Das richtige Pausenbrot

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das richtige Pausenbrot

      Statt den Kindern Geld mitzugeben, damit sie sich "etwas in der Pause kaufen" können, sollte man sich lieber die Mühe machen, ihnen ein sogenanntes "Pausenbrot" mitzugeben.

      Doch was ist ein "richtiges Pausenbrot"?
      Grundsätzlich muss man sich natürlich am Geschmack des Kindes orientieren, denn was nützt all die Mühe, wenn es die liebevoll zubereiteten Sachen dann doch nicht isst?

      Mag das Kind also kein Vollkornbrot, sucht man ihm zusammen ein Mischbrot aus, das es mag. Natürlich sollte man auch den Belag mit dem Kind abstimmen und das Brot so belegen, dass nicht zu viel drauf ist, um keine zu hohe Fettbelastung zu erzeugen, aber so, dass es noch gut schmeckt.

      Dazu kann man kleingeschnittenes Gemüse der Saison in die Pausenbrotdose packen - Tomaten, Möhren, Paprika ... Die Stücke sollten mundgerecht sein, denn dann nehmen Kinder sie viel leichter an.
      Auch Obst sollte dazu gehören, ebenfalls saisonal und am besten mundgerecht.

      Möglich ist auch ein Joghurt oder eine Quarkspeise.

      Verzichten sollte man auf Schokolade und sogenannte Müsliriegel. Nicht so sehr wegen Karies und Co, sondern, weil sie letztlich müde machen.
      Wer jedoch abwechslungsreiche Pausenbrotboxen zusammenstellt, kann - zur Freude des Kindes - natürlich auch mal einen kleinen Riegel Schokolade darin "verstecken", zum Beispiel, wenn an dem Tag ein Projekt ansteht.

      Abwechslung ist auch schon das wichtigste Stichwort. Je mehr Variation, umso größer die Akzeptanz des "Pausenbrots".

      Weniger Abstriche sollte man bei den Getränken machen. Im Grunde ist nur Wasser die richtige Wahl. Alle Säfte, Limonaden und Kakaogetränke enthalten unverhältnismäßig viel Zucker, was den gleichen Effekt wie ein Schokoriegel zu Folge hat. Wasser löscht Durst effektiv und macht munter und frisch.
    • Als Kind habe ich immer nur eine Banane als Jause bekommen und konnte sie dann gar nicht mehr sehen!

      Ich finde aber auch, dass man sich am Kind orientieren sollte: Möchte es ein Wurstbrot, gibt es Schinken und keine Salami. Möchte es Käse, dann gibt es einen Philadelphia. Möchte es etwas Süßes, dann gibt es einen Obstsalat oder in Stücke geschnittene Obstscheiben. Bei mir im Kindergarten hilft übrigens auch immer das Obst in Tiere zu verwandeln! Bananen bekommen Löcher als Augen und einen Schwanz bzw. Zacken am Rücken, damit es am Schluss ein Krokodil wird. Der Apfel ist auch vielseitig in seiner Gestaltung. Probiert es aus! :D
    • Hallo frager24,

      ich erinnere mich auch an Zeiten, als ich stets dasselbe Pausenbrot bekommen habe. Ich kann seither beispielsweise keine Mortadella mehr sehen. :D

      Wichtig ist in der Tat, die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes zu berücksichtigen. Unser Körper hat seine ganz besondere Intelligenz und kann uns sagen bzw. zeigen, welche Nährstoffe im Moment für uns wichtig sind. Nicht ohne Grund kennen wir alle den Appetit, die Lust auf etwas ganz bestimmtes.
      Dies wechselt auch, bleibt nicht konstant.

      Die Idee mit den lustig und ansprechend aufbereiteten Obststücken finde ich herorrragend.

      Äpfel lassen sich übrigens mit etwas Zimt bestreut und mit einem Kleks Vanillesoße oder / und Marmelade auch ganz einfach in Apfelpommes verwandeln. ;)

      Ich freue mich auf weitere Anregungen und Ideen für gesunde, ausgewogene Pausenbrote!
    • wir geben unsern kindern kein geld mit. wir backen sogar am wochenende immer zusammen brot was sie dann unter der woche mitnehmen können. bei den belägen und den beilagen lassen wir sie auch selbst entscheiden :) aber ich finde das wenn man zusammen am wochenende backen tut, es eine schöne aufgabe ist und man auch den kinder näher bringen kann was sie essen und das sie drauf achten.
    • Hallo Sockenschuss,

      danke für diese schöne Anregung.
      Mit Brotbackautomaten lassen sich in der Tat spielend leicht ganz individuelle Brote backen. Sie haben absolut Recht, wenn Sie sagen, dass auf diese Weise Ihre Kinder auch erfahren und hautnah erleben können, was in einem Brot steckt, was sie da genau essen.
      So leisten Sie einen wichtigen Beitrag in Richtung gesunde und vor allem bewusste Ernährung.
      Das ist großartig!

      Vielleicht haben Sie ja Lust und verraten uns Ihre Lieblingsbrotrezepte?!
      ;)
    • Meinen Sohn habe ich morgens immer gefragt, was er gerne auf seinem (Vollkorn!) Brot haben möchte und habe das ganze dann oft durch eine Scheibe Salat oder Paprika ausgewertet. Er hat das immer sehr gerne gegessen.

      Einen ganzen Apfel hat er immer wieder mit nach hause gebracht. Aber wenn ich ihn in Scheiben schnitt, dann hat er sie meistens gegessen. Auch Karotten hat er immer gerne gehabt, wenn sie denn geschält und in kleinere Stücke zerteilt waren.

      Ich fand immer wichtig, dass auch ein bischen Gemüse oder Obst dabei ist, aber wie gesagt hat er es nur gegessen, wenn es bereits klein geschnitten war.

      Ganz selten gab es auch mal etwas Süßes, denn vom Taschengeld haben die kleinen sich eh oft Süßkram gekauft. Aber das hat er mir abends immer gleich gebeichtet :)