22 Monate wie viel sprechen

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    • 22 Monate wie viel sprechen

      Hallo.

      Unser Kleiner ist 22 Monate, kerngesund, motorisch super begabt und aktiv. Nur sprachlich hinterher. Die Kinderärztin hat das Hören überprüft und meinte man solle ihm noch Zeit geben.
      Sprachschatz ist: "Noch,ja, nein, Opa, Mama, Papa usw. , Auto, Bagger, Tasse, Tee, Ball..." Kurz um 10-15 Wörter. Wenn ich Silben, Gelalle etc. dazu nehme einiges mehr. Sätze kommen noch nicht. Man merkt wöchentlich spürbar kleine Fortschritte. Definitiv. Man merkt aber auch seine Agression, da er schneller besser sprechen möchte. Er bekommt gute Frühförderung in Form von Kursen, feste Vorlesezeiten etc. .

      Sollte man weiterhin geduldig bleiben, läuft etwas schief oder wie sind eure Erfahrungen?

      P.S. Der Kiga beginnt für ihn in 3 Monaten.

      Vielen Dank
    • Hallo,

      unsere Tochter hat auch relativ "spät" in ganzen Sätzen gesprochen.
      Motorisch war sie ebenfalls sehr geschickt und es ist ja oft so, dass man das eine sehr gut beherrscht und das andere dann hinten anstellt... Jetzt mit 4 redet sie wie ein Wasserfall, ohne Punkt und Komma!

      Ich denke, das wichtigste ist das Sprachangebot der Eltern bzw. der engen Bezugspersonen - Singen, Vorlesen, in ganzen Sätzen sprechen, nicht korrigieren - bisher hat ja offensichtlich alles so gut funktioniert mit Mimik, Gestik und den 1-Wort-Sätzen - oftmals nimmt der Erwachsene viele Worte den Kindern schon vorneweg.
      Und wenn die Ärztin organisch nichts feststellen konnte, braucht er einfach etwas mehr Zeit, die ihr ihm gerne geben dürft :)
      Im Kindergarten bekommt er ja dann auch nochmals "Sprachangebote" im Kontakt mit den Kindern und Erzieherinnen - habt Geduld ;)

      Für eine Logopädin finde ich es noch zu früh!
    • Hallo Zusammen

      Es kommt öfter vor, dass sich Kinder motorisch rascher entwickeln und in der Sprache etwas verzögert sind und umgekehrt.

      Wichtig ist, dass der Arzt schaut, ob organisch alles i.O. ist. Das wurde bei Eurem Jungen ja gemacht.

      Gemeinsames Singen hilft oft auch. Auch viel mit dem Kind sprechen und es aber nicht immer gleich korrigieren, das ist auch wichtig.

      Das kommt schon. Jedes Kind hat eine andere Begabung und deswegen kann es auch nicht alles gleichzeitig erlernen.

      Liebe Grüsse :)
    • Ich würde den Druck rausnehmen und die Erwartungshaltung rausnehmen. Das Kind entwickelt sich doch, und ein Grashalm wird nicht länger wenn man feste daran zieht.

      Bei meinen Kindern gab es trotz dem gleichen Familienumfeld sehr viele Unterschiedliche Charaktäre, von mit 2 Jahren gesprochen wie ein Wasserfall bis hin zu - mit dem Finger auf Sachen zeigen und Mhmmmmmm brummen, weil das Kind erwartete, dass Mama, Papa und Oma wusste was das Kind mit dieser Aufforderung bezwecken würde. Die hätten auch reden können, wenn sie wollen hätten, Mama, Papa, Puppe, Ball, Hunger etc. Nur war es für sie nicht notwendig diese Art der Kommunikation anzuwenden.

      Für uns Erwachsene ist die Sprache äußerst wichtig, weil wir im Alltag auf die Gestik nicht mehr achten wollen. Kinder agieren sehr gerne und auch sehr lange nonverbal, weil diese Variante der Kommunikation weit mehr ausdrückt wie "Ball, Puppe oder Essen" und Emotionen verständlicher rüber bringt.
    • Hallo Ghosti,

      ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen:

      Machen Sie sich nicht verrückt, haben Sie Geduld und Vertrauen, dass das Sprechen in ganzen Sätzen noch kommt.

      Jedes Kind entwickelt sich ganz individuell. Und es kommt häufig vor, dass motorisch sehr schnell entwickelte Kinder sprachlich etwas dem Durchschnitt hinterherhinken und auch umgekehrt.
      Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind sprechen lassen und nicht interpretieren, was es mit Geräuschen und Gesten ausdrücken will - aber lassen Sie ihm Zeit dabei, die Worte zu finden und setzen sie Ihr Kind dennoch auch nicht unter Druck, in dem Sie darauf bestehen, dass es unbedingt jeden Wunsch nun rein in Worte fassen muss.

      Klara