Mit Kind zum Psychologen - Trend?

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    • Mit Kind zum Psychologen - Trend?

      Mir ist hier aufgefallen, dass viele von euch mit euren Kindern zum Psychologen gehen.
      Das Thema ist mir persönlich irgendwie schon etwas fremd. Warum tut ihr es? Ich habe immer gedacht, zum Psychologen geht man, wenn man psychische Probleme hat. Habt ihr das Gefühl, dass eure Kinder diese haben oder geht ihr auch bei kleineren Problemen hin, um beraten zu werden?
      Kann man das einfach so? Oder wird man vom Kinderarzt dorthin geschickt, wenn er nicht mehr weiter weiß? Werden diese Besuche von der Krankenkasse getragen?
    • Ich bin der Meinung, dass ein Gang zum Psychologen kein Tabu sein sollte und man sich dafür auch nicht schämen sollte.
      Finde es völlig in Ordnung, wenn jemand nicht mehr weiter weiß und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchte!
      Leider ist es heutzutage noch so, dass man es lieber verschweigt wenn man zum Psychologen geht und erzählt, dass alles in Ordnung ist!
      Jeder hat sein Päckchen zu tragen... die einen können das in ihrer Familie gemeinsam stemmen oder aufarbeiten, andere dagegen brauchen Unterstützung!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Janella ()

    • Hallo Bea,

      ich kann da Janella nur zustimmen: Es sollte kein Tabuthema sein, wenn man sich professionelle Hilfe bzw. professionelle Beratung holt. Genau dazu sind doch Psychologen da, damit man eben nicht alles irgendwie selbst und alleine hinbekommen muss, sondern jemanden hat, der einen so ein bisschen an die Hand nimmt und die "richtigen" Fragen stellt, um selbst dann schneller Lösungen zu finden...

      Dazu kommt, dass der Leistungsdruck, der unsere moderne Gesellschaft durchzieht und durchwebt, schon bei Kindern seine Wirkung zeigt. Die Erwartungshaltung ist schon in der Grundsschule deutlich höher als das früher war. Mit diesem Druck zurecht zu kommen, erfordert Kraft und bestimmte Fähigkeiten. Leider gibt es immer mehr Kinder und Jugendliche, die das alleine nicht schaffen.... Im Grunde leben wir in einer Zeit, in der es zum Einen ein Umdenken gibt, was die Grundhaltung gegenüber Psychologen betrifft, zum Anderen brauchen immer mehr Menschen entsprechende Unterstützung.

      Klara
    • Ich finde schon, dass es gefühlt immer mehr wird. Aber es ist natürlich schwer zu sagen, woran das liegt. Dass es daran liegt, dass man heute offener damit umgeht, kann ich mir schwer vorstellen. Früher gab es vielleicht bei Problemen stattdessen schneller mal einen Klaps und Stubenarrest. Vielleicht werden die Probleme aber auch mehr, z.B. wegen zu wenig Draußenspielen mit anderen und mehr Medien allein zu Hause. Und weil es mehr Einzelkinder gibt als früher. Aber natürlich ist man heute auch aufmerksamer und die Forschung ist weiter. Es gibt mehr Wissen, das frei verfügbar ist, man vergleicht mehr und es gibt mehr Hilfsangebote.