und an mal Schwipschwap und schwarzen Tee. Schwipschwap und der Saft bleiben aber meistens stehen und werden von Besuch getrunken. Süßigkeiten habe ich immer da und mein Sohn darf sich da jederzeit was nehmen, was er auch macht. Allerdings gibt es auch Tage, wo er da Tage lang nicht bei geht.
      Abwechslungsreiche Ernährung ist halt wichtig, bei mir gibt es jede Woche was mit Kartoffeln, Nudeln und Reis mit dem entsprechenden dazu. Obst ist immer da und auch hier wechsel ich das immer.

      Solange die Bewegung stimmt, werde ich daran nichts ändern, denn mein Sohn ist alles andere, aber nicht dick.



      Rad fahren , über die Strasse gehen, schwimmen gehen, Motorrad und Auto fahren, alles Dinge die auch gefährlich und somit auch ungesund sein können und man macht es trotzdem.
      MfG Gilfy :saint:
    • Schwierige Frage. Der ganzen Familie es einfach aufzwingen würde ich nicht. Zumindest Dein Partner ist erwachsen und darf da allein entscheiden, wie er es handhabt.

      Wenn Du selbst Zucker stark reduzieren oder total verbannen willst, dann schau doch mal, ob Dein Verhalten einen sensibilisierenden Einfluss auf die anderen hat.

      Natürlich steht es jedem frei selbst zu entscheiden, wie er seinen Umgang mit seinen Kindern handhabt. Und wenn Du gemeinsam mit Deinem Partner beschließt, dass es ab jetzt nichts Süßes mehr gibt, dann steht Euch das als Eltern völlig frei und ist auch ok so.

      Wenn Du aber sagst, dass Deine Kinder gut mit Süßigkeiten haushalten können, dann haben sie scheinbar einen guten Umgang damit, also die Grundlage stimmt. Sie sollen ja selbst lernen, damit umgehen zu können. Wenn Du ihnen diese Entscheidung abnimmst, indem Du Zucker total verbannst, lernen sie es nicht. Natürlich kommt das auf die Einstellung zum Zucker an, d.h. wenn Du Zucker als eine Droge, dem Tabak oder dem Alkohol ähnlich, verstehst, steht es Dir völlig frei, den Zugang Deinen Kindern zumindest zu Hause zu verwehren. Sie würden dann wohl aber eher heimlich Süßes konsumieren, da Zucker und Süßkram weit verbreitet sind, an Kinder abgegeben werden darf und speziell auch für Kinder hergestellt und vermarktet werd. Und heimlicher Konsum ist sicher kein wünschenswerter und sinnvoller Umgang.

      Im Übrigen enthalten auch als gesund betrachtete Lebensmittel potenziell ungesunden Zucker, Fructose in der Orange z.B. Es kommt also immer auch auf die Mengen an.

      Ich würde also eher dafür plädieren, die Problematik zu thematisieren, ruhig ergebnisoffen, sozusagen als bewusstseinsbildenden Maßnahme.

      Und wenn es Dich sehr stört, kannst Du ja hier und da etwas Süßes durch etwas anderes ersetzen, wo es nicht groß auffällt und niemandem wirklich fehlt.

      Zucker ist ein großes Thema. Mich beschäftigt das auch.
    • Ja, es gibt wirklich eine Menge Spielarten. In manchen Familien machen es alle, in anderen essen nur die Kinder vegetarisch oder ein Kind oder ein Elternteil oder ein Teil isst kein Zucker oder keine Milchprodukte.

      Man kann ja einfach mal anfangen und schauen, wie es sich entwickelt. Da ist ja nichts für ewig festgeschrieben. Schwierig finde ich es vor allem, die versteckten Zucker zu vermeiden.

      Und es ist sicherlich nicht leicht, auf kalten Entzug zu gehen. Ich hab schon gelesen, dass manche Leute richtige Entzugserscheinungen bekommen haben. Außerdem kann es sein, dass man erstmal viel mehr Durst hat. Ausschleichen, also nach und nach reduzieren ist ja auch eine Option.
    • Bei uns gibt es die ganze Zeit keinen Zucker. Weder in Form von Bonbons, noch durch irgendwelche anderen Dinge. Wir kochen alles selber, es gibt bei uns keine Fertigprodukte wie Pizza & Co. Außerdem versuche ich auch bei den "alltäglichen Dingen" sehr auf die Qualität zu achten. Deswegen kaufe ich deshalb beispielsweise auch pflanzliche Aufstriche für das Abendbrot ohne Zusatzstoffe.
    • Hallo,

      es ist der raffinierte Zucker, der so stark in Verruf geraten ist und nachweislich als schädlich gilt. Würden wir komplett auf Zucker verzichten, dürften wir niemals mehr Obst essen, denn alles, was süß ist und natürlich, enthält eine Form von Zucker. Außerdem dürften wir auch keine Kohlenhydrate mehr zu uns nehmen, denn auch das ist Zucker.

      Ich finde es wichtig, möglichst wenig von diesem raffinierten Industriezucker (der allseits bekannte weiße Zucker) zu sich zu nehmen. Komplett auf Zucker zu verzichten, ist radikal - und radikal schießt oftmals über das Ziel hinaus. Die Frage ist: Kommt es nicht auf das Maß an, auf eine gute Balance? Und dann sind wir schnell bei der Qualität der Nahrungsmittel. Es kommt auf die Qualität an, nicht auf Radikalität.

      Es gibt inzwischen viele altenativen Süßungsmittel wie Reissirup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker und auch den schon lange bekannten Rohrohrzucker und Honig oder Ahornsirup. In Bioläden findet man oft auch mit Datteln gesüßte Konfekte und Kuchen.
      Süßstoffe sind mit Ausnahme von Stevia, was pflanzlich ist, wiederum schädlich oder sogar giftig wie z.B. Aspartam.

      Und wir hätten doch sicherlich keine Geschmacksknospen auf der Zunge, die Süße schmecken können, wenn die Natur gewollt hätte, dass wir das nicht essen.... nur so ein Gedanke.

      Klara